• Bürki total bedient: „Muss mich enorm zusammenreißen, nicht jemandem den Kopf abzureißen.“
  • Eurosport Experte Sammer fordert härtere Ansagen beim BVB: „Sonst wunderst du dich, dass am Ende ein Punkt zum Titel fehlt.“
  • Augsburg feiert wichtigen Dreier im Abstiegskampf: „Haben aus ganz wenig sehr, sehr viel gemacht.“
  • FCA-Trainer Baum: „Das macht Mut.“


    München, 01. März 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Nachberichterstattung der Partie FC Augsburg gegen Borussia Dortmund (2:1) – das Freitagsspiel am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im Eurosport Player.



    Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Sauer ist das falsche Wort. Ich bin enttäuscht. Die Art und Weise, wie wir zwei Gegentore bekommen, ist völlig unnötig. Und vorne haben wir zu wenig Durchschlagskraft gehabt und Kobel hat heute sehr gut gehalten.“

    … über die Fehler, die zu den Gegentoren geführt haben: „Ich muss mich immer enorm zusammenreißen, dass ich nicht jemandem den Kopf abreiße. Wir zeigen aber nicht mit einem Finger auf den anderen. Wir wissen heute, wer einen Fehler gemacht hat. Aber die Person weiß auch, es ist nicht schlimm. Wir sind als Mannschaft für ihn da.

    … zu der Frage, ob nicht mal ein Spieler auf den Tisch hauen muss: „Wir haben einen Kapitän, der mal was sagt, und den Mannschaftsrat. Wir haben genügen erfahrende Spieler und Leute, die wissen, wann der Zeitpunkt ist, um etwas zu sagen.“


    Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Extrem bitter, wir schießen uns die Tore selber rein durch zwei individuelle Fehler. Dann ist es schwer, nach dem 0:2 zurückzukommen. In der ersten Halbzeit hatte Augsburg nicht einen Torschuss. Wir hatten drei, vier gute Möglichkeiten und Situationen, die wir nicht gut ausspielen. Dann machen wir den Fehler und sie mauern natürlich. Den Schuh müssen wir uns selber anziehen. So leichtfertig dürfen wir die Bälle nicht verspielen und die Augsburger einladen.“

    … über die Laufstatistik: „Es ist ganz einfach: wenn man viel Ballgewinn hat, bringt es nichts, viel hin- und herzulaufen. Es bringt jetzt nichts, darüber zu spekulieren, ob wir mehr oder weniger gelaufen sind. Wir müssen in den richtigen Positionen stehen und dürfen die individuellen Fehler nicht machen. Dann brauchen wir nicht darüber sprechen.“

    … zur Frage, warum der BVB sich gegen schwächere Gegner schwer tut: „Sie spielen hinten natürlich extrem dicht. Dann ist es schwer, die Lücken zu finden. Bayern hat es hier auch schwierig gehabt. Der Unterschied ist, dass sie die Tore machen und keine individuellen Fehler. Wir machen sie momentan. Das müssen wir schnell abstellen.“


    Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Heute hätten wir gewinnen müssen. Der Gegner hatte quasi keine Torchance und am Ende verlieren wir 1:2. Sie haben nicht viele Möglichkeiten, wir haben sie, machen aber nichts. Jeder Fehler führt zum Tor. Das sind großer Fehler, wir geben dem Gegner den Ball.“

    … über die Mentalität seiner Mannschaft: „Wir wollen immer gewinnen. Das hat nichts mit Wille zu tun. Wir verlieren das Spiel total unnötig.“


    Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Nach dem Freiburg-Spiel haben wir uns alle an die Nase gefasst und gesagt, dass wir uns in Stimmung bringen müssen, damit wir eine gute Leistung bringen. Stimmung kommt von außen und von innen. Wir haben nichts Großartiges gemacht. Aber es ist wichtig, dass wir unsere Attribute noch einmal herausstellen. Das sind Eigenschaften, die Augsburg auszeichnen. Vorne macht einer zwei Buden, hinten hält einer drei, vier Unhaltbare und dazwischen sind neun Spieler, die rauf- und runterrennen wie die Wahnsinnigen.“

