• Nach Pokaldebüt gelingt Nagelsmann auch Ligastart: „Hätte schlechter laufen können“
  • Union-Trainer Fischer sarkastisch: „Fans hätten vielleicht noch länger schweigen sollen“
  • Fredi Bobic erwartet baldigen Dost-Transfer: „Gegen Straßburg soll er spielen“
  • Sky Experte Hannes Wolf: „Frankfurt hat pragmatisch gespielt und verdient gewonnen“

    Unterföhring, 18. August 2019 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 1. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Eintracht Frankfurt vs. TSG 1899 Hoffenheim (1:0) sowie 1. FC Union Berlin vs. RB Leipzig (0:4) bei Sky.

    Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...
    ... zum Spiel:
    „Insgesamt war es ein hochintensives Spiel. Es war unheimlich schwül, unheimlich warm, das Tempo war dadurch zwischenzeitlich etwas verflacht. Aber meine Jungs haben Mentalität pur gezeigt, alles reingehauen. Wir hätten nicht gedacht, dass der Treffer am Anfang schon der Siegtreffer ist. Das hat sehr geholfen. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, aber auch Hoffenheim war gefährlich. Die Jungs haben alles rausgehauen, das macht uns aus. Ich habe kein 5:0 erwartet, Hoffenheim ist eine Top-Mannschaft, deshalb bin ich sehr glücklich über den Sieg.“
    ... zum Transfer von Bas Dost: „Unser Ziel ist es, dass er gegen Straßburg spielt. Vielleicht weiß ich ja jetzt schon bald ein bisschen mehr.“

    Sebastian Rudy (TSG 1899 Hoffenheim) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war kein schlechtes Spiel, aber es war sehr bitter, dass wir in der ersten Minute nicht aufmerksam waren. So verlieren wir 1:0. Wir hatten viele Spielanteile, viel Dominanz, leider haben wir nicht genügend Torchancen kreiert. Belfodil kann vielleicht das Tor noch machen, dann hätte es 1:1 gestanden. Am Ende gehst du hier mit der Niederlage raus.“
    … zum Gegentor in der ersten Minute: „Das müssen wir uns nochmal anschauen. Ich weiß nicht, wer ihn hatte und woran es lag. Man muss einfach aufmerksam bleiben, dann passiert so etwas nicht.“

    Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) …
    … zum erfolgreichen Debüt in Pokal und Liga:
    „Es hätte schlechter kommen können. Es sind zwei sehr schwere Auswärtsspiele gewesen mit toller Stimmung. Wir waren zweimal Favorit, das ist eine Auszeichnung der Vergangenheit, in der Gegenwart musst du es beweisen, Und wir haben es bewiesen.“
    … zum Stimmungsboykott der Union-Fans in den ersten 15 Minuten: „Für einen Trainer ist das nie ganz schlecht, damit du Zugriff kriegst. Die Spieler konnten sich 15 Minuten darauf vorbereiten, dass es laut wird. Die Stimmung war danach unglaublich, über 90 Minuten wäre es noch schöner gewesen.“
    … zu Timo Werner: „Er hat im Training Gas gegeben. Heute hat er mehr Bälle bekommen. Er ist ein unglaublich guter Spieler mit viel Tempo, wir haben heute viele Bälle ins letzte Drittel bekommen. Dann ist er gemeinsam mit den anderen gefährlich.“
    … zu Werners Zukunft und ob er bleibt: „Natürlich wollen wir das, er ist ein wichtiger Spieler. Im Kopf ist er ohnehin mein Spieler. Ich hoffe, dass er in den nächsten Wochen weiter so performt. Ich würde mich auch freuen, wenn er länger bleibt.“
    ... zur Gewöhnung der Mannschaft an sein System (vor dem Spiel): „Die Jungs müssen sich an ein paar Dinge gewöhnen, ein paar Dinge kommen hinzu, das braucht etwas Zeit. Ein paar Prozent stecken drin, aber hundert sind es noch nicht.“
    … zum Bankplatz von Emil Forsberg (vor dem Spiel): „Viele andere haben durchtrainiert in der Vorbereitung, Kevin Kampl ist etwas defensiver als Emil. Emil hat in der Vorbereitung nicht dauernd trainieren können, er muss erst wieder zu 100 Prozent kommen.“

    Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) …
    … zum Spiel:
    „Wir sind hart auf dem Boden gelandet, aber das hat auch irgendwo seine Gründe. Wenn du solche Geschenke verteilst, musst du dich nicht wundern, wenn es am ende 0:4 steht.“
    … zum Stimmungsboykott der Union-Fans: „Es war ruhig, vielleicht hätten wir noch zwei Minuten länger schweigen sollen, dann wäre das Tor vielleicht nicht geschehen.“
    … zu den Folgen der Niederlage für die nächsten Spiele: „Es liegt an uns, wie schnell wir uns zurechtfinden in der neuen Liga. Heute haben wir eine erste Kostprobe bekommen, was es heißt, erste Liga zu spielen. Wir müssen daraus lernen und versuchen, es nächste Woche besser zu machen.“
    ... zum Gefühl vor dem Debüt (vor dem Spiel): „Eine gewisse Anspannung muss da sein, sonst hätten wir den Beruf verfehlt. Aber natürlich auch Freude. Endlich geht es los.“
    ... zum Stimmungsboykott der Union-Fans (vor dem Spiel): „Es geht nicht darum, was ich mir wünsche. Die Fans haben so entschieden, das müssen wir akzeptieren. Jeder darf irgendwo seine Meinung haben, der Verein hat sich positioniert.“

    Sky Experte Hannes Wolf...
    ... zum Spiel Frankfurt vs. Hoffenheim:
    „Die Hoffenheimer haben es nicht geschafft, aus ihrem Ballbesitz Torchancen zu entwickeln. Frankfurt hat pragmatisch gespielt, mehr Torgefahr entwickelt und deshalb verdient gewonnen.“
    ... zum Spiel Berlin vs. Leipzig (in der Halbzeitpause): „Die ersten 15 Minuten von Union waren gut, sie waren mutig und haben an einem Tor geschnuppert. Sie hatten gute Szenen, aber Leipzig hat dann mit der ersten Chance getroffen und dann wurde es in der halben Stunde schon viel.“

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