• Karlsson nach Sieg mit Blick auf den Meisterkampf: „Wir sind jetzt ein Spiel weiter, mehr aber auch nicht“
  • Sky Experte Stefan Kretzschmar lobt Flensburg: „Es war eine meisterliche Leistung“

    
Stuttgart, 23. Mai 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Spiel der DKB Handball-Bundesliga zwischen dem TVB 1898 Stuttgart und der SG Flensburg-Handewitt (20:30).


    David Schmidt (TVB 1898 Stuttgart) …
    … zum Spiel:
    „Vom Plan her war es sicher nicht schlecht, wie wir aufgetreten sind. Allerdings haben unsere Wurfquoten aus dem Rückraum nicht gestimmt, ich denke das war unser größtes Problem. Wir kommen zwar sehr gut ins Spiel, aber dann haben die Flensburger uns zu Würfen gelockt und diese dann sehr gut geblockt. Vom Einsatz her können wir uns nichts vorwerfen. Es war einfach ein deutlicher Unterschied in der Qualität. In der nächsten Saison haben wir einen großen Umbruch. Wir bekommen viele neue Spieler aus dem Ausland und die müssen wir integrieren. Das ist schon eine Herausforderung für uns. Allein von den Gegebenheiten, mit der tollen Halle, haben wir durchaus die Möglichkeit, uns im oberen Mittelfeld festzusetzen.“

    Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...
    … ob die Anspannung der Mannschaft zum Ende der Saison zunimmt (vor dem Spiel):
    „Eine Anspannung bei meiner Mannschaft sehe ich absolut nicht. Wir haben auch im Training noch weiterhin Spaß und Lust und genießen jeden Spieltag, wie sonst auch. Ich merke auch bei mir, dass noch alles in Ordnung ist und es macht auch keinen Sinn, überdreht herumzulaufen, nur weil es noch drei Wochen sind. Dafür ist es noch viel zu lang.“

    Tobias Karlsson (SG Flensburg-Handewitt) ...
    … zum Spiel:
    „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Vor allem in einem Auswärtsspiel mit zehn Toren Unterschied zu gewinnen, das ist nicht einfach. Wir wissen, dass es in Stuttgart auch sehr harte Partien gab und da sind wir sehr entschlossen in diese Begegnung gegangen. Mit Blick auf die Meisterschaft sind wir jetzt ein Spiel weiter, mehr aber auch nicht.“

    Goran Sogard Johannessen (SG Flensburg-Handewitt) ...
    … zum Spiel:
    „Die gesamte Mannschaft ist mit dem Sieg sehr zufrieden. Wir standen sehr gut in der Abwehr und haben das Tempo über 60 Minuten gehalten. Ich würde nicht behaupten, dass ich schon bei hundert Prozent Leistung bin. Rasmus Lauge hat in der letzten Zeit sehr viel gespielt, sodass ich mehr Pausen erhalten habe. Dadurch habe ich viel Kraft sammeln können für die letzten Spiele, aber die hundert Prozent erreiche ich hoffentlich in der nächsten Saison. Es war ein erster Schritt zur deutschen Meisterschaft, aber in der Bundesliga kann man gegen alle verlieren.“

    Sky Experte Stefan Kretzschmar …
    … zum Spiel:
    „Man muss sagen, der Auftritt der Flensburger war beeindruckend und sehr fokussiert. Die Führungsspieler übernehmen das Zepter, wenn es darauf ankommt. Es war eine meisterliche Leistung. Außerdem war es heute wieder einmal eine tadellose Abwehrleistung. Man hat Ansätze gesehen, wie man Flensburg in Bedrängnis bringen kann und das hat Stuttgart sehr gut gemacht.“
    … welcher Gegner im Restprogramm der Flensburger noch gefährlich werden kann (vor dem Spiel): „Ich glaube nicht, dass Stuttgart in der Lage ist, die Flensburger in Bedrängnis zu bringen. Die Berliner hingegen sind nicht zu unterschätzen, denn sie müssen noch liefern und wollen noch etwas wiedergutmachen. Außerdem haben sie die größte Qualität im Kader, von den drei Mannschaften, die auf die Flensburger noch warten. Aber Flensburg hat noch kein Heimspiel verloren. Die gefährlichste Aufgabe lauert am letzten Spieltag gegen den Bergischen HC. Mit Flensburg hat sich der Underdog aus der letzten Saison zu einem Team entwickelt, das sehr dominant durch die Saison gegangen ist. Es ist schwer zu glauben, dass sie sich den Titel noch nehmen lassen.“



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    Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
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