• BVB-Sportdirektor Zorc: „Wollen unsere Spitzenposition verteidigen“
  • Gladbachs Eberl hofft auf Hazard-Verbleib: „Sind guter Hoffnung, aber kann es nicht versprechen“
  • Hannovers Sportdirektor Zuber: „Spiel gegen Nürnberg ist richtungsweisend“
  • Sky Experte Calmund überzeugt: „Leverkusen kommt in den Europapokal“

    Unterföhring, 09. Februar 2019 -
    Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 21. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.


    Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
    ... zum Fehlen von Trainer Lucien Favre:
    „Es ist ungewohnt heute, wenn der Cheftrainer nicht dabei ist. Ich war eben noch bei ihm im Mannschaftshotel, er hat die Mannschaftssitzung noch gehalten. Aber der Arzt hat gesagt, dass er die Spieler anstecken könnte, deshalb ist er heute nicht im Stadion.“

    ... zur Frage, ob Favre in der Champions League wieder dabei ist: „Wir hoffen, dass er sich jetzt zwei Tage zu Hause erholen kann und dass er dann in London dabei ist.“

    … zur Möglichkeit, die Bayern zunächst auf zehn Punkte zu distanzieren: „Es ist vollkommen egal, wann sie spielen. Die Spitzenposition, die wir haben, wollen wir behalten. Dafür müssen wir gegen Hoffenheim gewinnen.“

    ... zu möglichen Schmähplakaten der Fans in Richtung Dietmar Hopp: „Mit den Verantwortlichen wurde von unserer Seite schon gesprochen. Wir wollen diese unsäglichen Plakate nicht sehen mit Fadenkreuz und dergleichen, das verurteilen wir auf das Schärfste. Aber wir können nicht jeden Wortbeitrag kontrollieren. Ich würde mir jedoch wünschen, dass unsere Fans uns anfeuern statt den Gegner zu beleidigen.“


    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
    ... zum Spiel gegen Dortmund und was er sich von Werder Bremen abschauen kann:
    „Bremen hat sehr gut verteidigt, ähnlich wie wir im Hinspiel. Das war ein ähnlicher Ansatz. Wir werden nicht immer draufgehen können, sondern müssen auch mal tiefer stehen.“

    ... zur Defensivschwäche: „Auf Konter spielen können wir, aber wir haben Probleme, zu Null zu spielen. Es sind zu einfache Tore, zu viele individuelle Fehler. Wir denken oft zu offensiv, aber wir müssen manchmal mehr Stabilität reinkriegen.“

    … zur Frage, ob er lieber seinen neuen Arbeitgeber RB Leipzig in der Champions League sehen will: „Ich bin Angestellter von Hoffenheim und wünsche mir deshalb, dass Hoffenheim in die Champions League kommt. Aktuell ist das aber kein Thema. Ich habe ja gesagt, dass es wichtig ist, dass Ziele formuliert werden aber diese auch abbricht, wenn es nicht geht. Wenn die Situation sich ändert, wird man sehen. Aber jetzt wollen wir erst einmal Anschluss an den Europapokal halten, das ist derzeit die Europa League.“


    Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zur Abwehr um Nico Elvedi:
    „Wir haben eine richtige Entscheidung getroffen, mit Nico Elvedi Geschwindigkeit ins Zentrum zu holen. Mit Michael Lang haben wir einen erfahrenen Außenverteidiger geholt, der Gefahren gut einschätzen kann. Mit ihm und Oscar Wendt haben wir zwei erfahrene Spieler, mit Elvedi und Ginter zwei junge.“

    … zur Frage, ob Thorgan Hazard dem Verein erhalten bleibt: „Wir haben uns Ende letzten Jahres hingesetzt. Wir würden gerne verlängern. Er ist viereinhalb Jahre hier, er hat eine tolle Entwicklung genommen. Wenn wir Champions League spielen, haben wir bessere Argumente. Es gibt größere Vereine, aber auch nicht viele. Wir haben aufgeholt. Wir sind guter Hoffnung, dass es klappen kann, aber ich kann es keinem versprechen.“

