• Hinteregger will bleiben: „So kann ich mich nicht verabschieden“
  • Doppeltorschütze Ujah erleichtert: „Habe den Glauben nie verloren“
  • Frankfurt mit „0:2 noch gut bedient“: Sky Experte Hamann warnt vor Super-GauFrankfurts
  • SGE-Trainer Hütter zu Rode-Ausfall: „Tut uns unheimlich weh, weil er in dieser Rückrunde ein absoluter Schlüsselspieler war“

    Unterföhring, 12. Mai 2019 -
    Die wichtigsten Stimmen zum Sonntagsspiel des 33. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt (0:2) und 1. FSV Mainz 05 bei Sky.

    Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben das nicht gut angestellt, das muss man besser verteidigen. Das war der Grund, warum es aus dem Nichts auf einmal 2:0 stand. Danach war es schwer für uns, zurückzukommen.“

    ... zum Kampf um die Europa-Plätze: „Wir haben die Chance, nächstes Jahr wieder Europa zu spielen, nicht genutzt. Das war heute eigentlich unser großes Ziel. Das haben wir nicht geschafft, keine Ahnung warum. Jetzt müssen wir gegen Bayern alles raushauen. Eine Woche komplett den Kopf frei bekommen und den Körper noch einmal richtig in Schwung bringen und München alles abverlangen.Man hat diese Saison gesehen, dass selbst am letzten Spieltag noch sehr viel möglich ist. Wir können noch viel gewinnen, aber auch noch sehr viel verlieren.

    … zu eigener Zukunft: „Stand jetzt gehe ich nicht davon aus, dass das hier nicht mein letztes Heimspiel war. So kann ich mich nicht verabschieden. Ich denke, Eintracht und Hinteregger passt ganz gut.“

    Anthony Ujah (Doppeltorschütze 1. FSV Mainz 05) zum Spiel und seinen beiden Toren: „Es war sehr wichtig, dass wir heute hier gewinnen. Letztes Jahr haben wir zweimal verloren. Wir wollten es heute besser machen. Ich bin sehr, sehr glücklich über meine beiden Tore. Ich habe sehr lange gewartet mit den Toren. Ich habe den Glauben daran nicht verloren. Wir haben das Derby heute gewonnen. Es war aber nicht nur ein Derby, sondern auch ein Spiel gegen eine starke Mannschaft. Wir haben eine gute Leistung gebracht und verdient gewonnen.“


    Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) ...
    … zum Europa-League-Aus (vor dem Spiel):
    „Wenn ich es mir aussuchen dürfte, hätte ich mir gewünscht, dass wir schlecht gespielt hätte und dafür weitergekommen wären und jetzt das Finale hätten spielen dürfen. Aber man muss der Mannschaft einfach Respekt zollen. Sie haben eine überragende Saison gespielt. Ich bin unheimlich stolz, wie wir schlussendlich ausgeschieden sind. Das macht uns Mut und Hoffnung, dass wir in den beiden letzten Bundesligaspielen die Energie aufbringen, sodass wir uns für die europäischen Plätze qualifizieren.“

    … zum Ausfall von Sebastian Rode (vor dem Spiel): „Die Verletzung von Sebastian Rode tut uns unheimlich weh, weil er in dieser Rückrunde ein absoluter Schlüsselspieler war, mit den Leistungen, die er gezeigt hat.“


    Fredi Bobic (Vorstand Sport Eintracht Frankfurt) ...
    ... zum Europa-League-Aus (vor dem Spiel):
    „Wir wollen es positiv mitnehmen. Es gibt zwei Arten von Niederlagen: Du kannst total untergehen und alles war total schlecht und du kannst richtig frustriert sein. Oder du verlierst so, wie wir verloren haben: Wir sind mit breiter Brust rausgehen und können sagen, dass wir wir eine überragende Leistung erbracht haben. Elfmeterschießen ist immer eine Lotterie. Wir können stolz sein und müssen gar nicht so tief, tief traurig sein.“

    … zum Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans (vor dem Spiel): „Es war sehr beeindruckend, was da nach dem Spiel noch los war. Die Verbrüderung hat gezeigt, dass eine unglaubliche Bindung zwischen den Fans und der Mannschaft besteht. Ich glaube, der letzte Eintracht-Fan ist erst 45 Minuten nach dem Spielende aus dem Stadion gegangen. Das habe ich in dieser Art und Weise noch nie erlebt.“


    Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05) …
    ... zur Europa-League-Aus der Eintracht (vor dem Spiel):
    „Wir sind alle Fußballfans, wenn eine deutsche Mannschaft international so auftritt. Es war sehr schade und sehr bitter.“


    Sky Experte Dietmar Hamann ...
    … zum Spiel:
    „Sie waren nur ein zweiter Sieger gegen die Mainzer. Mit dem 0:2 sind sie noch gut bedient. Nächste Woche fahren sie nach München. Es ist schwer vorzustellen, dass sie dort etwas holen. Dann bräuchten sie Schützenhilfe von Augsburg oder Mainz. Wenn es ganz dumm kommt, landen sie auf Platz acht und könnten damit Europa verpassen. Das wäre nach dieser schönen Saison sehr bitter.“


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