    … über die kommenden Spiele: „Gegen Dortmund ist das nicht selbstverständlich. Das macht Mut. Eines ist klar: wenn sich jeder hundertprozentig an das hält, was wir uns vornehmen, dann tut sich jede Mannschaft gegen uns schwer. Da hat heute ein Rädchen in das andere gegriffen. Beim nächsten Mal denken wir uns wieder etwas aus.“

    … über die Schlussphase: „Ich war heute relativ aufgeräumt und habe versucht, da keine negativen Gedanken in meinen Kopf zu lassen.“


    Daniel Baier (Kapitän FC Augsburg) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Wir sind überglücklich. Das ist in unserer Phase, die wir gerade haben und die keine einfache ist, brutal wichtig. Wir haben heute alles reingeworfen und aus ganz wenig, sehr, sehr viel gemacht und mit Mann und Maus verteidigt. So ein Spiel haben wir mal gebraucht.“

    … über die Schlussphase: „In der Situation musst du eigentlich für Entlastung sorgen, wenn du mal den Ball hast. Das haben wir nicht mehr geschafft, weil wir 80 Minuten vorher nur hin- und hergelaufen sind.“

    … über Manuel Baum: „Das Vertrauen zum Trainer haben wir gehabt, auch wenn es eine schwere Phase ist. Alle Jungs gehen da eine Linie. In unserer Situation zählt jeder Punkt, auch wenn Dortmund viele Chancen hatte. Wenn man sieht, wie schlecht wir alle vier da unten sind, war das heute brutal wichtig.“

    … über die Anstoß-Taktik: „Unser Ziel war, gleich ein Zeichen zu setzen, vorne raufzugehen.“


    Gregor Kobel (Torhüter FC Augsburg) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Was heißt Befreiungsschlag. Es gibt uns sicher Sicherheit. Heute hat uns fast niemand einen Punkt zugetraut, umso schöner, wenn man als Sieger vom Platz geht. Das ist ein geiles Gefühl. Das können wir mitnehmen in die nächsten Wochen. Die Jungs haben es super gemacht, haben sich in die Bälle geschmissen. Der eine oder andere war über seinem Maximum und hat trotzdem noch die Meter gemacht. Das ist einfach geil. So kann es weitergehen.“

    … über seinen geforderten Saufabend: „Ich habe nicht nur von einem Saufabend geredet, sondern auch davon, dass wir das Spiel gegen Freiburg in der Trainingswoche ausschwitzen müssen. Genau das haben wir getan: Vollgas gegeben.“


    Eurosport Experte Matthias Sammer:

    … über das Spiel:
    „Das muss man sich so vorstellen: eine Mannschaft ist mit einem Spieler mehr gelaufen. Das ist ein außergewöhnlich guter Wert von Augsburg. Das war ehrliche Arbeit, die die Augsburger geliefert haben. Aber wir müssen nicht drüber reden: ein Remis wäre mindestens verdient gewesen. Aber man geht mit anderen Hebeln ran. Da kommt Borussia Dortmund mit dem Maßstab: die sind schon deutscher Meister, aber die sind unreif. Die sind einfach unreif. Das Spiel wurde im Kopf entschieden. Das sieht man schon länger. Die wussten nicht, was auf die zukommt.“

    … über Borussia Dortmund: „Wenn du nicht an den Punkt kommst, wo du sagst, jetzt müssen wir uns alle zusammenreißen, wenn du den nicht erreichst, dann ist es wie schleichendes Gift. Unsere Medienlandschaft übertreibt natürlich oftmals und dann heißt es gleich Unruhe und du musst hier und dort einen Brand löschen. Aber wo ist denn das Problem, wenn in Dortmund nach einer herausragenden Saison auch mal einer richtig auf den Tisch haut? Eins ist klar: wenn du Ursachen nicht benennst, wirst du dich wundern, warum dir am Ende ein Punkt zum Titel fehlt.“


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