Gastgeber-Coach Eyjölfsson bedient: "Waren heute nicht abgezockt genug" - Sky Experte Brand kritisiert die Leistung von Erlangen: "Man ist nicht nur an Minden gescheitert, sondern auch an eigenen Unzulänglichkeiten"

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Nürnberg, 10. Februar (pps) -
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Spiel der DKB Handball-Bundesliga zwischen dem HC Erlangen und dem TSV GWD Minden (25:29).


Adalsteinn Eyjölfsson (Trainer HC Erlangen) ...
... zum Spiel:
"Wir haben ein bisschen unsere Linie verloren und zu einfache Fehler gemacht. Wir waren heute nicht abgezockt genug, um das Spiel für uns zu entscheiden."

... zur Frage, wie groß die Erwartungshaltung in Erlangen ist (vor dem Spiel):"Wir haben viel vor. Trotzdem sind wir bodenständig und wissen, dass es nicht von Null auf Hundert gehen wird. Wir wollen bei uns eine stetige Entwicklung unserer Mannschaft sehen. Da ist allen Beteiligten bewusst, dass das Zeit braucht."

... zu seiner Vertragsverlängerung um ein Jahr (vor dem Spiel):"Man einigt sich auf eine bestimmte Zeit und beide, die das unterschreiben, sind damit glücklich und können damit leben. Man wird sehen, was die Zukunft bringt. Fakt ist, mein Arbeitspapier geht bis 2020 und bis dahin werde ich das Beste tun, um mit Erlangen die Ziele zu erreichen."


Nico Büdel (HC Erlangen) ...
... zu seinen Zielen mit Erlangen (vor dem Spiel):
"Man hat gesehen, dass wir besser Handball spielen können, als am Anfang der Saison. Das wollen wir konstanter abrufen und dann sehen wir auch, dass wir die großen Mannschaften ärgern können. Ziel ist es auch in dieser Saison, mal einen großen Gegner zu schlagen."

... zur Frage, in welchem Tabellenbereich sich Erlangen in naher Zukunft sieht (vor dem Spiel):"Für die aktuelle Saison da, wo wir aktuell ungefähr stehen. Für die kommende Saison haben wir noch keine genauen Ziele vereinbart. Wir wollen aber weiter um einen einstelligen Tabellenplatz spielen und wenn es mal eine bessere Saison wird, wird es auch mal ein besserer Tabellenplatz. Das wäre natürlich auch schön."


Nikolai Link (HC Erlangen) ...
... zur Frage, wann er nach seiner Verletzung wieder spielen kann (vor dem Spiel):
"Eigentlich war der Plan, heute schon zu spielen. Das hat sich jetzt ein bisschen verzögert. Es ist tatsächlich schwer, eine Prognose abzugeben. Im Alltag habe ich keine Schmerzen, zum Werfen wird es wohl noch ein paar Tage dauern. Ich hoffe, dass ich im Februar noch eingreifen kann."


Frank Carstens (Trainer TSV GWD Minden) ...
... zum Spiel:
"Ich bin ziemlich glücklich und gelöst jetzt. Wenn man vier Spiele vor der Pause verliert und auch noch kurzfristige Ausfälle hat, weiß man nicht so richtig, wo man steht. Aber ich finde, wir haben das toll gemacht heute, haben viele Sachen clever gelöst."

... zur Frage, wie gut Aliaksandr Padshyvalau den erkrankten Dalibor Doder ersetzer hat: "Hat er gut gemacht. Er hat mit viel Zug zum Tor gespielt, mit mehr Entschlossenheit, mit mehr Torgefährlichkeit. Das war eine ganz wichtige Leistung, die er heute gebracht hat."

... zum Ausfall von Dalibor Doder (vor dem Spiel):"Er hat sich heute Morgen abgemeldet, dass es ihm schlecht geht, dass er Magen-Darm erkrankt ist und deswegen heute nicht spielen kann."


Christoffer Rambo(TSV GWD Minden) ...
... zum Spiel:
"Wir haben in der ersten Halbzeit klar unseren Plan verfolgt. Wir haben alle gut getroffen heute. Espen Christensen stand auch gut im Tor. Unser Plan hat heute gut funktioniert."


Sky Experte Heiner Brand ...
... zum Spiel:
"Minden hat eine klare Struktur im Spiel gehabt und über weite Teile souverän gespielt. Zwar mit kleinen Schwächephasen, aber insgesamt waren sie die bessere Mannschaft."

... zur Frage, ob Rambo in dieser Form jedem Bundesligisten weiterhelfen würde: "Ja, ich denke schon. Mit der Leistung kann man sehr gut leben. Nicht nur mit seinen Würfen, vor allem auch mit seinen Anspielen. Er hat die richtigen Entscheidungen getroffen und deswegen war das eine sehr gute Leistung."

... zur Form von Erlangen: "Man ist nicht nur an Minden gescheitert, sondern auch an eigenen Unzulänglichkeiten. Es waren wenig vorbereitete Würfe auf das Tor. Sie haben die falschen Entscheidungen getroffen. Am Anfang wurde zu früh geworfen. Zwischendurch war einiges besser, aber dann hat man auch wieder einfache Bälle dem Gegner gegeben. Da haben sie zu viele technische Fehler gehabt."

... zur Frage, welche Erkenntnis er von der Weltmeisterschaft mitgebracht hat, die man auf die Bundesliga übertragen kann (vor dem Spiel): "Man hat gesehen, dass man mit überragender Abwehrarbeit sehr viel bewegen kann, wie bei der deutschen Mannschaft."


Für Rückfragen:
O-Ton-Service HBL/ms
Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
Mehr Informationen unter www.dkb-handball-bundesliga.de