• Hannover-Trainer Breitenreiter weist Druck zurück: „Jedes Spiel ist ein Endspiel“
  • Gladbachs Coach Dieter Hecking lobt Bankdrücker Kramer: „Er geht herausragend damit um“
  • Freiburgs Vorstand Sport über Grifo-Klausel: „Dass wir nicht 'Hurra' schreien, erklärt sich von selbst“
  • Sky Experte Metzelder glaubt nicht an Schalker Aufholjagd: „Das traue ich ihnen aktuell nicht zu“


    Unterföhring, 26. Januar 2019 -
    Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 19. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.


    Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel gegen Hannover:
    „Es ist klar, dass wir als Favorit in das Spiel gehen, dass wir unser Heimspiel gewinnen wollen. Das müssen wir aber immer neu umsetzen.“

    ... zum Status als deutsche Nummer eins auf lange Sicht: „Das ist ganz weit weg. Wir haben keinen Grund, an unserer Herangehensweise etwas zu ändern. Wir schauen von Spiel zu Spiel, damit sind wir gut gefahren, anstatt Luftschlösser zu bauen.“

    ... zum Druckaufbau in Richtung der Bayern, die erst am Sonntag spielen: „Das ist nicht unsere Herangehensweise. Das hat uns auch letzte Woche nicht interessiert, als die Bayern vorgelegt haben. Wir fahren unser Rennen.“

    ... zu einem möglichen Transfer von Julian Weigl: „Wir planen mit Julian ganz klar die Rückrunde, weil wir das eine oder andere Problem in der Innenverteidigung haben.“

    ... zu einem möglichen Abgang von Shinji Kagawa: „Shinji ist ein verdienter Spieler von uns, er war Meisterspieler. Er ist natürlich nicht zufrieden. Wir haben einige Gespräche geführt, wenn etwas auf dem Tisch läge, würden wir uns freundschaftlich damit beschäftigen. Aber wir hätten auch kein Problem, wenn er bleibt.“


    Andre Breitenreiter (Trainer Hannover 96) ...
    ... zum Fehlen von Walace und Pirmin Schwegler:
    „Walace und Pirmin hatten leichte Blessuren unter der Woche. Walace hatte das Training abgebrochen, da war mir das Risiko für das Spiel heute zu groß.“

    ... zur Frage, ob das Spiel in Dortmund ein Endspiel für ihn ist: „In der Bundesliga gibt es nur wichtige Spiele. Ich will jedes Spiel gewinnen, also ist jedes Spiel ein Endspiel. Alles andere kann ich nicht beeinflussen. Es hat keinen Einfluss auf mein Coaching, wir hatten eine gute Vorbereitung auf das Spiel.“

    … zur Unruhe im Verein: „Die Jungs sind in dieser Woche gut damit umgegangen. Klar beschäftigt es auch die Mannschaft. Sie haben gut und konzentriert trainiert, mehr kann ich nicht beeinflussen. Bei elf Punkten nach 18 Spielen ist es ein großer Vertrauensbeweis, dass der Verein an mir festhält.“


    Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach) …
    … zur Aufstellung von Florian Neuhaus statt Denis Zakaria:
    „Wenn Denis im Kader ist, ist er auch spielfähig. Aber er hat nur einen Tag trainieren können. Florian hat eine unglaubliche Qualität, zwischen die Linien zu spielen. Nicht umsonst hat er die meisten Assists für uns gemacht.“

    … zur Bedeutung von Nico Elvedi: „Als ich kam, war er als rechter Außenverteidiger eingeplant, der mittelfristig nach innen ziehen soll. Vor der Saison habe ich mich mit Max Eberl zusammengesetzt. Bei der Suche nach einem Innenverteidiger war die Frage, ob wir es extern oder intern besetzen. Und da haben wir uns schnell für Nico entschieden. Bislang ist es voll aufgegangen mit ihm.“

    … zu Christoph Kramer: „Es gibt nur ein Wort bei ihm: herausragend. Wenn du über viele Jahre hier in Gladbach Stammspieler warst und wie er jetzt mit der Situation umgeht, ist vorbildhaft für alle Spieler im Kader. Dass er den Erfolg der Mannschaft über sich selbst stellt. Als Trainer hofft man darauf, dass er dann auch mehr Spielanteile in der Rückrunde bekommt.“

    … zur Analyse nach dem Leverkusen-Spiel: „In Leverkusen haben wir in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir zu passiv, in den Zweikämpfen waren wir zu oft zweiter Sieger. Wir haben die Bälle nicht behauptet, falsche Entscheidungen getroffen und daher mit viel Glück, aber auch mit Mentalität den Sieg verteidigt.“