    … zu den Gladbachern Meisterchancen: „Da lasse ich mich nicht locken. Wir haben eine sehr gute Saison bislang gespielt. 42 Punkte nach 20 Spielen sind eine herausragende Ausgangslage, die wir nutzen wollen.“


    Gerhard Zuber (Sportdirektor Hannover 96) ...
    ... zur derzeitigen Situation:
    „Es ist keine schöne Situation, aber damit müssen wir umgehen. Es sind noch 14 Spiele zu spielen, es sind noch genug Punkte zu vergeben, um unsere Ziele zu erreichen.“

    ... zum Vorwurf von Trainer Thomas Doll, die Mannschaft sei nicht fit: „Es wird so viel über Fitness geredet, aber im Abstiegskampf spielt auch die Psyche eine Rolle. Wenn der Kopf nicht frei ist, werden die Beine schwer. Wir sind für heute gut vorbereitet und werden eine fitte Mannschaft sehen.“

    … zur Bedeutung des Spiels gegen Nürnberg: „Es ist das erste von 14 Endspielen von uns und ein ganz richtungsweisendes. Wenn wir das sSpiel heute verlieren, wird es nochmals schwerer. Man geht dann wieder mit Zweifeln in die nächste Trainingswoche. Mit einem Erfolgserlebnis kann man ganz anders starten, das wäre wichtig.“


    Sky Experte Christoph Metzelder ...
    ... zu Julian Brandt:
    „Er ist einer der Hochbegabten im deutschen Fußball, auch für die Nationalmannschaft. Oft hatte man bei ihm das Gefühl, dass die Handbremse angezogen ist. Aber er profitiert jetzt ganz klar von dem 4-3-3-System, weil er dort zentral auf der Halbposition spielen kann. Wenn man sich die Tore anschaut, wie er Kreativität zeigt und die Tore vorbereitet, das ist stark. Im Zentrum ist er deutlich besser aufgehoben, als auf der Seite.“

    … zur Frage, ob Brandt oder Kai Havertz besser ist: „Beide sind herausragend, eine Doppelacht mit Havertz und Brandt ist bundesligaweit zum Zunge schnalzen.“

    … zur Gladbacher Abwehrleistung: „Wir sprechen über die beste Abwehr der Liga, letztes Jahr war es noch eine der schwächsten. In dieser Konstellation ist das schon überraschend.“

    … zu Axel Witsel: „Er ist ein Spielertyp, den die Leute im Ruhrgebiet lieben. Dortmund ist ein internationaler Topklub, aber die DNA und das Herz und die Seele sind im Ruhrgebiet verankert. Einen Typen, der sich reinhaut, der Zweikämpfe führt, den wollen die Leute sehen.“


    Sky Experte Reiner Calmund ...
    ... zur Frage, ob Leverkusen noch in den Europapokal kommt:
    „Peter Bosz wird es packen mit der Mannschaft. Sie spielen begeisternden Fußball, Tempofußball. Sie laufen sehr viel, zeigen Ballbesitzfußball. Aber hinten müssen noch vier, fünf Prozent verbessert werden.“

    … zum Spiel Hannover gegen Nürnberg: „Für beide ist die Situation gleich: Wer heute verliert, der kriegt den K.o. und liegt auf den Brettern. Bei Hannover fehlen die Stürmer. Doll ist ein erfahrener Trainer, er hat damals Dortmund gerettet. Aber es helfen keine Zaubersprüche.“

    … zu Nürnbergs Trainer Michael Köllner: „Ich habe einen guten Kontakt zu Nürnbergs Sportvorstand Bornemann, der ist sehr sachlich. Sie haben erkannt, dass es mit dem Spielermaterial nicht reicht. Die Weihnachtswoche, als Düsseldorf neun Punkte geholt hat, war der erste K.o. Wenn sie heute verlieren, kriegen sie den zweiten.“

    … zu möglichen Meisterchancen für Mönchengladbach: „Der Überzeugung bin ich nicht, aber sie genießen es derzeit und wissen, wenn sie so weiter spielen, kommen sie in die Champions League. Wenn sie das Geld kassieren, werden die Spieler länger bleiben und neue Spieler sind einfacher zu finanzieren. Das ist wie ein Sechser im Lotto.“


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