• Hütter über Frankfurter Erfolgskurs: "Wir könnten Geschichte schreiben."
  • VfL-Geschäftsführer Schmadtke verurteilt internen Umgang in Vereinen: "Das Schwarze-Peter-Spiel ist nicht gut."
  • Eurosport Experte Sammer: "Werteverfall macht auch vor dem Fußball nicht halt."
  • Wolfsburg-Trainer Labbadia glaubt an Chance gegen starke Frankfurter: "Haben total Lust."

    München, 22. April 2019
    - Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus dem Vorlauf der Partie VfL Wolfsburg gegen Eintracht Frankfurt - das Ostermontagspiel am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im Eurosport Player.

    Jörg Schmadtke (Geschäftsführer VfL Wolfsburg) in Interview mit Eurosport:
    ... über den zukünftigen Trainer:
    "Wir haben mehrere intensive Gespräche geführt. Wir denken, Ende der Woche werden wir es verkünden können."

    ... über die Vorstellungen für den neuen Trainer: "Uns ist die Frage wichtig, will er attraktiven Fußball nach vorne spielen? Wie will er die Räume besetzen, wie will er unser Tor verteidigen und wie geht er mit der Mannschaft um? Ist er in der Lage unseren eingeschlagenen Weg mit uns zusammen weiterzuführen?"

    ... über die aktuelle Trainerunruhe in der Liga: "Es ist geprägt von Ungeduld und fehlender Zusammengehörigkeit. Ich glaube, dass das eine Fehlentwicklung ist und dass wir da aufpassen müssen. Die Teams haben immer davon gelebt, dass Sportdirektor, Manager und Trainerteam immer ganz eng zusammen waren und dadurch dann auch Täler durchschreiten und überstehen konnten. Ich habe den Eindruck, diese Dinge klaffen mehr und mehr auseinander. Teilweise weil sich Trainer wie offene Hose verhalten, aber auch weil Klubs ihre Trainer nicht im richtigen Maße schützen. Da müssen wir wieder eine Balance finden. Zwei Niederlagen können nicht zu einer Entlassung führen. Bei extremen Phasen ist es legitim, sich zu trennen. Alle wollen immer ans Limit herankommen und werden auch dahin getrieben. Das Schwarze-Peter-Spiel, das wir momentan betreiben, ist nicht gut.

    Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) im Interview mit Eurosport:
    ... über Luka Jovic:
    "Luka ist ein junger Spieler, der durch die vielen Spiele und all den Stress, der um seine Person gemacht wird, etwas Müdigkeit verspürt. Trotz allem glaube ich, dass er heute besser spielen kann, als gegen Lissabon."

    ... über die aktuelle Erfolgsgeschichte: "Ich weiß, wo wir hergekommen, wo wir gestartet sind, wie hart wir dafür gearbeitet haben. Wir haben eine tolle Mannschaft. Defensiv und Offensiv haben wir die richtige Mischung gefunden. In der Bundesliga ist es einfach eines der höchsten Ziele unter die ersten vier zu kommen, wir könnten Geschichte schreiben. International hätte uns keiner zugetraut, dass wir ins Halbfinale der Europa League einziehen. Jetzt müssen wir nach vorne schauen und schauen, dass wir das Spiel hier heute Abend gewinnen."

    Eurosport Experte Matthias Sammer:
    ... über die körperliche Belastung der Frankfurter:
    "Emotional und Psychisch geht man da an seine Grenzen. Es hat auch etwas mit einem Spannungsverlust zu tun. Aber es geht um die Champions League, sie werden auch im physischen Bereich alles geben."

    ... über die aktuelle Trainerunruhe in der Liga: "Wir haben in unserer Gesellschaft einen Werteverfall. Dieser Werteverfall macht auch vor dem Fußball nicht halt. Die grundsätzliche Konstellation im internen Zirkel basiert auf Vertrauen, das geht aus unterschiedlichsten Gründen verloren. Aus meinen Augen ist da ein bisschen ein unsauberes Spiel entstanden, wo vieles verloren gegangen ist, auf das man sich wieder berufen muss. Die Medien ziehen sich das nicht alles aus den Fingern. Leistungssport ist gnadenlos, dafür wird man extrem gut bezahlt und ist privilegiert in diesen Bereichen zu arbeiten."

    ... über Reus Leistung gegen Freiburg und dessen Verhalten gegenüber Paco Alcacer: "Torjäger wie Alcacer brauchen Tore wie die Luft zum atmen. Marco Reus hat da ein ganz feines Gespür bewiesen. Es war die Krönung seiner Leistung, Marco war fantastisch in dem Spiel. Die vier Tore waren hervorragend herausgespielt."

    ... über Makoto Hasebe: "Hasebe ist für mich überragend im Zentrum - der dirigiert alles. Er schaltet sich überall ein und ist mit 35 Jahren fit wie ein Turnschuh. Das ist Wahnsinn.

    Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg) in Interview mit Eurosport:
    ... über Frankfurt:
    "Wir freuen uns alle, dass so eine Mannschaft so eine tolle Rolle in Europa spielt. Das machen sie fantastisch. Es ist eine gute Mannschaft, was sie diese Saison eindrucksvoll gezeigt haben. Wenn wir gut auftreten, wissen wir, dass wir eine Möglichkeit haben und darauf haben wir total Lust."

    ... über die Verletztensituation: "Wir haben in dieser Saison schon viel bewältigen müssen. Wir haben das nie groß thematisiert, wir haben immer sehr entscheidende Leute, die sich verletzt haben. Die Mannschaft hat das bisher immer gut aufgefangen. Es ist wie es ist, wir haben vollstes Vertrauen in die Spieler. "

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