• Gladbachs Strobl: „Uns ist die Leichtigkeit abhanden gekommen“
  • Sammer schwärmt von Schlotterbeck: „Er hat mich begeistert“
  • Torschütze Grifo über Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: „Ich habe mich heute sehr gefreut, hier zu spielen“
  • Freiburgs Heintz bleibt bescheiden: „Wir bleiben auf dem Boden und wissen, was wir können“

    München, 15. März 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg (1:1) – das Freitagsspiel am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im Eurosport Player.

    Tobias Strobl (Borussia Mönchengladbach) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir wissen, dass wir es besser machen können. Die letzte Durchschlagkraft nach vorne hat uns gefehlt. Wir hatten vielleicht eine oder zwei Aktionen nach vorne, bei der wir gefährlich geworden sind. Hinten haben wir von Freiburg nur einen Schuss zugelassen, der dann den Weg ins Tor gefunden hat. Aber trotzdem ist uns die Leichtigkeit abhanden gekommen. Wir sind alle sehr positiv eingestellt und hatten uns vorgenommen, heute als Sieger vom Feld zu gehen. Das ist uns nicht gelungen.“


    Yann Sommer (Torhüter Borussia Mönchengladbach) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir haben heute gegen eine defensiv sehr starke Mannschaft gespielt. Beide Teams waren heute in der Defensive sehr stabil, bis auf eine Unachtsamkeit von uns in der ersten Hälfte. Es gelingt uns momentan nicht, den letzten Druck zu geben, um den Ball unbedingt ins Tor zu schießen. Wir hatten ein gutes Gefühl nach dem Spiel gegen Mainz. Ich glaube, Grifo trifft den Ball sehr unglücklich und dann liegen wir wieder 0:1 hinten. Wir sind danach gut zurückgekommen und hatten gute Druckphasen. Es ist einfach schade, dass kein Ball in der zweiten Hälfte den Weg ins Tor gefunden hat.“


    Eurosport Experte Matthias Sammer:
    … über das Spiel:
    „Freiburg knüpft an seine guten Leistungen an und sie haben auswärts auch endlich einmal weniger ängstlich agiert. Sie haben es Selbstbewusstsein gezeigt und sich den Punkt verdient. Irgendwie sind sie der moralische Sieger. Die Gladbacher sind tief enttäuscht, sie haben in den letzten vier Heimspielen zwölf Gegentore bekommen. Aber so ein Spiel muss man gewinnen, wenn man unter die ersten vier Teams kommen möchte. In Anbetracht seines jungen Alters und seiner wenigen Einsatzzeiten hat Keven Schlotterbeck heute ein fantastisches Spiel gemacht. Er hat mich begeistert.“

    … über Borussia Mönchengladbach: „So schwierig wie es für die Gladbacher ist, aber sie haben in Mainz einen Arbeitssieg errungen. Manchmal ist es zäh, wieder zurückzukommen und die Selbstverständlichkeit zu erlangen. Heute müssen sie den Mund abputzen, den Punkt mitnehmen und weitermachen. Manchmal hilft auch ein Punkt weiter, wenn man weiß, dass im Fußball die Abläufe manchmal völlig irrational sind. Bei Mönchengladbach fehlt die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit im Spiel.“

    ... über Christian Streich: „Es ist immer wieder schön, ihn zu erleben. Auch in der Analyse. Er ist zwar ein wenig kaputt nach dem Spiel, aber da ist auch jede Menge Erleichterung und Stolz auf seine Mannschaft. Es ist toll anzuschauen.“

    ... über den Trainerwechsel bei Schalke 04: „Die Situation ist psychologisch betrachtet sehr schade für Tedesco. Er ist ein junger Trainer und hat sich exzellent im Sinne des Vereins verhalten. Nur manchmal ist es notwendig, einen anderen Impuls zu geben und darauf setzt Schalke.“


    Christian Streich (Trainer SC Freiburg) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Es war heute mit viel Arbeit verbunden und ich denke, es war ein verdienter Punktgewinn für uns. Gladbach hat es uns sehr schwer gemacht, aber unsere Außenspieler haben super mitgearbeitet und daher war es für unsere Möglichkeiten eine reife Leistung. Die Länderspielpausen kommen bei uns immer zum richtigen Zeitpunkt, weil wir dann durchatmen müssen. Die Spieler gehen an ihre Grenzen und für mich ist es völlig in Ordnung. Jetzt atmen wir also durch und hoffen, dass nicht viele Verletzte von den Nationalmannschaften zurückkommen. Wir haben in dieser Saison schon viele schwere Verletzungen erleben müssen. Aber unsere Mannschaft kompensiert die Ausfälle über ihre große Sozialkompetenz untereinander. Da rücken dann junge Spieler nach, alle sind frei im Kopf und können ihren Mann stehen.“


    Vincenzo Grifo (Torschütze SC Freiburg) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Ich habe mich heute sehr gefreut, hier zu spielen. Im Vorfeld habe ich bereits betont, dass ich im Guten aus Mönchengladbach weggegangen bin und die Jungs haben mich gut verabschiedet. Ich hatte eine tolle Zeit, auch wenn es vielleicht nicht so aussah. Ich habe mich gefreut, und mit dem Punkt für uns noch umso mehr. Als ich den Ball getroffen und gesehen habe, dass er an den Pfosten geht, dachte ich erst, er springt wieder heraus. Aber ich bin sehr glücklich, dass wir den Punkt geholt haben. Wir wussten, dass Mönchengladbach die letzten drei Spiele zu Hause nicht gewonnen hat und wollten dies ausnutzen. Wir sind sehr zufrieden, haben einen Punkt mehr und fahren glücklich nach Hause.“


    Dominique Heintz (SC Freiburg) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht, sehr gut gearbeitet und ein schnelles Tor erzielt. Das hat uns in die Karten gespielt. Defensiv haben wir wenig zugelassen und vielleicht hätte man das ein oder andere Mal nach vorne besser ausspielen können. Aber wir bleiben auf dem Boden und wissen, was wir können. Wir hätten nicht gedacht, dass Gladbach heute so passiv agiert. Dafür haben wir es sehr gut gemacht. Die gesamte Mannschaft arbeitet nach hinten mit und deshalb sind wir auch so erfolgreich. Das zeichnet uns aus und deshalb haben wir uns den Punkt heute auch verdient. Jetzt gehen wir mit mehr Selbstvertrauen in das Spiel gegen Bayern, denn nach unten hin haben wir nicht mehr viel zu verlieren. Wir freuen uns auf das Spiel und ich denke, die Bayern werden nicht so gerne zu uns nach Freiburg kommen. Sie wissen, was bei uns los ist.“


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