• Der Norweger gewinnt vor Tabellenführer Pourchaire und Petecof
  • Jean Todt, Toto Wolff und Hermann Tomczyk ehren die Sieger
  • Arthur Leclerc im zweiten Rennen in Hockenheim auf der Pole Position

    Hockenheimring - Rennen 1

  • Datum: 27. Juli 2019
  • Wetter: Trocken, 28 °C
  • Streckenlänge: 4574 m
  • Top 3: 1. Dennis Hauger (NOR) 2. Théo Pourchaire (FRA) 3. Gianluca Petecof (BRA)

    Hockenheim, 28. Juli 2019 Vom fünften Startplatz zum Sieg: Dennis Hauger (16, Norwegen, Van Amersfoort Racing) hat das erste Rennen der ADAC Formel 4 beim Gastspiel bei der Formel 1 auf dem Hockenheimring gewonnen und damit seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der Norweger setzte sich im spannenden siebten Saisonrennen vor Théo Pourchaire (16, Frankreich, US Racing CHRS) und Gianluca Petecof (16, Brasilien, Prema Powerteam) durch. Bester Rookie war Jonny Edgar (15, Großbritannien, Van Amersfoort Racing), der als Neunter ins Ziel kam. Die vier auf dem Podium erhielten ihre von FIA-Präsident Jean Todt, Mercedes-AMG-Motorsportchef Toto Wolff und ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

    "Vom fünften bis auf den ersten Platz zu fahren, ist perfekt. Ich bin extrem glücklich. Meine Pace war super, ich kann es kaum erwarten, morgen wieder ins Cockpit zu steigen", sagte Hauger, der von Jean Todt geehrt wurde: "Das war toll. Hier ist generell eine tolle Atmosphäre, er ist eine wahre Legende. Für mich war das einfach eine Ehre."

    Vierter wurde Michael Below (17, Russland, R-ace GP) vor Giorgio Carrara (18, Argentinien, Jenzer Motorsport), Ido Cohen (17, Israel, Van Amersfoort Racing), Oliver Rasmussen (18, Finnland, Prema Powerteam, Lucas Alecco Roy (22, Deutschland, Van Amersfoort Racing), Edgar und Arthur Leclerc (18, Monaco, US Racing CHRS), Bruder des Formel-1-Shootingstars Charles Leclerc.

    Pourchaire eroberte mit seinem zweiten Rang die alleinige Führung in der Gesamtwertung, er liegt mit nun 87 Punkten an der Spitze. "Heute war es schwer, mit dem zweiten Platz haben wir das Maximum herausgeholt", sagte Pourchaire: "Ich bin extrem glücklich darüber und möchte diesen Platz natürlich verteidigen." Er erhielt die Trophäe von Toto Wolff, dem Motorsportchef von Mercedes-AMG. Niklas Krütten (16, Trier, Van Amersfoort Racing), der vor dem Rennen gleichauf mit Pourchaire die Tabelle angeführt hatte, schied nach einem Kontakt mit Hauger aus und blieb ohne Punkte.

    Krütten hatte einen hervorragenden Start erwischt und war noch in der ersten Runde an Pole-Setter Pourchaire vorbeigezogen. Sein Teamkollege Hauger, der Schnellste des Trainings, kam ebenfalls zügig an dem Franzosen vorbei und lieferte sich in der Folge ein enges Duell mit Krütten. Im Duell mit Krütten um die Führung rutschte Hauger dann in der Spitzkehre von der Strecke. Das nutzte Pourchaire, um wieder auf Platz zwei zu fahren. Hauger gab sich jedoch nicht geschlagen - im Gegenteil: Er nutzte einen kleinen Fehler von Pourchaire und schloss anschließend schnell wieder die Lücke zu Krütten.

    In der Schlussphase des Rennens kam es dann zu einem Kontakt zwischen beiden Teamkollegen. Hauger wollte außen vorbeigehen, Krütten touchierte beim Beschleunigen mit seinem linken Vorderrad das rechte Hinterrad des Norwegers. Der Trierer drehte sich von der Strecke und konnte das Rennen nicht mehr fortsetzen. In der anschließenden Safety Car-Phase wurde Krüttens Wagen geborgen - als der Restart erfolgte, war noch eine Runde zu fahren. Und die hatte es in sich: Während Hauger und Pourchaire vorne alles unter Kontrolle hatten, musste sich Petecof gegen Leclerc wehren. Zunächst hatte Leclerc die Nase vorn, beim Konter des Brasilianers kam er jedoch von der Strecke ab und fiel bis auf Platz zehn zurück.

    "Es war ein spannendes Duell am Ende mit Arthur - mit dem besseren Ende für mich", freute sich Petecof, der für Platz drei von ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk geehrt wurde: "Wir haben schon die ganze Zeit ein paar Probleme mit der Pace. Insofern haben wir heute das Maximum erreicht, und darüber bin ich sehr glücklich. Morgen möchte ich dann nochmal aufs Podium. Wenn möglich, noch eine oder zwei Stufen höher."

    Am Sonntag (10.25 Uhr) steigt das zweite Rennen der ADAC Formel 4, das erneut von SPORT1 und SPORT1+ übertragen wird. Online ist der Lauf im Livestream auf adac.de/motorsport, SPORT1.de und auf der Facebook-Seite der ADAC Formel 4 zu sehen.

    Arthur Leclerc steht in diesem Rennen auf der Pole Position, dahinter starten Dennis Hauger und Théo Pourchaire. Niklas Krütten geht als Fünfter hinter Rookie Roman Stanek (15, Tschechien, US Racing CHRS) ins achte Saisonrennen.

    Die ADAC Formel 4 im TV
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    ADAC Formel 4-Kalender 2019
    26.04. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
    07.06. - 09.06.2019 Red Bull Ring Spielberg/A
    26.07. - 28.07.2019 Hockenheimring (mit Formel 1)
    09.08. - 11.08.2019 Zandvoort/NL
    16.08. - 18.08.2019 Nürburgring
    13.09. - 15.09.2019 Hockenheimring
    27.09. - 29.09.2019 Sachsenring

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