• VfB-Sportvorstand Hitzlsperger glaubt an Klassenerhalt: „Die Stimmung ist angespannt, aber nach wie vor optimistisch.“
  • Für Union-Trainer Fischer „bleibt Stuttgart Favorit“.
  • Eurosport Experte Matthias Sammer glaubt nicht, „dass der VfB der Spiritus Rector ist“.
  • Kapitän Trimmel über seine Gelb-Sperre: „Es war schon richtig schlimm zu wissen, dass man da nicht mitspielen kann.“

    München, 27. Mai 2019 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus dem Vorlauf der Partie Union Berlin gegen VfB Stuttgart – das Relegationsspiel der Fußball-Bundesliga 2018/19 live im Eurosport Player.


    Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) im Interview mit Eurosport:

    … über sein Fehlen wegen seiner Gelb-Sperre:
    „Nach dem Stuttgart-Spiel war es noch nicht so schlimm. Aber die letzten Tage war es schon richtig schlimm zu wissen, dass man da nicht mitspielen kann. Aber ich musste das machen.“

    … über die Stimmung: „Ich habe heute alles mitgenommen. Ich bin mit der S-Bahn hergekommen. Es waren viele Fans in der Bahn, ich bin rüber gejoggt und war eben unten beim Trainer. Ich musste diese Stimmung mitnehmen, ich wollte das so. Wie die Mannschaft angekommen ist, mit dem Empfang, den ich vom Balkon aus mitgefilmt habe. Die Mannschaft wirkt konzentriert und nicht nervös, das war mir wichtig. Es ist alles angerichtet.“

    … über die Saisonleistung der Berliner: „Wir haben natürlich die letzten Wochen ein bisschen einen Schlag bekommen, mit dem Verpassen des direkten Aufstiegs. Aber das haben wir gut weggesteckt. Es ist ein Endspiel. Man merkt schon, dass haben wir uns sehr verdient in der Saison, weil wir schon erstaunlich konstanten Fußball gezeigt haben. Mit dem musste man nicht unbedingt rechnen, mit einem neuen Trainerteam. Aber trotzdem haben wir uns das verdient und stehen zurecht da.“

    … über die ruhige Ausstrahlung des Trainers Fischer: „Er kann auch anders. Es hängt natürlich mit der Leistung zusammen. Wenn man die Basics nicht abrufen kann, wird er natürlich lauter. Menschlich ist er top. Er möchte jeden Spieler besser machen, und das spürt auch jeder.“

    Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) im Interview mit Eurosport:

    … über die Ausgangssituation:
    „Für mich hat sich nichts geändert. Für mich bleibt Stuttgart Favorit. Ich glaube, mit einer solchen Einstellung, Null zu Null zu spielen, das kommt nicht gut. Es gilt das Gleiche, wie in Stuttgart: Von Beginn weg, den Mut zu haben, nach vorne zuspielen, Tore erzielen zu wollen und natürlich, gut zu verteidigen. Es gilt, die Leistung aus Stuttgart zu bestätigten. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sich aus unserer Ausgangslage nichts geändert hat.“

    … über Christian Trimmel: „Es schmerzt, wenn der Kapitän nicht dabei ist. Ihn schmerzt es sicher sehr, so ein Spiel als Zuschauer miterleben zu müssen. Aber wir haben Vertrauen in alle anderen Spieler.“


    Thomas Hitzlsperger (Sportvorstand VfB Stuttgart) im Interview mit Eurosport:

    … über die Ausgangssituation:
    „Wir waren im Hinspiel nicht in der besten Verfassung. Union Berlin war verdammt stark. Es war nicht zu erwarten, dass sie von Anfang bis Ende so abliefern.“

    … über die Stimmung: „Die Stimmung ist angespannt, aber nach wie vor optimistisch. Wir waren alle enttäuscht mach dem Hinspiel. Aber wir wissen, was wir falsch gemacht haben und sind daran, es heute zu verbessern. Wir haben einen Tag gebraucht, um uns wieder zu fangen. Wir brauchen jeden Einzelnen von Anfang an, da müssen wir nachlegen.“


    Nico Willig (Trainer VfB Stuttgart) im Interview mit Eurosport:

    … über das Spiel:
    „Ein besonderes Spiel darf sich auch besonders anfühlen. Das geht dem Trainer so, das geht den Spielern so und allen Menschen hier im Stadion. Wir haben es in der Hand und freuen uns auf das Spiel. Wir können hier etwas schaffen und um das geht es heute. “

    … über die Aufstellung: „Es ist wichtig, dass wir frische Spieler auf den Platz bekommen und die hier bestehen können. Wir haben mit Daniel Didavi und Mario Gomez noch einmal richtig gute Spieler, die wir bringen können. Mario wird dann auf den Platz kommen, wenn es brennt.“


    Eurosport Experte Matthias Sammer:

    … über die Favoritenrolle:
    „Union hat auswärts ein 2:2 geholt und ist eine Heimmacht. Beim VfB herrscht unterdessen auswärts ein Mangel. Von der Papierform her, ist Union favorisiert. Es war eine super Mentalität und sportliche Leistung, die Union in Stuttgart gezeigt hat. Ich glaube, dass es an Union liegt, was heute passiert. Ich glaube nicht, dass der VfB der Spiritus Rector ist. Wenn Union an die Leistung im Hinspiel anknüpfen kann, hat es der VfB sehr schwer.“

    … über die Berliner: „Union steht für Kompaktheit, den Einsatz, der Zweikampf-Gewinn und das Umschaltspiel. Die Mannschaft wirkt insgesamt sehr geschlossen. Ich hätte Berlin die sportliche und spielerische Qualität nicht so zugetraut, muss ich gestehen.“

    … über Holger Badstuber: „Ich mag ihn von der Persönlichkeit her sehr. Ich habe ihn sehr zu schätzen gelernt. Er hatte immer schwierige Phasen durch Verletzungen gehabt. Ich weiß, dass der ein oder andere seine Art nicht versteht, aber er wollte immer Reizpunkte setzen und gewinnen. Sportlich bleibt es durch den fehlenden Rhythmus ein kleines Fragezeichen.“


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