• Heinevetter lobt Offensive: „Egal wer in unserem Rückraum gespielt hat, war heute überragend“

  • Sky Experte Heiner Brand: „Die Löwen haben die Schwächephase der Füchse ausgenutzt, aber es am Ende nicht mehr zum Punkt geschafft“

    
Berlin, 26. Mai 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Spiel der DKB Handball-Bundesliga zwischen Füchse Berlin und den Rhein-Neckar Löwen (34:33).


    Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin) ...
    … über seine Zukunft bei den Füchsen (vor dem Spiel):
    „Ich will nicht über meine Zukunft reden, denn dieser Job bei den Füchsen macht mir einfach sehr viel Spaß. Jeder kennt die Gesetze in dieser Branche - man muss Lust haben und es muss alles laufen. Ich finde, in den letzten drei Jahren haben wir viel Erfolg gehabt. Wir haben in dieser Saison noch ein Ziel, dafür müssen wir weiterarbeiten. Und was in einem Jahr kommt, da müssen wir abwarten. Die Jungs haben sich den Europapokal als Ziel gesetzt und jeder will alles dafür geben, dieses Ziel auch zu erreichen.“

    Volker Zerbe (Sportkoordinator Füchse Berlin) ...
    … über den Druck der Mannschaft (vor dem Spiel):
    „Die Mannschaft weiß ganz genau, worum es in den letzten Spielen geht. Man merkt, dass eine Anspannung vorhanden ist, aber letztendlich muss sie auch da sein, um Spiele zu entscheiden. Der EHF-Cup ist unser Ziel und wir wollen gegen die Löwen damit anfangen. Wir haben das schwerste Restprogramm, aber haben auch alles selbst in der Hand.“

    Ulrich Theis (Gesellschafter Füchse Berlin) ...
    … zu möglichen Konsequenzen bei Verpassen des EHF-Cups (vor dem Spiel):
    „Erst einmal gehe ich nicht davon aus, dass wir den EHF-Cup verfehlen. Aber wenn wir nicht im Europapokal spielen sollten, geht die Welt ganz sicher nicht unter und es wird weitergehen. Im Moment sind die Zusatzeinnahmen des Pokals mit einkalkuliert. Wenn sie wegfallen würden, dann müssen wir das kompensieren. Dann sind die Sponsoren gefragt, aber dafür sind Partnerschaften da, dass wir nicht im Regen stehen gelassen werden. Der Europapokal gehört zu den Füchsen einfach dazu.“
    … über die Zukunft von Velimir Petkovic (vor dem Spiel): „Velimir Petkovic hat noch ein Jahr lang einen Vertrag und daran werden wir uns halten. Wir haben ein langfristiges Konzept und jeder im Team weiß darüber Bescheid. Es gibt immer Veränderungen, das ist völlig normal. Nur die Frage ist immer, wann und wie sie getätigt werden.“

    Simon Ernst (Füchse Berlin) ...
    … über die Bedeutung des EHF-Cups (in der Halbzeitpause):
    „Für mich persönlich wäre es natürlich auch das Debüt auf internationaler Ebene. Aber für den gesamten Club ist es sehr wichtig, dass wir den Europapokal erreichen. Das ist der Anspruch und der Verein hat gute Erfahrungen in diesem Wettbewerb gemacht und ihn zweimal gewonnen. Deshalb ist es auch der Wunsch des gesamten Teams, den Cup zu erreichen.“

    Silvio Heinevetter (Torhüter Füchse Berlin) ...
    … zum Spiel:
    „Die Löwen haben zum Ende hin ein unglaubliches Tempo gespielt. Aber nicht nur die Löwen haben gut gespielt, wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Gefühlt haben wir nach dem großen Vorsprung schon den Haken hinter dieses Spiel gemacht. Egal wer in unserem Rückraum gespielt hat, war heute überragend. Wir freuen uns, dass wir mit viel Können und hinten heraus mit viel Glück die Punkte in Berlin halten konnten. Druck haben wir immer, denn das gehört dazu. Wir haben eine ausverkaufte Halle und spielen gegen die Löwen. Natürlich will man dann auch gewinnen.“

