• Reus erklärt seine starken Leistungen: „Ich bin einfach gesund“
  • Sahin wird in Dortmund verabschiedet: „Es war immer mein Traum, hier zu spielen“
  • Bremen-Trainer Kohfeldt nach Niederlage enttäuscht: „Es war nicht unmöglich, hier etwas mitzunehmen“
  • Sky Experte Matthäus gratuliert zur Herbstmeisterschaft: „Wenn sie so weiterspielen, wird es für alle anderen schwierig“

    Unterföhring, 15. Dezember 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen zum Krombacher Topspiel des 15. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen (2:1) bei Sky.

    Marco Reus (Kapitän und Torschütze Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben in der zweiten Halbzeit kein gutes Spiel gezeigt. Wir müssen einfach früher das 3:1 machen, dann müssen wir auch nicht ständig hinterherlaufen. Vor allem jetzt so kurz vor der Winterpause kosten diese Spiele extrem Kraft. Das hätten wir heute locker vermeiden können oder vermeiden müssen.“
    ... über seine starken Leistungen der vergangenen Wochen: „Ich versuche immer, meine Leistung zu bringen. Ich bin einfach gesund. Ich spiele in einem guten System auf meiner Lieblingsposition. Die Mannschaft spielt hervorragend und ohne sie wäre das alles nicht möglich. Das Gleiche gilt für Paco Alcácer und Jadon Sancho auch. Es geht nur im Kollektiv. Ich fühle mich einfach gut. Ich konnte die Vorbereitung mitmachen und das ist einfach eine Basis – für mich und meinen Körper – die ich brauche. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass es momentan so läuft. Aber man muss weiter arbeiten, dass es auch so bleibt.“
    ... über Nuri Sahin: „Er ist ein absolutes Phänomen. Er ist ein feiner Kerl, super Fußballer, unheimlich intelligent auf dem Platz und es freut mich, dass er jetzt wieder die Spiele bekommt, die er auch verdient hat.“
    ... über Axel Witsel: „Wahnsinn. Man muss beachten, dass er keine Vorbereitung hatte. Er kam ja direkt aus China, eine oder zwei Wochen vor dem ersten DFB-Pokal-Spiel gegen Greuther Fürth. Er hat direkt eine Bindung gehabt zum Team. Wie er das macht und mit welcher Ruhe, das ist schon wirklich klasse. Es freut mich unheimlich für ihn, dass er so angekommen ist.“

    Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) …
    ... zur Herbstmeisterschaft:
    „Das bedeutet mir nicht viel. Das ist gut, wir sind zufrieden, aber das nächste Spiel ist immer das Wichtigste. Ich will noch nicht darüber sprechen, ob wir in der Lage sind, den Meistertitel zu holen.“
    ... zum Spiel: „Wir haben es uns schwer gemacht, denn wir haben acht klare Torchancen. Wir hätten das 3:1 früher machen können. Aber die Torchancen, die wir hatten, waren gut, das ist okay für mich. Wir haben nicht so gut verteidigt. Das ist nicht das Wichtigste, aber enorm wichtig. Bei Balleroberungen hatte Bremen zu viel Platz zu spielen. Sie haben sehr gut Fußball gespielt, viel nach vorn.“
    ... zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Es passt seit Anfang der Saison einfach gut. Wir wollen, dass es so weitergeht. Alle Spieler sind sehr eng beieinander. Wir behalten unsere Philosophie bei, dass wir von Spiel zu Spiel schauen. Das Wichtigste ist, nie nachzulassen. Wir können viele Spieler tauschen, das ist sehr, sehr wichtig, vor allem, wenn wir dreimal pro Woche spielen, sonst ist es extrem schwierig.“

    Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir wussten vorher, dass wir auf eine sehr gute Mannschaft treffen, aber wir wollten gewinnen. Am Ende hat uns gefehlt, im richtigen Moment eine Torchance zu nutzen und natürlich darfst du den einen oder anderen Fehler, den wir gemacht haben, hier nicht machen. Insgesamt war es aus meiner Sicht eng. Natürlich kann Dortmund noch mehr Tore machen – wir aber auch. Es war sehr schwer heute, aber es war auch nicht unmöglich, hier etwas mitzunehmen.“
    ... über Max Kruse (vor dem Spiel): „Seine Zahlen sind hervorragend, aber um seine Bedeutung für unser Spiel hervorzuheben, hätte es denen nicht bedurft. Max lebt seit dem ersten Tag das, wofür wir stehen: den Mut zu spielen. Das schätze ich neben all diesen Werten am meisten. Es ist ihm ziemlich egal, ob wir in so einem Stadion stehen oder am Donnerstag auf dem Trainingsplatz stehen.“

    Nuri Sahin (Werder Bremen) ...
    … über seinen Abschied vom BVB:
    „Meine Karriere ging mir noch einmal durch den Kopf. Ich habe als 11-Jähriger hier angefangen. Es war immer mein Traum, hier zu spielen. Jetzt haben sich die Wege getrennt. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, nochmal die Atmosphäre zu erleben. Es war trotzdem schön – schwer aber schön. Ich kann für mich sagen, dass ich wirklich jeden Tag alles für diesen Verein gegeben habe und ich glaube, die Leute wissen das.“
    … über die Zukunft in Bremen: „Es ist nicht so wie in Dortmund, dass man immer als Favorit ins Spiel geht. Das ist natürlich eine Umstellung, aber wir haben eine sehr interessante Mannschaft mit guten Charakteren und einem guten Mix aus Jung und Alt. Wir müssen jede Woche an unsere Grenze gehen, damit wir unsere Ziele erreichen.“

    Sebastian Kehl (Leiter der Lizenzspielerabteilung Borussia Dortmund) …
    ... zur Situation beim BVB (vor dem Spiel):
    „An der Körpersprache und dem Auftreten haben wir alle hart gearbeitet. Das entsteht natürlich auch durch die Erfolge der vergangenen Wochen, dadurch ist jetzt großes Selbstvertrauen entstanden. Der Trainer hat viel investiert und im Sommer viele Veränderungen vorgenommen, nicht nur in der Kaderstruktur, auch im Umgang mit der Mannschaft. Ich glaube, dass sich die Dinge jetzt auszahlen. Trotzdem wissen wir auch, dass wir noch ein bisschen zu gehen haben. Das ist mit dem Trainer im Moment eine richtig gute Partnerschaft und ich hoffe, dass das auch möglichst lang so bleiben wird.“
    ... zum Abschied von Nuri Sahin: „Es freut mich, dass Nuri Sahin heute seinen Abschied hier bekommt. Das hat er sich mehr als verdient. Er ist ein großer Spieler für Borussia Dortmund. Es freut mich, dass er jetzt in Bremen nochmal deutlich mehr Spielzeit bekommt. Das war für ihn eine schwierige Situation im Sommer. Ich glaube, dass er dieser Bremer Mannschaft sehr viel geben kann.“

    Sky Experte Lothar Matthäus …
    ... zum Spiel:
    „Sie haben Grund zu feiern. Glückwunsch zur Herbstmeisterschaft – vollkommen verdient. Mit großem Abstand. Wenn sie so weiterspielen, wird es nicht nur für Bayern schwierig, sondern auch für alle anderen Mannschaften, Dortmund einzuholen. Es ist einfach Dominanz, Sicherheit und Spielfreude auf dem Platz. Wenn sie ihre Konterchancen besser genutzt hätten, hätten sie auch höher gewinnen können.“
    ... zur Frage, wann Borussia Dortmund die Meisterschaft als Ziel ausgibt (vor dem Spiel): „Borussia Dortmund wird es gar nicht sagen, aber sie wollen es natürlich. Zurückhaltung ist angesagt in Dortmund. Nach dieser Hinrundenleistung muss in Dortmund eigentlich jeder nur noch von der Meisterschaft reden, aber man will es nicht, weil man den Spielern keinen Druck auferlegen will. Das tut ihnen ganz gut.“
    ... über Sebastian Kehl: „Er passt vollkommen in diese Position: die Verbindung zwischen Mannschaft und Trainer, zwischen Mannschaft und den Verantwortlichen. Er kennt den BVB und den Fußball national wie international.“



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