• Weghorst trifft für Wolfsburg, ist aber „nicht zufrieden mit einem Punkt“
  • Fortuna-Trainer Funkel glücklich: „Bin hochzufrieden mit dem 1:1“
  • DAZN-Experte Gunesch: „Der zweite Durchgang war überschaubar“

    Berlin/München, 13. September 2019
    - Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Partie Fortuna Düsseldorf gegen den VfL Wolfsburg (1:1) - das Freitagsspiel am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich bin hochzufrieden mit dem 1:1. So will ich meine Mannschaft sehen. Sie hat gefightet um jeden Meter. Das ist das erste Unentschieden im 19. Heimspiel in der 1. Bundesliga. Deswegen können wir gegen diese starke Mannschaft aus Wolfsburg, die auch in der Europa League spielt, hochzufrieden sein.“
    ... zur Szene vor dem 1:0, in der es so aussieht, als ob der Ball im Seitenaus wäre: „Wenn man den Ball aus gibt, können wir uns nicht beklagen. Das ist nicht so einfach zu sehen gewesen. Aber wir haben im letzten Jahr so viele unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns bekommen, dass diese glückliche Entscheidung für uns auch mal verdient ist.“
    ... zu Wout Weghorst (vor dem Spiel): „Weghorst ist der Fixpunkt im Offensivspiel des Gegners, den müssen wir versuchen im Verbund auszuschalten. Man kann heute nicht mehr 90 Minuten einem Spieler hinterherlaufen.“

    Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich glaube, es ist ein verdientes Unentschieden. Das Spiel ging aus unserer Sicht ein bisschen zu viel Hin und Her. Da müssen wir uns besser anstellen. Aber wir hatten auch gute Umschaltmomente, die wir aber im letzten Drittel nicht sauber zu Ende gespielt haben. Bei Wolfsburg hat man die Qualität gesehen. Da wurde es meistens auch gefährlicher, wenn wir etwas zugelassen haben. Deswegen können wir mit dem Unentschieden leben, aber müssen noch einiges verbessern.“
    ... zur Szene nach dem Abpfiff, als er mit Maximilian Arnold diskutierte: „Ich habe gelernt, man diskutiert Sachen aus. Maxi und ich kennen uns noch von damals von der Nationalmannschaft. Am Ende geben wir uns die Hand, es war nichts unter der Gürtellinie. Es ist besser, wenn solche Sachen auf dem Platz bleiben und wenn man sich danach die Hand geben kann, umso besser.“

    Matthias Zimmermann (Fortuna Düsseldorf) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben ein gutes Heimspiel gezeigt, wir haben Aggressivität gezeigt, Intensität gezeigt. Wir haben gut nach vorne gespielt. Es war auf jeden Fall ein gerechtes 1:1.“
    ... zur Szene vor dem 1:0, in der es so aussieht, als ob der Ball im Seitenaus wäre: „Ich habe den Ball einfach nur rollen sehen, wollte ihn direkt reinschlagen. Ich kann das schlecht beurteilen auf den Bildern, ob er einen Millimeter auf der Linie war oder im Aus war. Das ist schwer zu sagen. Es hätte vielleicht der Videoschiedsrichter in Köln sehen müssen, aber ich kann es nicht sagen. Ich sage 50:50.“
    ... zum Saisonstart: „Solide. Man kann darauf aufbauen. Nächste Woche in Gladbach müssen wir da anknüpfen, wo wir heute aufgehört haben.“

    Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg) ...
    ... zu den Verletzten (vor dem Spiel):
    „Schlager macht jetzt mit 21 Jahren den Sprung von Österreich nach Deutschland, kommt gut rein und verletzt sich dann. Gleiches bei Casteels, eine schwierige Situation für ihn. Brooks kommt verletzt von der Länderspielpause zurück. Das sind halt momentan die Themen, aber wir haben einen guten Kader und vollstes Vertrauen in jeden Spieler.“
    ... zur Sechser-Position (vor dem Spiel): „Das Herz schlägt in der Mitte. Wenn das Herz gut schlägt und gut pumpt, dann geht es uns gut und so ist es auf dem Fußballplatz auch. Wenn dein Zentrum stabil ist, wenn du viele Zweikämpfe gewinnst, wenn du gute Lösungen im Spiel nach vorne hast, wenn du dich im gegnerischen Strafraum durchsetzen kannst, dann gehst du meistens als Sieger vom Platz.“

