• Flensburg-Trainer Maik Machulla lobt Kiels Torhüter: „Wir haben heute gegen Niklas Landin verloren“
  • Sky Experte Stefan Kretzschmar zum Meisterschaftskampf: „Da sind keine Stolpersteine mehr für Kiel - Flensburg hat noch ein hartes Restprogramm“

    Kiel, 12. Mai 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Partie der DKB Handball-Bundesliga zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt (20:18).

    Rasmus Lauge (SG Flensburg-Handewitt) ...

    … zum Spiel:
    „Insofern ist die Niederlage verdient, wenn man einen so unglaublichen Torhüter wie Niklas Landin hat. Dann ist es möglich, uns bei 18 Toren zu halten. Aber ich finde, dass wir sehr gut und konsequent gespielt haben und sehr wenige Fehler gemacht haben. Glückwunsch an Niklas, du hast das Spiel gewonnen.“

    … zum Meisterschaftskampf: „Wir haben mit jedem Ergebnis gerechnet. Wir haben ja noch selbst alles in der Hand und das ist eine geile Position. Es wird viel Arbeit und ein harter Kampf. Wir geben Vollgas und hoffentlich haben wir da auch alle dabei. Es werden spannende Wochen.“

    … zu Tobias Karlsson: „Ohne Tobias wäre es für die Mannschaft schwer. Für die Stimmung in der Kabine und auch auf dem Spielfeld ist er ein unglaublicher Spieler. Ich hoffe nicht, dass er seine Karriere so beenden muss.“



    Niklas Landin (Torhüter THW Kiel) ...
    
… zum Spiel:
    „Das war ein toller Kampf, vor einer tollen Kulisse. Ich glaube einige Jungs sind jetzt richtig kaputt. Wir haben durch die häufigen Zwei-Punkte-Vorsprünge in der zweiten Halbzeit etwas Selbstvertrauen gewinnen können.“

    
Domagoj Duvnjak (THW Kiel) …
    
… zum Spiel:
    „Ich bin fix und fertig. Wir haben so ein Spiel erwartet. Ich habe lange nicht mehr so ein Spiel gespielt, mit so wenigen Toren. Ich will jedes Spiel gewinnen. Wir wollen diese Meisterschaft. Wenn Flensburg am Ende mit minus vier Punkten die Meisterschaft gewinnt, dann ist das verdient. Wir haben sechs Punkte minus, es ist eine wirklich gute Saison.“

    Alfred Gislason (Trainer THW Kiel) …
    … zum Spiel:
    „Das war eine unglaubliche Stimmung. Dementsprechend ein richtiges Handballfest - Es war unbeschreiblich. Unsere Abwehr war sehr gut, Niklas Landin war überragend, gerade das hat ausgebügelt, dass wir sehr viele Chancen haben liegen lassen."

    … zum Meisterschaftskampf: „Flensburg hat nach wie vor alle Trümpfe hin der Hand und wenn sie alle Spiele gewinnen, dann sind sie ganz verdient Deutscher Meister. Wir müssen weiter versuchen, die Saison mit sechs Minuspunkten abzuschließen und dann zu sehen, was passiert. Stand heute ist Flensburg zu 80 Prozent deutscher Meister.“

    … zu seinem vorerst letzten Spiel gegen Flensburg und zum Spiel (vor dem Spiel): „Es war immer etwas besonderes, hier zu spielen. Ich bin immer extrem ruhig. Es ist eine Anspannung und Vorfreude da. Ganz ruhig bin ich also nicht.“

    Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) …
    … zum Spiel:
    „Wir haben heute gegen Niklas Landin verloren. Was er gehalten hat, war überragend. Wenn du dir solche Chancen erspielst und die nicht nutzt, in so einer Atmosphäre, dann wird es hinten heraus schwer. Wenn ich überlege, dass wir hier 18 Tore machen und wie viel freie wir liegen lassen, dann müssen wir natürlich die schuld bei uns suchen.

    … zum Meisterschaftskampf: „Du musst nicht davon ausgehen, dass du hier zwei Punkte holst. Wir haben immer gesagt, das wird ein Kampf, bis zum Ende und jetzt müssen wir alle Spiele gewinnen. Wir brauchen nicht unnötig Druck aufzubauen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir in einer guten Position sind. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Was sie leistet dieses Jahr, ist bärenstark. Was Kiel leistet, ist stark. Beide Mannschaften spielen auf einem Toplevel. Deswegen werden wir die nächsten vier Spiele noch mit dem nötigen Selbstvertrauen und der nötigen Energie angehen.“

    … zum Spiel (vor dem Spiel): „Wir wissen natürlich um die Bedeutung des Spiels. Wir wissen, wenn wir das hier heute positiv gestalten, dass wir in einer sehr guten Position sind. Wir dürfen uns nicht zu sehr unter Druck setzen. Wir haben danach auch noch die Chancen, deswegen sollen wir das Spiel mit großer Lust und Spaß angehen. Wir dürfen uns von der Kulisse nicht beeindrucken lassen, müssen einen kühlen Kopf bewahren und Vollgas-Handball spielen. Dann bin ich auch optimistisch, dass wir das schaffen.“

    Viktor Szilagyi (sportlicher Leiter THW Kiel) …
    … zum Meisterschaftskampf (vor dem Spiel):
    „Es ist der bedeutendste von den drei Wettbewerben. Es ist der Wettbewerb, der sich über Monate zieht und bei dem man konstant abliefern muss. Das haben beide Vereine bis jetzt stark bewiesen. Es ist jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen.“

    Dierk Schmäschke (Geschäftsführer SG Flensburg-Handewitt) …
    … zum Meisterschaftskampf (vor dem Spiel):
    „Wir sind super stolz, dass wir es mit diesem Punktestand hier nach Kiel geschafft haben. Wir können ohne Übertreibung sagen, dass wir bis jetzt eine super Saison gespielt haben. Ganz Handball-Deutschland fiebert auf dieses Spiel hin. Wir können darauf stolz sein, dass diese beiden Mannschaften aus Schleswig-Holstein um die deutsche Meisterschaft spielen.“

    Sky Experte Stefan Kretzschmar ...

    … zum Spiel:
    „THW Kiel hat verdient gewonnen. Das war eine Energieleistung der Kieler, trotz der Coolness von Flensburg. Sie haben weder eingeschüchtert, noch nervös oder unsicher gewirkt. Aber sie haben dann doch die entscheidenden Chancen liegen gelassen. Die Abwehr war auf beiden Seiten absolute Weltklasse. Der Grundstein für Gislasons Sieg war heute die Abwehr.“


    … zum Spiel (vor dem Spiel): „Das Motto dieses Spiels ist: Die personell stärkste Mannschaft der Liga, gegen die zur Zeit stärkste Mannschaft der Liga. Der THW hat nochmal andere Möglichkeiten, auch in der zweiten oder fast dritten Reihe zu wechseln. Die SG ist unterdessen das Maß aller Dinge im Mannschaftssport. Mit welcher Souveränität ihre Leistungsträger auftreten, ist beeindruckend.“

    … zum Meisterschaftskampf (vor dem Spiel): „Es ist das Derby. Es sind die zwei überragenden Mannschaften. Alle sind angespannt, sind nervös und alle machen Fehler. Der THW kann nur noch heute verlieren. Da sind keine Stolpersteine mehr für Kiel. Ich will nicht respektlos gegenüber den nächsten Gegnern sein, aber das wird der THW alles gewinnen. Flensburg hat ein hartes Restprogramm. Das sind drei von vier Mannschaften, die um den Europacup spielen und die sind alle noch heiß auf den Europaplatz.“

    
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    Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
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