    Paul Drux (Füchse Berlin) ...
    … zum Spiel:
    „Wir haben das gesamte Spiel über eine gute Leistung gezeigt und einen komfortablen Vorsprung herausgespielt. Zum Schluss haben wir es allerdings noch einmal spannend gemacht. Für die Zuschauer war es sicherlich schön anzusehen. Wir sind einfach froh über die zwei Punkte, die sehr wichtig für uns sind. Da ist es egal, ob wir mit einem oder sechs Toren Unterschied gewinnen. Auf beiden Seiten war es ein harter Fight, der aber immer fair geblieben ist.“

    Nikolaj Jacobsen (Trainer Rhein-Neckar Löwen) ...
    … zum Spiel:
    „Zum Ende hin haben wir noch einmal sehr starken Charakter gezeigt und nicht aufgegeben. Deshalb sind wir wieder herangekommen. Die Füchse haben dann ein wenig nachgelassen und wurden unkonzentriert. Im Handball kann es dann sehr schnell gehen. Man muss anerkennen, dass die Berliner sehr effizient gespielt haben. Aber ich muss meine Abwehrspieler auch in Schutz nehmen, denn wenn viele Eins-gegen-Eins-Situationen zustanden kommen, ist es schwierig zu verteidigen. Wir haben lange keine gute Abwehr gespielt und den Füchsen zu viele Freiräume gelassen.“

    Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) ...
    … zur Verlauf der Saison und zum Spiel (vor dem Spiel):
    „Natürlich wollen wir den dritten Platz behalten. Wir wissen aber auch, dass noch einige schwierige Aufgaben auf uns warten und gegen die Füchse wahrscheinlich die schwierigste. Wir haben nicht nur die wichtigen Spiele im Pokal und letzte Saison in der Meisterschaft hier in Berlin verloren, da gehört natürlich noch ein bisschen mehr dazu. Aber sicher waren es auch entscheidende Spiele hier im Endspurt der Saison. Die Pokalniederlage hat natürlich an uns genagt, aber ein schlechtes Gefühl, hier in Berlin zu spielen, ist nicht da.“

    Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) ...
    … zum Spiel:
    „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir so schlecht gespielt haben wie heute. Wir haben vorne alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Es ist schon schmeichelhaft, mit sechs Minustoren in die Halbzeit zu gehen. Am Ende haben wir mit dem letzten Tropfen Hoffnung noch versucht, einen Punkt zu holen. Wir spielen nicht um die Meisterschaft, was wir allerdings die vergangenen sechs Jahre immer getan haben. Dass man jetzt nicht mehr 150 Prozent geben kann, das ist vielleicht klar. Aber trotzdem ist es ärgerlich, dass wir verloren haben. Dennoch - davon geht die Welt nicht unter.“

    Sky Experte Heiner Brand ...
    … zum Spiel:
    „Die Füchse haben zum Ende nachgelassen. Eigentlich waren sie in allen Belangen dominierend, aber dann kam der Einbruch. Sie kassieren einfache Gegentore, kommen nicht mehr so richtig zum Abschluss und dann droht so ein Spiel noch einmal zu kippen. Die Löwen haben die Schwächephase der Füchse ausgenutzt, es aber am Ende nicht mehr zum Punkt geschafft.“
    … über einen möglichen EHF-Cup ohne Füchse (vor dem Spiel): „Es wird dann ein Team fehlen, das schon einmal den Titel gewonnen hat. Sie haben vor der Saison damit gerechnet, dass sie in die Champions League einziehen, oder zumindest den EHF-Cup erreichen werden. Insofern liegt ein erheblicher Druck auf den Füchsen.“
    … zur Saison der Löwen (vor dem Spiel): „Diese Saison als schlechte Saison zu bewerten, wäre in meinen Augen übertrieben. Man hat auch Gegner, die man zu bezwingen hat und jeder weiß, wie stark Kiel und Flensburg sind. Da kann es passieren, dass es in dieser Saison keine Titel gibt. Allerdings muss man auch sagen, dass sie über die gesamte Saison hinweg nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre gespielt haben. Man ist mit der gesamten sportlichen Situation bestimmt nicht zufrieden, aber eine Saison zum Vergessen ist es definitiv nicht.“
    … zum Abschied von Nikolaj Jacobsen (vor dem Spiel): „Der Liga geht ein Weltmeistertrainer verloren. Aber ich finde, auch damit wird man leben können. Das gehört zum Trainergeschäft dazu. Er hat immer etwas Besonderes als Trainer gezeigt, insofern ist es schon schade. Aber die Bundesliga wird es überleben.“


    
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    Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
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