    Jörg Schmadtke (Geschäftsführer VfL Wolfsburg) …
    … zur Szene vor dem 1:0, in der es so aussieht, als ob der Ball im Seitenaus wäre (in der Halbzeitpause):
    „Von der Tribüne konnte ich es nicht genau sehen, aber ist man ja vernetzt und bekommt deutliche Hinweise, sogar ein Bild und da ist es deutlich zu sehen. Das ist dann schon sehr ärgerlich, weil wir haben den Videoschiedsrichter eingeführt, um mehr Gerechtigkeit zu haben und der ist dann nicht in der Lage, diese Situation richtig zu entscheiden. Das ist dann schon ein Stück weit ärgerlich und führt am Ende des Tages nicht dazu, dass man Vertrauen in die handelnden Personen hat, in die Technik schon, aber nicht in die handelnden Personen. Das Tor ist überprüft worden. Meine Jungs haben ja auch reklamiert. Ich habe dann gesehen, wie die Bank reagiert hat und dann war mir klar, dass da etwas war. Aber in Köln ist anders entschieden worden – merkwürdig, aber das ist halt manchmal so.“
    … zum Saisonstart unter dem neuen Trainer Oliver Glasner (in der Halbzeitpause): „Einen Saisonstart hat man nach sieben, acht Spieltagen und nicht vorher. Das heißt, wir machen gerade erst die ersten Schritte. Die waren gut. Wir waren uns relativ sicher, dass es mit Oliver funktionieren wird. Spätestens nach der Vorbereitung war uns klar, dass die Mannschaft in der Lage ist, die Gedankengänge von ihm auf dem Platz umzusetzen.“
    … zur Vorfreude auf die Europa League (in der Halbzeitpause): „Ich freue mich immer, wenn ich mit Mannschaften, Vereinen und Fans durch Europa reisen darf. Mir ist das schon mehrmals vergönnt gewesen, deswegen freue ich mich total drauf. Auch wenn die Reisen vielleicht nicht die aller attraktivsten sind, aber wenn du aus Lostopf 1 kommst, ist das nun einmal so. Ich glaube, wir haben sportliche Herausforderungen zu bewältigen und ich freue mich total drauf und ich glaube, die Jungs auch. Wir werden tolle Erfahrungen machen, die uns hoffentlich auch helfen werden.“

    Wout Weghorst (Torschütze VfL Wolfsburg) …
    … zur Szene vor dem 1:0, in der es so aussieht, als ob der Ball im Seitenaus wäre:
    „Ich glaube, dass das nicht immer einfach ist. Ich muss es nicht mehr sehen. Das ist bitter. Der Ball ist klar im Aus. Das kann man sehen. Aber wir müssen nicht so viel darüber reden, das war in der ersten Halbzeit. Was wir in der zweiten Halbzeit gemacht haben, war unser eigener Fehler. Wir haben so gespielt, wie sie wollten. Das haben wir einfach scheiße gemacht.“
    … zu seinem Tor und der Vorarbeit von Josip Brekalo: „Ich muss ehrlich sagen, wir sind gut drauf. Wir trainieren viel miteinander, wir reden viel miteinander. Er legt den Ball perfekt zurück. Das ist mein Job, den reinzumachen.“
    … zum Spiel: „Bei den Zielen, die wir ausgesprochen haben, können wir hier nicht zufrieden sein mit einem Punkt.“

    DAZN-Experte Ralph Gunesch …
    … zur Frage, wie viel Glasner-Fußball beim VfL Wolfsburg schon zu erkennen ist (vor dem Spiel):
    „Die Grundtendenz seines Fußballs ist definitiv zu erkennen. Er legt unheimlich großen Wert darauf, wie seine Mannschaft gegen den Ball agiert, wie intensiv und aggressiv sie presst und dann nach Ballgewinn eine Lösung hat.“
    … zum Spiel: „Man hat es an den Reaktionen nach dem Spiel gemerkt, dass die Düsseldorfer deutlich erleichterter wirkten. Der zweite Durchgang war überschaubar von den Chancen, weil Düsseldorf zu wenig Personal vorne hatte und Wolfsburg große Probleme im letzten Drittel hatte, Lösungen zu finden. Sie haben Weghorst nicht ins Spiel bringen können.“

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