Unterföhring, 26. Februar - Laut Sky Experte Lothar Matthäus braucht Fußball-Bundesligist Schalke 04 Identifikationsfiguren, um die nötige „Neuausrichtung“ in die Wege zu leiten. „Michael Reschke soll als Sportvorstand im Gespräch sein. Jonas Boldt wäre als Kaderplaner oder Sportdirektor für mich gut nachvollziehbar. Dass sich beide kennen und bereits in Leverkusen erfolgreich zusammen gearbeitet haben, kann ein großer Vorteil sein und leuchtet mir ein“, schrieb Matthäus in seiner wöchentlichen Kolumne 'So sehe ich das' auf skysport.de: „Nichtdestotrotz fände ich eine Lösung mit Boldt und Horst Heldt vielversprechender. Ich bin dafür, dass Menschen den Verein führen, die sich mit ihm identifizieren, ihn kennen und wissen, wie er tickt. Heldt war vielleicht der zweitbeste Manager nach Rudi Assauer, den Schalke 04 gehabt hat. Er war und kann wieder das Gesicht dieses großen Clubs werden.“ Der Rekordnationalspieler meint, „dass sie bei Schalke aber kein neues Buch schreiben müssen, sondern ihre Historie pflegen sollten. Dieser Verein lebt wie kaum ein anderer von seinen Gesichtern, Idolen und Identifikationsfiguren: Huub Stevens, Heldt, Assauer, Marc Wilmots, Olaf Thon, Mike Büskens, Klaus Fischer.“

Gleichzeitig lobt Matthäus Erzrivale Borussia Dortmund. „Der Druck gegen Leverkusen war groß, aber am Ende steht der Sieg. Nicht unverdient, aber doch etwas glücklich. Das hat mit dem Trainer-Fuchs Lucien Favre zu tun, aber auch mit Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Sebastian Kehl und Matthias Sammer“, schrieb der 57-Jährige: „Die Köpfe und Gesichter des BVB auf und neben dem Platz garantieren Erfolg. Und nicht nur deshalb bin ich der Meinung, dass auch Schalke vergangene Gesichter wieder integrieren muss.“

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