    Stefan Reuter (Sportvorstand FC Augsburg) …
    … zum Spiel:
    „Es ist klar, dass du nach neun sieglosen Spielen nicht vor Selbstvertrauen strotzt. Aber die Mannschaft hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie gegen die Top-Mannschaften bestehen kann. Mit einer zweikampfstarken Leistung kann man solchen Mannschaften wehtun. Aber es wird eine Herkules-Aufgabe. Gladbach strotzt vor Selbstvertrauen, sie haben zu Hause alle Spiele gewonnen. Aber wir versuchen, mit Kompaktheit gut zu verteidigen und schnell umzuschalten.“

    … zu möglichen Wintertransfers: „Wir halten die Augen offen, aber der Spieler müsste uns dann wirklich weiterhelfen. Koo und Ji kommen vom Asien-Cup wieder, das bringt uns Qualität.“


    Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg) ...
    ... zum Spiel gegen Hoffenheim:
    „Es ist ein Derby. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir wissen um die Qualität der Hoffenheimer, aber sind voller Vorfreude.“

    ... zur Klausel um Neuzugang Vincenzo Grifo, der nicht gegen seinen Ex-Klub spielen darf: „Hoffenheim hatte eine klare Idee von dem Wechsel. Sie wollten ihn nicht unbedingt loswerden, er hatte ein schweres halbes Jahr. Dann lag es an uns, zu entscheiden. Wir haben ein gutes Verhältnis zu den handelnden Personen in Hoffenheim. Dass wir nicht 'Hurra' schreien, erklärt sich von selbst.“

    … zu möglichen weiteren Wintertransfers: „Es ist möglich, aber wir wissen auch, wie eng es ist in alle Richtungen. Es ist eher so, dass wir den einen oder anderen Spieler, der nicht so viel Spielzeit hatte, noch abgeben wollen. Auf der Zugangsseite würde ich es fast ausschließen.“


    Sky Experte Christoph Metzelder ...
    ... zur Position von Hannover-Trainer Andre Breitenreiter:
    „Wenn man so lange nicht gewonnen hat, zerbricht mit jeder Niederlage etwas in der Mannschaft. Egal, in welcher Führungsposition ich bin, ich darf nie Zweifel aufkommen lassen. Wenn so etwas entsteht, muss ich als Verein einen neuen personellen Impuls setzen. Bei Hannover fühlt es sich so an, dass Samstag für Samstag etwas passieren könnte.“

    … zum Schalker Lauf: „Sieben Punkte aus drei Spielen, ebenso sieben Tore in drei Spielen, sie scheinen ein bisschen die Trendwende geschafft zu haben. In der Bundesliga geht es darum, Punkte zu sammeln. Um in die Europa League zu kommen, müssen sie eine herausragende Rückrunde spielen. Das traue ich ihnen aktuell noch nicht zu.“

    … zu Gladbach-Torwart Yann Sommer: „Wir reden viel über die Offensive der Gladbacher, aber 18 Gegentore sind ein Top-Wert und das hat viel mit Yann Sommer zu tun. Er hat herausragende Reaktionen, er ist ein toller Fußballer, der in Eins-gegen-Eins-Situationen immer wieder glänzt. Letzte Woche gegen Leverkusen war er der Matchwinner.“


    Sky Experte Reiner Calmund ...
    ... zu einem möglichen Wintertransfer von Schalke-Torwart Ralf Fährmann:
    „Das kann ich mir nicht vorstellen. Fährmann ist ein Schalker Kind, vergangenes Jahr war er der Held. Im Sommer könnte es anders aussehen, aber aktuell ist das für mich kein Thema. Ich glaube, er wird die Saison ordentlich zu Ende bringen.“

    … zur Schalker Kaderstärke: „Vorige Woche gegen Wolfsburg war es kaum anzusehen, in der zweiten Halbzeit hatten sie mit Glück gewonnen. Jetzt ist es eine Befreiung, da kommt die Sicherheit, die Begeisterung. Sie werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber mit der Besetzung werden sie nicht in die internationalen Plätze kommen.“

    … zur Transferpolitik der Mainzer: „Alle neuen Spieler sind 21 bis 23 Jahre alt, da muss man schon sagen, Kompliment an Sandro Schwarz. Der hat die Spieler super eingebaut. Und Rouven Schröder hat Muto, Serdar, Diallo für 50 Millionen verkauft, jetzt hat er 20 Millionen Plus. Elfter Platz, zehn Punkte weg vom Relegationsplatz, das ist allerfeinste Sahne.“

    … zur Bedeutung eines Leverkusener Sieges in Wolfsburg: „Heute ist es ein Sechs-Punkte-Spiel. Wenn sie gewinnen, sind sie an den Europa-League-Plätzen dran. Aber wenn sie verlieren, sind es sieben Punkte Rückstand. Das wäre ein herber Schlag.“


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