• Hübner glücklich: „Besser konnte es nicht laufen“
  • Nagelsmann zufrieden: „Heute waren wir über einen längeren Zeitraum frischer als in den letzten Wochen“
  • Bosz gibt zu: „Wenn man so verteidigt wie wir, ist das Ergebnis auch nicht zu hoch“
  • Sammer sicher: „Hoffenheim ist besser aus der Pause gekommen“

    München, 29. März 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie TSG 1899 Hoffenheim gegen Bayer 04 Leverkusen (4:1) – das Freitagsspiel am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im Eurosport Player.


    Nadiem Amiri (Torschütze TSG 1899 Hoffenheim) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel, seine Einwechslung und seinen Treffer:
    „Der Trainer kam vor dem Spiel zu mir und hat gesagt, dass ich bereits zwei Mal bei der U21 gespielt habe. Natürlich war ich müde, weil ich gestern nur einmal trainiert habe. Aber als Fußballer in meinem Alter möchte man immer spielen. Der Jubel war nicht gegen Trainer, sondern ein Gefühlsausbruch, weil ich schon sehr oft Pech vor dem Tor hatte. Leverkusen ist für mich eine Top-Mannschaft. Wenn man gegen sie bestehen will, muss man eine solche Leistung abrufen, wie wir heute. Wir haben einfach die Chancen genutzt, das war der Unterschied.“


    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir wollten ein wenig höher verteidigen, das haben wir ganz ordentlich gemacht, aber dann den Ball zu schnell hergeschenkt. Wir mussten danach die Druckphase der Leverkusener überstehen und sind nicht ganz verdient in Führung gegangen. Nach dem 1:1 haben wir die Räume gut gefunden, die Leverkusen durch ihre aggressive Verteidigungshaltung angeboten hat. Darüber haben wir die Tore gemacht und der Plan ist so sehr gut aufgegangen. Aber ich muss hinzufügen, dass die Jungs es sehr gut umgesetzt und sich an den Plan gehalten haben. Sie haben eine sehr hohe Emotionalität in der Defensive gezeigt. Deshalb haben wir einen sehr starken Gegner verdient bezwungen. Heute waren wir über einen längeren Zeitraum frischer als in den letzten Wochen. Die Jungs waren sehr motiviert, weil sie wussten, dass wir herankommen konnten.“


    Benjamin Hübner (TSG 1899 Hoffenheim) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Besser konnte es nicht laufen. Wir wollten die Räume der Leverkusener nutzen. Es war ein Abschiedsgeschenk für Nagelsmann und er hat bestätigt, dass es für ihn ein großes Geschenk war. Wir müssen jetzt erst einmal schauen, dass wir unsere Leistung stabilisieren und so weiterspielen. Erst dann möchte ich wieder über Europa reden.“


    Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Was nicht funktioniert hat, sind die Tore. Wenn man Chancen bekommt, muss man sie nutzen und das haben wir nicht getan. Leider mussten wir bereits in der ersten Hälfte zwei Spieler auswechseln. Bis dorthin haben wir ganz ordentlich gespielt und anschließend war es einfach zu offen. Danach haben wir sehr schlecht verteidigt und zurecht verloren. Wenn man so verteidigt wie wir, ist das Ergebnis auch nicht zu hoch. Ballbesitz sagt nichts aus, denn man kann auch Ballbesitz haben, ohne gefährlich zu sein. Zusätzlich hatten wir große Torchancen und es hilft der Mannschaft, wenn man diese Chancen nutzt - gerade auswärts.“


    Eurosport Experte Matthias Sammer:
    … über das Spiel:
    „Hoffenheim hat besser und kompakter verteidigt und im Umkehrspiel einen überragenden Belfodil gehabt. Hoffenheim ist besser aus der Pause gekommen. Man weiß, dass die Leverkusener spektakulär nach vorne spielen und dadurch entstehen Räume, die Hoffenheim genutzt hat. Der Schlüssel war die Ruhe und eine kompakte Verteidigung. Man spürt, was Julian Nagelsmann in Hoffenheim geleistet und was die Mannschaft für eine Entwicklung über die Jahre genommen hat. Das sind feste Bausteine und ich glaube nicht, dass man jedes Mal sagen muss, jetzt spielen wir besonders für ihn.“

    … über Kai Havertz und Julian Brandt: „Zunächst war es für Havertz nicht gerade einfach, denn Bittencourt hat ihm das Leben schwergemacht. Danach ist er auf die Außenbahn gewechselt. Beide haben dennoch versucht, ihren Stempel aufzudrücken. Sie waren bemüht, aber sie müssen weiter an ihrem Defensivverhalten arbeiten.“

    ... über die Situation bei Bayer 04 Leverkusen: „Am Anfang waren sie euphorisch, aber jetzt mit zwei Niederlagen kann es auch kritisch betrachtet werden. Es ist am Anfang natürlich etwas Neues, überall sind Blümchen und man schwebt dahin. Aber irgendwann tritt eine gewisse Normalität ein, erst dann zeigt sich die Klasse. Dennoch muss man nicht nur ein Blümchen mitbringen, sondern auch mal einen Wein oder Pralinen. Man benötigt immer eine gewisse Flexibilität und muss auch wissen, dass es mal auch nur ein Kompliment gibt. Aber das reicht normalerweise auch aus.“


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