• Hertha kassiert fünfte Niederlage in Serie – Dardai: „Spielentscheidend war, dass wir ein bisschen ängstlich angefangen haben“
  • Eurosport Experte Sammer zur Dardai-Diskussion: „Nur einer kann ihn infrage stellen und das ist Michael Preetz“
  • Sammer über TSG-Offensive: „Am Anfang war es spektakulär, nur wurden die Chancen nicht genutzt“

    München, 14. April 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Nachberichterstattung der Partie TSG 1899 Hoffenheim gegen Hertha BSC (2:0) – das Sonntagsspiel am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im Eurosport Player.

    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Wir müssen nach den ersten 25 Minuten eigentlich 3:0, 4:0 führen. Das war außergewöhnlich gut. Hertha ist nicht einmal in unsere Hälfte gekommen, hatte gar keine Mittel. Leider war das Tor nicht dabei. Dann ist es manchmal normal, dass du haderst, was ist heute los, wir sind so dominant. Hertha war dann ein bisschen besser. In der zweiten Halbzeit waren wir ein bisschen müde, hatte ich den Eindruck. Hertha hatte dann mehr Spielanteile. Aber dann ist irgendwann der Knoten noch geplatzt. Danach haben wir es sehr souverän zu Ende gespielt. Ich glaube, man kann da schon von einem verdienten Sieg sprechen.“

    … über das nicht gegebene Tor in der ersten Halbzeit: „Das bekommen wir schon mit. Leider ist das in dieser Saison schon mehrfach bei uns passiert, dass zu früh abgepfiffen wurde. Dafür hat man den Videobeweis, dass das nicht passieren soll. Man kann über vieles diskutieren, aber das darf nicht passieren.“

    … über den Kampf um die internationalen Plätze: „Das war ein kleines Zwischenziel für heute, dass die Tabelle für eine Woche gut aussieht. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und den Druck auf die anderen Teams erhöhen. Wir haben gute Erfahrung damit, einen Schlussspurt hinzulegen. Aktuell sind wir ganz gut aus den Startblöcken gekommen und sind ganz gut die ersten 50 Meter unterwegs, jetzt haben wir noch 50 Meter und die müssen wir gut gestalten. Dann sehen wir, ob wir am Ende Usain Bolt sind oder eins weiter hinten.“


    Kevin Vogt (Kapitän TSG 1899 Hoffenheim) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Es war richtig stark in der ersten 30 Minuten. Wir waren total griffig, waren präsent, waren auch in der Box präsent – nur das zweite Tor hat gefehlt, vielleicht sogar das dritte. Das müssen wir uns ankreiden, aber ansonsten war es richtig gut.“

    … über den Kampf um die internationalen Plätze: „Wir sind in einem guten Flow, zeigen gute Spiele und aktuell stimmt auch die Punktausbeute. Unser Ziel ist Europa. Dafür geben wir weiter Gas. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg und wenn wir das Tempo hochhalten, wird es hoffentlich ein europäischer Platz.“


    Eurosport Experte Matthias Sammer:
    … über das Spiel:
    „Am Anfang war es spektakulär, nur die Hoffenheimer haben die Chancen nicht genutzt. Hoffenheim hat das 25, 30 Minuten gut macht. Dann ist Hertha ein bisschen besser geworden und hat sich stabilisiert. In der zweiten Halbzeit hatten die Hoffenheimer klar ein Chancenplus. Hertha hat mitgespielt, hat es aber nicht zu Großchancen gebracht. Aber das war in Ordnung. Bei Hoffenheim muss man sagen, dass es am Ende nicht spektakulär war, aber kontrolliert. Das ist schon ein Fortschritt, weil sie in der Regel in der Hinserie Chancen noch zugelassen hätten. Das ist heute aber nicht passiert.“

    … über eine mögliche Trainerdiskussion um Pal Dardai: „Ich muss uns kritisieren. Alle sagen am Ende, wenn es eine Diskussion gibt: Wir haben die nicht angestoßen. Man muss ihn nicht infrage stellen. Wenn Hertha signalisiert, es gibt keine Diskussion, es ist Ruhe, dann können die draußen schreiben, was sie wollen. Aber wir fragen auch immer wieder: Ist er denn sicher nach der fünften Niederlage? Nur einer kann ihn infrage stellen und das ist Michael Preetz.“

    ... über das Tor von Reiss Nelson, das durch den Videobeweis auf Abseits gecheckt wurde: „Das ist knapp. Wir haben gelernt, 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht, also war es ein Tor.“

    … über die Chancen von der TSG 1899 Hoffenheim im Kampf um die internationalen Plätze: „Hoffenheim hat jetzt einen guten Rhythmus. Man muss bei den Frankfurtern abwarten, ob sie im Europapokal bleiben. Die Bremer haben das Pokalmatch, danach kommt der Alltag. Die Ausgangssituation der Hoffenheimer ist nicht so schlecht.“


    Pal Dardai (Trainer Hertha BSC) im Interview mit Eurosport:
    … über die Niederlage:
    „Das 0:2 nehmen wir mit. Was gut bei der Niederlage war, dass Klünter ein überragendes Spiel gemacht hat und Maximilian Mittelstädt hat bis zu dem Querpass beim Konter auch ein sehr gutes Spiel gemacht.“

    … über das Tor von Reiss Nelson, das durch den Videobeweis auf Abseits gecheckt wurde: „Das war keine spielentscheidende Szene. Spielentscheidend war, dass wir ein bisschen ängstlich angefangen haben. Nach dem 0:1 haben wir uns befreit und ein ordentliches Spiel abgeliefert. Zum Schluss hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, wir sind nicht zu einem richtigen Abschluss gekommen, die Hoffenheimer schon.“

    … über die letzten Saisonspiele: „Es geht noch um etwas. Die Top Ten musst du erreichen. Dadurch ist die Motivation da. Ich kann den Spielern heute keinen Vorwurf machen. Die Spieler haben alles gegeben, aber die Torgefahr war nicht da. Während der Saison haben wir viele Spieler verloren, deswegen sind wir nicht eingespielt.“


    Lukas Klünter (Hertha BSC) im Interview mit Eurosport:
    … über das Spiel:
    „Was wir gut gemacht haben, haben nach der Anfangsphase, als wir nicht gut reingekommen sind, den Schalter umgelegt. Wir haben es dann geschafft, ein bisschen Fußball zu spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir daran angeknüpft. Dann bekommst du aber das 2:0, das war der Knackpunkt. Danach haben wir den Faden verloren.“

    … über seine Rolle als Innenverteidiger: „Ich habe das im Training schon öfter gespielt. Aufgrund der Schnelligkeit kann man da schon was machen. Mit der Leistung war es soweit in Ordnung, aber schöner wäre es gewesen, wenn wir uns belohnt hätten.“

    … zur Frage, wie sehr die Niederlagen-Serie auf die Psyche geht: „Wir haben uns ganz klar vorgenommen, hier zu punkten. Und die letzten Spiele waren wirklich nicht gut. Das geht schon auf die Psyche. Jetzt muss man einfach nach vorne gucken.“


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