• Nürnberg hadert mit Fehlentscheidung: „Wofür haben wir die Technik?“
  • Eurosport Experte Matthias Sammer vermisst VAR-Eingriff: „Es geht sportlich um Leben oder Sterben. Schau es dir an.“
  • Schalke-Trainer Stevens: „Das ist purer Abstiegskampf.“
  • Burgstaller selbstkritisch: „Wir müssen mit dem Punkt völlig zufrieden sein.“

    München, 12. April 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus zu der Partie 1. FC Nürnberg gegen FC Schalke 04 (1:1) – das Freitagsspiel am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im Eurosport Player.


    Hanno Behrens (Kapitän 1. FC Nürnberg) im Interview mit Eurosport:
    … über sein aberkanntes Tor:
    „Es waren sehr emotionale Minuten. Mir soll bitte jemand erklären, was da das Foul ist. Ich bin nur am Ball vor dem Torwart, ich berühre ihn nicht. Was ist da das Foul? Ich weiß nicht, warum er das abpfeift. Wir haben das System zum Überprüfen, dann soll er warten und sich das noch einmal anschauen. Aber wieso pfeift er das ab? Da habe ich kein Verständnis für. Letzte Woche gegen Mainz funktioniert die Linie nicht. Da ist viel zusammengekommen diese Rückserie. Irgendwo ist es immer gegen uns. Da habe ich keine Worte mehr für. Das ist irgendwo ein bisschen Verarschung. Man sieht ganz klar: es ist kein Foul, ich berühre den Torwart nicht.“

    … über den vergebenen Strafstoß: „Er hat die Ecke erahnt. Vielleicht kann ich noch länger gucken. Ich denke nicht, dass er unbedingt schlecht geschossen ist, aber er hält ihn gut. Es ist natürlich bitter. Schade, das tut natürlich weh in dem Moment. Vor allem, wenn man vorher so ein Tor macht, das eigentlich regulär ist, und dann einen Elfmeter verschießt. Trotzdem haben wir in der zweiten Hälfte alles gegeben. Heute hätte es nur einen Gewinner hier geben dürfen.“


    Boris Schommers (Trainer 1. FC Nürnberg) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir haben heute das beste Spiel gemacht, seit ich hier Trainer bin. Wir haben hier heute zwei Punkte verloren. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat das beste Spiel unter meiner Leitung gemacht. Wir haben alles richtig gemacht. Wir haben von Beginn an mehr Anteil gehabt, mehr Chancen herausgespielt und wir haben eine klare Fehlentscheidung durch den Schiedsrichter. So ein Gegentor kannst du bekommen. Heute hätten wir es verdient gehabt. Wir sind heute am Schiedsrichter gescheitert, am Elfmeterpunkt und an unserer Chancenverwertung und leider auch an einem überragenden Nübel.“

    … über das aberkannte Tor: „Das wird jeder, der diese Bilder sieht, zu 100 Prozent sehen. Nur der Schiedsrichter nicht. Ich kann nicht verstehen, wofür wir die Technik besitzen, wenn man in so einer Situation nicht einfach laufen lässt. Man hat ja jederzeit die Möglichkeit, diese Situation über den Videoassistenten zu korrigieren. Hanno spielt klar den Ball, er berührt Nübel überhaupt nicht. Das ist eine klare Fehlentscheidung, die uns nicht geholfen hat.“


    Huub Stevens (Trainer FC Schalke 04) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Ein schlechtes Spiel von unserer Seite. Wenn man dann noch sieht, dass du in den letzten Minuten so viele Möglichkeiten bekommst und die auch nicht machst, dann ist es purer Abstiegskampf. Ich bin mit beiden Halbzeiten nicht zufrieden. Wir haben zu wenig Fußball gezeigt. Wir haben nicht gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Das ist Abstiegskampf. Da kann man zufrieden sein, dass man nach 0:1 zurückkommt auf 1:1. Aber das ist zu wenig. Wir müssen das Vertrauen bekommen. Das bekommt man mit so einem Spiel nicht.“


    Eurosport Experte Matthias Sammer:
    … über das nicht gegebene Nürnberger Tor:
    „In meinen Augen gibt es den Kontakt nicht. Bei so einem Spiel - es geht sportlich um Leben und Sterben - hätte ich gerne den Hinweis gesehen: schau es dir an. Es kann sein, dass ich total falsch liege, aber das glaube ich nicht. Das Bein ist gestreckt, keine Frage, aber die Entfernung ist da, der Kontakt ist nicht gegeben.“

    … über Schalke: „Nübel war überragend. Auf der anderen Seite ist es für Schalke eine schwere Saison. Wir sollten das nicht auf die Goldwaage legen. Es fehlt die Überzeugung und Leichtigkeit. Die sollen zusehen, dass sie nichts mit der Relegation zu tun haben oder weiter runterkommen. Es ist zäh und schwer, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass es nicht an der Mentalität liegt oder desolat ist. Es ist spielerisch einfach zu wenig.“

    … über Nürnberg: „Großer Respekt vor den Nürnberger, wie sie gespielt haben und wie sie die Dinge verteidigen. Das nötige Glück hatten sie heute nicht, sonst hätten sie gewonnen. Was aus Sicht der Nürnberg ärgerlich ist, ist die Situation des Tores. Wenn man die Technik hat, dann soll man es sich angucken.“

    … über die Schalker Fangesänge: „Als Spieler hätte ich gesagt, die können mich mal. Dann muss man noch hingehen und sich verabschieden? Wenn die das singen, dann gehe ich mich nicht bedanken. Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Wenn ich das gehört hätte, hätte ich gesagt, die können mich mal.“


    Guido Burgstaller (FC Schalke 04) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir müssen mit dem Punkt völlig zufrieden sein. Nürnberg hat sehr gut gespielt. Sie waren fast 70 Minuten besser. Wir müssen uns alle den Arsch aufreißen, sonst werden wir nicht viele Punkte holen.“

    … über die Fangesänge: „Nach der Leistung haben wir das eventuell verdient. Aber klar tut das weh. Ich glaube, dass wir nicht darüber, sondern über unsere Leistung reden sollten. Das war zu wenig.“


    Daniel Caligiuri (FC Schalke 04) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „In der ersten Halbzeit war es sehr, sehr schlecht von uns. In der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Gesicht gezeigt. Wir wollten hier gewinnen, das ist uns nicht gelungen. Das müssen wir einfach über 90 Minuten bringen. So wie in der ersten Halbzeit geht es nicht. Das darf uns da unten auf keinen Fall passieren. Heute war ein sehr wichtiges Spiel, aber die nächsten sind auch wichtig. Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel. Wir müssen hochfokussiert sein.“

    … über die Fangesänge: „Wir waren sehr unzufrieden mit uns selbst. Die Fans wollen hier gewinnen. Wir wollen das. Man versteht die Fans, dass sie hier unzufrieden sind.“


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