München, 02. Juli 2019 - Acht von insgesamt 19 Rennen sind in der Motorrad-Weltmeisterschaft 2019 absolviert. Mit dem Rennen auf dem Sachsenring am kommenden Wochenende (6./7. Juli), das von ServusTV wieder live und ausführlich übertragen wird (3. und 4. Freies Training, Qualifying und Rennen), rückt die Halbzeit immer näher. Einer, der sich in dieser Saison noch einiges vorgenommen hat, ist der Landsberger Marcel Schrötter. Der 26-Jährige geht in der Moto2-Klasse an den Start, läutete die Saison mit einem dritten Platz in Katar fulminant ein und belegt aktuell Platz sieben im Gesamtranking.

Marcel, mit welchen Ambitionen startest Du in Dein Heimrennen auf dem Sachsenring?
Marcel Schrötter:
"Letztes Jahr lief es ganz gut, aber ein bisschen mehr als Platz sechs hatte ich mir schon erhofft. Ich bin gut in die aktuelle Saison gestartet, tue mich momentan aber etwas schwer."

Woran liegt's?
Marcel Schrötter:
"Ich bin mit einem komplett neuen Hinterreifen unterwegs, der größer und breiter ist. Dadurch hat sich das Verhalten vom Motorrad komplett verändert. Und dann habe ich mir auch noch den Fuß gebrochen, was mich auch ein wenig zurückgeworfen hat. Ich fühle mich jetzt aber wieder fit."

Heißt, auf dem Sachsenring wird angegriffen?
Marcel Schrötter:
"Natürlich, es ist mein Heimrennen, da will ich vorne mit dabei sein. Der Sachsenring ist ganz speziell, es gibt eigentlich keine Gerade, nur Kurven, viel Schräglage, beschleunigen und keine richtigen Bremspunkte. Der Sachsenring erfordert eine ganz andere Fahrweise."

Zuletzt warst Du oft Siebter oder Achter. In der WM liegst Du auf Platz sieben. Was ist noch möglich?
Marcel Schrötter:
"Ich bin trotz ein paar schwächeren Rennen noch immer gut dabei. Sogar der Führende Thomas Lüthi ist noch in Reichweite. Mir ist aber auch klar, dass man mit sechsten, siebten oder achten Plätzen keine Meisterschaft gewinnt. Mein Ziel ist es aber, Weltmeister zu werden und endlich den ersten Sieg einzufahren. Ich muss mich noch mehr konzentrieren, und die vielen kleine Puzzleteile müssen endlich mal wieder zusammenpassen."

Ist die Moto2-Klasse für Dich eine Art Sprungbrett zur MotoGP?
Marcel Schrötter:
"Ich habe jetzt schon viele Jahre in der mittleren Klasse verbracht und weiß, dass ich auch mit dem großen Motorrad zurecht kommen würde. Man muss nicht unbedingt Weltmeister in der Moto2 werden, um in der MotoGP mithalten zu können. Das untermauert gerade unter anderem Fabio Quartararo. Ich traue mir die MotoGP mit entsprechenden Unterstützern auf jeden Fall zu, aber ich will mir die Chance auch verdienen."

In diesem Jahr ist ServusTV groß in die TV-Übertragung eingestiegen. Wie nimmst Du das wahr?
Marcel Schrötter:
"Wir bekommen schon mit, welche Entwicklung die Serie nimmt. Es ist toll, dass es so motorsportbegeisterte Sender gibt. Und die Zahlen können sich sehen lassen. Das gestiegene Interesse wirkt sich unter anderem positiv auf meine Social Media Kanäle aus."

Abschlussfrage: Wer wird in diesem Jahr MotoGP-Weltmeister?
Marcel Schrötter:
"Es gibt ein paar Fahrer, die das Potenzial haben und es auch verdient hätten. Aber ich glaube, dass Marc Márquez am Ende das Rennen machen wird. Er ist einfach souverän. Was er auf dem Motorrad macht, ist einfach Wahnsinn. Aber die Saison ist noch lang."

MotoGP - Grand Prix auf dem Sachsenring am 6. und 7. Juli bei ServusTV
Samstag (6. Juli):

08:50 Uhr: Moto3 3. Freies Training LIVE
09:55 Uhr: MotoGP 3. Freies Training LIVE
10:55 Uhr: Moto2 3. Freies Training LIVE
12:30 Uhr: Moto3 Qualifying LIVE
13:30 Uhr: MotoGP 4. Freies Training LIVE
14:10 Uhr: MotoGP Qualifying LIVE
15:05 Uhr: Moto2 Qualifying LIVE
15:50 Uhr: Analyse Qualifying LIVE

Sonntag (7. Juli):
09;15 Uhr: Warm-Up MotoGP
10:00 Uhr: Rennen MotoE LIVE
10:30 Uhr: Vorbericht
11:00 Uhr: Moto3 Rennen LIVE
12:00 Uhr: Moto2 Rennen LIVE
13:20 Uhr: MotoGP Rennen LIVE
14:45 Uhr: Analyse Rennen LIVE

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