• Eurosport Experte Sammer zu Bosz und Leverkusen: „Mit Tempo allein wird es in der Bundesliga schwer“
  • „Alles andere als gut“: Bayer-Sportdirektor Rolfes ohne Erklärung für Pokal-Aus

    München, 08. Februar 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung aus dem Vorlauf zum Freitagsspiel am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen dem FSV Mainz 05 und Bayer Leverkusen im Eurosport Player.

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    … zu den ersten Spielen von Peter Bosz:
    „Man muss es abwarten. Seine Idee ist wunderbar, sie bereichert die Bundesliga. Aber wir müssen ein paar Dinge auch kritisch sehen, weil mit Tempo allein wird es in der Bundesliga schwer.“

    … zu Leverkusens Leistungsschwankungen: „Leverkusen schafft etwas, was wirklich nicht zu verstehen ist. Es ist in der Historie von Bayer Leverkusen so ein bisschen das Problem, dass sie immer wieder auf Impulse von außen reagieren müssen. Aber zwischen guten und sehr guten Mannschaften entscheiden nicht äußere Einflussfaktoren über das, wozu man in der Lage ist. Aber in Leverkusen scheint das der Fall zu sein. In meinen Augen muss vielmehr die Mannschaft in der Verantwortung stehen als die handelnden Personen.“

    ... zu Mainz 05: „Sie haben sich gut verstärkt und finden sich. 27 Punkte sind für Mainz zum jetzigen Zeitpunkt ein absolutes Pfund. // Sie stehen absolut solide da. Es ist schon interessant, in welche Richtung der Verein jetzt denkt.“

    … zur Handspiel-Regel: „Es ist wirklich schwer. Das Schiedsrichter-Wesen muss sich Gedanken machen, ob es irgendwelche Regularien gibt wie Abstand, Handhöhe oder Natürlichkeit.“

    … zur Entwicklung von Leon Goretzka: „Der Ursprung aller Konstellationen ist, dass du gesund bleibst und deinen Rhythmus findest – und dann dein Potenzial ausschöpfen kannst. Aus dieser Situation entsteht mentale Sicherheit und Stärke. Das Potenzial bei ihm war immer gegeben. Auf Schalke hatte er immer wieder mit Blessuren zu kämpfen und hat sein wahres Potenzial nicht gezeigt. Jetzt ist es da.“

    … zum Spiel mit Ball: „Als Spitzenteam brauchst du den Ball oder musst in der Lage sein, mit dem Ball umzugehen. Wenn du alle drei Tage spielst und nur gegen den Ball spielst, ist das körperlich, physisch und psychisch eine Konstellation, die sehr schwierig ist. Deswegen musst du als Spitzenmannschaft dazu kommen, das in einem guten Mix zu kontrollieren.“


    Rene Adler (Torhüter FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport …
    … zu seiner Verletzung:
    „Es ist eine schwerwiegende Verletzung. Du gehst zwei Schritte vor und dann wieder einen zurück. Du musst immer schauen, wie das Knie funktioniert. So eine lange Reha ist auch mit maximaler Frustration verbunden, gerade wenn man so ehrgeizig ist wie ich. Da spielt auch das Alter keine Rolle, den Ehrgeiz kriege ich nicht mehr raus aus mir.“

    … zu seiner Karriere: „Es gibt Dinge, die kannst du nicht beeinflussen – und da ist übermäßiger Ehrgeiz kontraproduktiv. Das habe ich gelernt. Wenn es irgendwann nicht mehr funktioniert, will ich sagen können, es sollte nicht sein. Dann beginnt für mich ein neues interessantes Leben. Ich bin durch meine Firma der Position des Torhüters erhalten geblieben. Das war mir wichtig, ich liebe die Position. Das ist meine Leidenschaft.“

    … zu seiner Zukunft: „Eine Karriere geht vorbei, bei dem einen früher oder dem anderen später. Ich bin schon länger verletzt und weiß nicht genau, wann und ob es überhaupt wieder geht. Mir ist Sport so wichtig, dass ich nach meiner aktiven Karriere noch joggen gehen und andere Sportarten machen will. Das war immer mein Kriterium, um zu entscheiden, wie lange ich Fußball spiele.“

    … zu seiner Vergangenheit in Leverkusen: „Solange ich in Mainz unter Vertrag bin, gebe ich zu hundert Prozent alles für Mainz 05. Aber natürlich schlagen da auch zwei Herzen.“

    … zu einem möglichen Engagement als Trainer: „Sag niemals nie. Stand jetzt ist Trainer nichts für mich, da ich gerne strategisch und langfristig denke ich. Vielleicht ist es gut, nach der Karriere mal den Blickwinkel zu wechseln und rauszugehen.“

    … zum Bundesliga-Debüt von Leandro Barreiro: „Ich bin auch überrascht, mich freut es aber. Im Verein gibt es eine extrem hohe Meinung über Leo. Für mich war es eine Frage der Zeit. Sandro schenkt ihm das Vertrauen, das ist auch das, was Mainz in den vergangenen Jahren auszeichnet.“

    … zu Torhüter-Kollege Florian Müller: „Flo ist ein Riesentalent. Ich muss in diesem Atemzug aber auch Robin Zentner nennen, er hat es richtig gut gemacht. Robin war statistisch, wenn es um die abgewehrten Bälle geht, der beste Torhüter der Liga. Flo ist jünger als Robin, hat hinten raus aber vielleicht ein stückweit mehr Potenzial. Sie sind beide aus der eigenen Jugend und das spricht für die Nachwuchsarbeit.“


    Simon Rolfes (Sportdirektor Bayer Leverkusen) gegenüber Eurosport ...
    ... zu Leverkusens Aus im Pokal in Heidenheim:
    „Das ist schwer. Nach so einem Spiel wie gegen die Bayern ist die Herausforderung, ins Spiel zu kommen. In der ersten Hälfte haben wir es nicht brillant gemacht, aber kontrolliert und gehen mit 1:0 in Führung. Mein Gefühl in der Halbzeit war besser als vor dem Spiel. Dass wir uns nach der Halbzeit so schnell das Spiel aus der Hand nehmen lassen, war alles andere als gut.“

    … zum Vergleich zwischen Peter Bosz und Roger Schmidt: „Gerade im Spiel mit Ball war es eine andere Ausrichtung beim Roger. // Wenn wir den Ball haben, haben wir deutlich mehr Ballbesitzzeiten als damals.“

    … zu seiner Rolle als Sportdirektor: „In der einen oder anderen Sache ist schon etwas Alltag eingekehrt. Ich schaue mir im Verein viele Bereiche an. Es ist immer noch die Phase, möglichst alles kennenzulernen. Aber ein paar Bereiche habe ich auch schon intensiver erlebt in den zwei Monaten.“


    Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen) gegenüber Eurosport …
    … zur Zeit nach dem Pokalspiel:
    „Wir hatten nur zwei Tage. Wir haben uns normal vorbereitet. Fußball ist nicht immer so kompliziert, wenn man Fehler macht, darf man nächstes Mal nicht mehr diese Fehler machen.“

    … zum Spiel: „Ich erwarte, dass wir gewinnen und unseren eigenen Fußball spielen. Es ist nicht einfach hier. Aber wir haben die Qualität dafür, deswegen fordere ich das auch von der Mannschaft.“


    Sandro Schwarz (Trainer FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport …
    … zum Bundesliga-Debüt von Leandro Barreiro:
    „Er hat es in den Trainingseinheiten über die vergangenen Wochen und Monaten sehr gut gemacht und hat es deswegen verdient, jetzt auf dem Platz zu stehen.“


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