• VfB-Vorstand Hitzlsperger glaubt ans Team: „In beiden Spielen wird viel Feuer drin sein.“
  • Hitzlsperger akzeptiert Fan-Kritik: „Sie haben große Erwartungen gehabt, und diese haben wir nicht erfüllt.“
  • Eurosport Experte Matthias Sammer erwartet Kampf mit hohem „Maß an Einsatz und Power.“
  • Union-Trainer Fischer: „Es gilt, sich hier eine gute Ausgangslage zu verschaffen.“


    München, 23. Mai 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus dem Vorlauf der Partie VfB Stuttgart gegen Union Berlin – das Relegationsspiel der Fußball-Bundesliga 2018/19 live im Eurosport Player.

    Nico Willig (Trainer VfB Stuttgart) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Das Herz ist schon heiß, aber der Verstand ist noch kühl. Wir wissen, dass das heute eine große Chance ist. Wir wollen sie nutzen und wissen wie wichtig das für den Verein, die Fans und die ganze Region ist. Der Tag war lang und stundenlang zu warten war nicht mein Ding, aber jetzt sind wir hier und ich freue mich.“

    Thomas Hitzlsperger (Sportvorstand VfB Stuttgart) im Interview mit Eurosport:

    … über die Situation:
    „Die Letzten Wochen hat man gemerkt, dass bei den Spielern wieder mehr Feuer und Optimismus drin ist - Mir geht es auch so. In beiden Spielen wird viel Feuer drin sein, das macht dann auch Spaß, dabei zu sein. Wenn die Leute mehr zurückbekommen, kommen auch mehr ins Stadion. Keiner möchte in der 2. Bundesliga spielen.“

    … über die Stimmung: „Es liegt an uns. Die Mannschaft hat wieder etwas Kredit bekommen, durch ihr Auftreten in den letzten Wochen. Die Leute sind kritisch, sie haben große Erwartungen gehabt, weil wir mit großen Investments in die Saison gestartet sind und diese Erwartungen haben wir nicht erfüllt.“

    … über Nico Willig: „Er hat eine sehr enge Bindung zu den Spielern, er spricht viel mit ihnen. Nico schafft das in allen Altersbereichen. Viele Spieler fühlten sich einfach nicht wohl. Nico hat es geschafft, ihnen Inhalte zu vermitteln, die sie wieder gepackt haben. Auch bei Spielern, die längst abgeschrieben waren. Vom ersten Tag an, bei der ersten Besprechung, habe ich gemerkt, dass er da richtig aufgehoben ist. Es ist für mich ein großes Glück, ihm die Chance zu geben und zu sehen, dass er sie direkt nutzt.“

    … über die Neuaufstellung des VfB: „Sven Mislintat bringt Erfahrung mit und ich bin sehr dankbar, dass er gekommen ist. Wenn jemand mit seiner Qualität zu uns kommt, zieht er weitere Qualität nach sich. Der neue Trainer Tim Walter spielt mutigen Fußball. Dabei muss man akzeptieren, dass er noch nicht zehn Jahre Bundesliga trainiert hat. Aber wir trauen uns das zu: Wir sind jung, haben eine gewisse Erfahrung und haben diese Begeisterungsfähigkeit für den Klub. Die Verbindung kann passen, aber wir müssen auch wissen, wo wir herkommen.“

    … über die Planung in der schwierigen Situation: „Es ist schwierig. Ich hatte gehofft, dass wir das mit Markus Weinzierl hinbekommen. Es ist eine brutal große Herausforderung, deswegen muss ich mich auf die Leute verlassen, die da sind. Die Spieler wissen auch, was auf dem Spiel steht.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer:

    … über Nico Willig:
    „Er gibt gute und klare Vorgaben. Sie haben sich verbessert und fighten. Dabei lebt er trotzdem eine gewisse Form der Gelassenheit vor. Er ist sich seiner Mittel sicher und der Druck ist bei ihm nur bedingt lang. Er wirkt auch emotional und frisch, was in so einer Situation wichtig ist.“

    … über die Favoritenrolle: „Sportlich haben wir festgestellt, dass beide Mannschaft eher über ein hohes Maß an Einsatz und Power kommen. Die Stuttgarter haben die schlechteste Saison der Historie gespielt und spielen trotzdem noch in der Relegation. Feinheiten und Details sind schwer zu finden. Union ist eine Wundertüte. Union ist ein Verein, der eine hohe Tradition und Identifikation verkörpert. Wenn es nicht der VfB wäre, würde ich es den Berlinern wirklich gönnen. “

    … über Mario Gomez: „Mit Mario ist das eine eigene Geschichte. Er ist ein wunderbarer Spieler, um nachzulegen. Er ist ein guter Spieler, um noch einmal nachzulegen.“

    Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) im Interview mit Eurosport:

    … über die Relegation:
    „Wir hatten nicht viel Zeit. Ich glaube, wir haben die neue Aufgabe gut angenommen. Wir hatten keine Zeit, uns über das Spiel in Bochum wirklich Gedanken zu machen. Es gilt, sich hier eine gute Ausgangslage zu verschaffen, dass noch etwas offen ist im Rückspiel.“

    Oliver Ruhnert (Geschäftsführer 1. FC Union Berlin) im Interview mit Eurosport

    … über die Relegation:
    „Vor der Saison hätten wir das so unterschrieben. Am Ende hätten wir diese Relegation am Sonntag gerne vermieden. Wir dürfen froh sein, hier sein zu dürfen. Wir haben Platz drei gewonnen. Das haben wir den Jungs vermittelt. Es wäre eine Bereicherung für die Liga. Für Berlin wäre es alleine schon wegen des Derbys eine gute Geschichte. Union hat seit zehn Jahren in der 2. Liga gespielt und hätte es jetzt einfach mal verdient.“

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