• Der Bayern-Sportdirektor: „Haben eine Riesenbesetzung im Mittelfeld“
  • Löw lobt Ulreich: „Im Blickfeld für die WM“
  • Fährmann zu den Gegentoren: „Ich bin keine Maschine“
  • Tedesco: „Wollten eine Akzentuierung in Richtung Körperlichkeit setzen“

    Unterföhring, 10. Februar 2018
    - Die wichtigsten Stimmen zum bwin Topspiel des 22. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem Bayern München und Schalke 04 (2:1) bei Sky.

    Hasan Salihamidzic (Sportdirektor Bayern München) ...
    ... zu den Gerüchten aus Spanien, Bayern München sei sich mit Schalkes Max Meyer über einen Transfer einig (vor dem Spiel):
    „Die Meldung kommt aus Spanien. Das kommt mir spanisch vor. Wenn was dran wäre, wüsstest ihr als erstes Bescheid. Er ist ein super Spieler, keine Frage. Aber wenn man sich unser Mittelfeld anschaut, haben wir eine Riesenbesetzung.“

    ... zum Kader des Rekordmeisters (vor dem Spiel): „Wir sind sehr zufrieden mit den Spielern, die da sind. Der Konkurrenzkampf ist sehr wichtig, weil wir ganz wichtige Spiele haben. In den Trainingseinheiten geht es schon ab, das macht unser Trainer ganz toll.“

    Joachim Löw (Bundestrainer) ...
    ... zu den WM-Chancen von Sven Ulreich (in der Halbzeitpause):
    „Er ist sicherlich in unserem Blickfeld. Die Spiele, die er gemacht hat, waren sehr, sehr gut. Er macht einen sicheren Eindruck. Im Eins gegen Eins ist er immer gut. Er hat bei den Bayern gelernt, gut mitzuspielen von hinten raus.“

    Sven Ulreich (Torhüter Bayern München) ...
    ... zum Lob von Joachim Löw:
    „Wenn das so ist, dass mich der Bundestrainer lobt, freue ich mich natürlich. Das ist eine Auszeichnung von höchster Stelle. Ich versuche einfach, weiter meine Leistung zu bringen. Momentan macht es Spaß. Andere Torhüter spielen schon viel länger auf hohem Niveau. Denen muss man Respekt zollen, dass sie mit zur WM fahren. Es ist für jeden Fußballer ein Traum, zur WM zu fahren.“

    Ralf Fährmann (Torhüter Schalke 04): „Den ersten wollte ich über das Tor abwehren. Beim zweiten Gegentor dachte ich, dass er quer spielt. Hätte ich bei Thomas Müller nicht machen dürfen. Das waren zwei bittere Gegentore. Wir waren nah dran, den Ausgleich zu machen. Wir haben das sehr, sehr gut gemacht. Ich bin keine Maschine. Ich hätte das gerne anders verteidigt.“

    Thomas Müller (Bayern München): „Unser Trainer wird sagen: ‚Ich habe ihn reingelogen’. Ich habe versucht, ihn heiß vors Tor zu bringen. Da war die Hüfte in einem leicht ungesunden Zustand. Dann ist er direkt ins kurze Eck. Klar, ist es möglich aus der Position. Der Torwart spekuliert oft bei solchen Szenen. Ich habe aber nicht die Zeit gehabt, das zu sehen und dann ins Tor zu schießen. Das war schon ein bisschen Glück.“

    Leon Goretzka (Schalke 04) ...
    ... zum Spielverlauf:
    „Wir haben versucht, den Spieß umzudrehen. Den Münchnern gefällt es nicht, wenn sie dem Ball hinterherlaufen müssen. Das war unser Plan heute.“
    ... auf die Frage, ob es Sprüche zu seinem bevorstehenden Wechsel gegeben habe: „Da sind alle Beteiligten Profi genug. Ich wollte unbedingt gewinnen mit Schalke. Das sah gut aus. Dass wir es nicht geschafft haben, uns zu belohnen, tut weh.“

    Christian Heidel (Sportvorstand Schalke 04) ...
    ... zur Bewertung des Spiels:
    „Ich habe natürlich keine gute Laune. Ich bin sehr enttäuscht, weil wir verloren haben. Ich finde, dass wir das gesamte Spiel ein Gegner auf Augenhöhe waren. Wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Wir hatten große Chancen, ein Unentschieden zu holen.“
    ... zu Ralf Fährmann: „Er ist ein erfahrener Torwart, er kommt damit klar. Er hat uns schon so viele Spiele gerettet. Das ist in der Kabine gar kein Thema.“
    ... zu den Medienberichten über Max Meyer: „Ich gehe davon aus, dass nächste Woche eine griechische Zeitung berichtet wird, dass er nach Hoffenheim wechselt, weil wir dann gegen Hoffenheim spielen. Der Max kann da nichts für, dass solche Dinge in die Welt gesetzt werden. Wir versuchen, uns damit gar nicht zu beschäftigen.“

    Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04) ...
    ... zum Spiel seiner Mannschaft:
    „Sehr gut. Wir haben vieles sehr gut umgesetzt. Wir wollten eine Akzentuierung in Richtung Körperlichkeit setzen gegen sehr robuste Innenverteidiger und Angreifer. Wir wollten sie immer wieder auf dem falschen Fuß erwischen und Elemente des zweiten Balles einpflegen.“
    ... zu den Gegentoren und Torhüter Ralf Fährmann: „Den Schuss von Thomas Müller kann kein Torwart der Welt festhalten, Es ist genau richtig, den Ball zur Seite oder nach oben abzuwehren. Robert Lewandowski schaltet dann am schnellsten. Beim zweiten Tor passt nicht viel mehr rein als ein Fußball. Ralf ärgert sich da am meisten drüber.“

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