• Bayerns Kimmich mit ungewöhnlichem Lob: Gnabry „kriegt vielleicht Kuss auf die Stirn, bevor er ins Bett geht“
• Trotz Niederlage glaubt Bender ans Team: „Haben uns nichts vorzuwerfen“
• Tah räumt ein: „Juve einfach abgezockter, kaltschnäuziger, entschlossener“
• Sky-Experte Matthäus überzeugt: Bayern hat „Zeichen an internationale Konkurrenz gesetzt“

Unterföhring, 1. Oktober 2019 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Dienstagspartien des 2. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. Juventus Turin – Bayer 04 Leverkusen (3:0) sowie Tottenham Hotspur – FC Bayern München (2:7), bei Sky.

Serge Gnabry (Vierfachtorschütze FC Bayern München) ...
... zum Spiel:
„Es ist schwierig, es in Worte zu fassen. Heute Abend, so ein Ergebnis mit 7:2. Das hätte keiner gedacht von uns und für mich persönlich vier Tore. Die ersten vier Tore in der Champions League, das war einfach ein Wahnsinns-Abend. Den genießen wir.“
… zur Frage, ob es das emotionalste Spiel seiner Karriere war: „7:2 habe ich bis jetzt selten gewonnen. Vier Tore habe ich seit der F-Jugend nicht mehr gemacht, deswegen ist das heute für mich ein grandiohttps://www.sportpresseportal.de/admin/ser Abend und für die Mannschaft.“
… zu Familie und Freunden im Stadion: „Ich glaube, der Druck hat ein bisschen geholfen. Papa hat heute Mittag noch einmal gesagt, dass ich gut spielen muss und das habe ich heute erledigt.“

Joshua Kimmich (Torschütze FC Bayern München) …
... zum Spiel:
„Wir sind relativ glücklich in die Pause gekommen, mit einem 2:1. Das hat nicht so ganz den Spielverlauf der ersten Halbzeit wiedergegeben. Die zweite Halbzeit war phänomenal. Tottenham hat uns einige Fehler angeboten, wir haben die eiskalt ausgenutzt, bei Serge war jeder Schuss ein Treffer. Der kriegt vielleicht noch einen Kuss auf die Stirn, bevor er ins Bett geht. Das war brutal.“
... zu seinem Tor und der Frage, ob er damit ein Zeichen Richtung Rummenigge senden wollte: „Ich wollte einfach nur der Mannschaft helfen, das hatte überhaupt nichts mit ihm zu tun. Ich hätte das Tor auch so erzielt, das hat nicht den Ausschlag gegeben.“
… zu der Frage, ob er nach der Kritik von Rummenigge seinem Stil treu bleibt: „Auf jeden Fall, mich verbiegt keiner.“

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München) …
... zum Spiel:
„Das 7:2 sah nach 30 Minuten nicht so aus. Wir hatten schon die ersten 30 Minuten Probleme. Der Manuel hat uns mit Weltklasseaktionen im Spiel gehalten. Nach 30 Minuten hat sich die Mannschaft dann gefangen. Wir wollten Fußball spielen, wir wollten den Gegner bewegen, von links nach rechts scheuchen. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Das Tor von Joshua war sehr wichtig. Der springende Punkt war, dass wir vor der Pause das 2:1 machen. Ab dann war das eine Demonstration sondergleichen.“
… zu Serge Gnabry: „Die Qualitäten, die Serge nach vorne hat, sind sensationell. Mit seiner Geschwindigkeit, mit seiner engen Ballführung. Mit links, mit rechts, hat er einen Schlag, das ist fantastisch. Das, was ich von ihm fordere, ist die Defensivarbeit und da hat er heute einen richtigen Sprung gemacht.“
… zu den Verletzten David Alaba und Jerome Boateng: „David hat einen richtigen Schlag auf die Rippe bekommen. Wir müssen jetzt schauen, ob es eine starke Prellung ist oder mehr. Er hat sich jetzt durchgequält und hatte Atembeschwerden. Jerome hat einen Schlag gegen die Wade bekommen. Da macht die Wade zu. Da mussten wir auch reagieren.“
… zu dem Foul an Alaba: „Wenn das nicht Rot ist, dann weiß ich auch nicht.“
… zu Joshua Kimmich: „Er hat nicht nur auf der Sechs eine gute Leistung gebracht, sondern dann auch auf der rechten Außenverteidiger-Position seine Position gehalten.“

Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern München) ...
... zu Frage, warum Thiago nicht in der Startelf steht (vor dem Spiel):
„Heute hat sich der Trainer für Tolisso, Kimmich und Coutinho entschieden. Damit wollen wir zeigen, dass wir nach vorne spielen wollen. Tolisso ist einer, der Druck machen kann. Das ist nichts gegen Thiago.“
… zum Spiel (vor dem Spiel): „Es ist ein wichtiges Spiel für uns. Wir wollen uns gut präsentieren gegen einen Gegner, der letztes Jahr im Finale stand. Wir wollen zeigen, dass wir dieses Jahr schon angreifen wollen. Das ist klar.“
... zu Kimmich (vor dem Spiel): „Das ist ein Spieler, der eine top Einstellung hat und sich nicht unter Druck setzen lässt. Das spornt ihn eher an, weil er an sich selbst hohe Ansprüche hat. Er will große Titel gewinnen.“

Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ...
... zum Spiel:
„Die zweite Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, da haben wir versucht, unseren Fußball zu spielen. Das war schade, wenn man sieht, wie das Tor entsteht. Die erste Halbzeit haben wir das richtig gut gemacht, die zweite war deutlich für Juventus.“
... zum Spiel (vor dem Spiel): „Man hat nur Spaß, wenn man Ergebnisse hier holt.“

Sven Bender (Bayer 04 Leverkusen) ...
... zum Spiel:
„Zum einen auch, weil die Kräfte in der zweiten Halbzeit nachgelassen haben. In der ersten Halbzeit wäre mehr drin gewesen, aber wir haben den Gegner ein bisschen eingeladen. Also jetzt gar nicht extrem, aber ich glaube, wir haben sie auch ein bisschen zurück ins Spiel gebracht. Auf der anderen Seite steht Juventus Turin, eine Spitzenmannschaft, die haben es dann einfach sehr gut nach vorne ausgespielt. Wir dann nicht mehr ganz so, wir haben uns nichts vorzuwerfen. Es wäre mehr drin gewesen, das tut sogar ein bisschen weh.“

Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen) ...
... zum Spiel:
„Am Ende war Juve einfach abgezockter, kaltschnäuziger, entschlossener. Trotzdem haben wir mutig gespielt. Nur wenige Mannschaften spielen hier so mutig. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Jeder Fehler auf diesem Niveau wird bestraft. Wir versuchen, nach vorne zu schauen, die Fehler zu analysieren. Davon lassen wir uns nicht runterziehen. “

Rudi Völler (Geschäftsführer Bayer 04 Leverkusen) ...
... zur Frage, warum Kai Havertz so bodenständig ist (vor dem Spiel):
„Das ist die große Qualität. Unabhängig von seinen fußballerischen Qualitäten, ist er auch ein sehr angenehmer Zeitgenosse und einfach „cool“, wie man heute sagen würde. Er lässt sich durch nichts beeindrucken. Er ist ein super Junge.“

Sky Studiogast Rafael van der Vaart (langjähriger niederländischer Nationalspieler) …
… zu Kai Havertz (vor dem Spiel):
„Das ist für mich seine größte Qualität: Er ist schnell, kombiniert mit einer guten Technik. Damit kann man einer der besten in der Welt werden. Natürlich muss er das noch zeigen, aber ich glaube, er ist auf einem sehr guten Weg.“
… zu Thiago (vor dem Spiel): „Er ist einer der besten Spieler. Ich finde, der muss immer spielen.“

Sky Experte Lothar Matthäus …
… zu Juventus Turin vs. Bayer 04 Leverkusen:
„Ronaldo hat einige Chancen gehabt, bis er zum Endstand getroffen hat. Auch in der Höhe ist es verdient, weil sie viel abgeklärter waren, ihre individuelle Qualität auf dem Platz, die hat den Unterschied gemacht. Das ist eine Lernphase für Leverkusen. Sie spielen frisch, das sieht alles gut aus, ist aber nicht effektiv genug.“
… zum FC Bayern München: „Sie zeigen allen, dass sie auch international können. Auch auf der Insel. Sieben Tore in einem Spiel, zeigt, dass sie auch Offensive können. Sie haben ein Zeichen an die internationale Konkurrenz gesetzt, was den CL-Titel betrifft. Ich will nicht sagen, dass sie Titelanwärter sind, aber das gibt Stärke und Selbstvertrauen.“
… zu Joshua Kimmich (vor dem Spiel): „Ich finde es gut, dass Joshua Kimmich Verantwortung übernimmt. Joshua ist für mich ein Vollprofi. Aufgrund der Leistungen, die er zeigt, muss man nicht auf das Alter gucken. Er ist ein Führungsspieler und vor allem für die jungen Spieler ein Vorbild. Viele wollen so sein wie Joshua. Kimmich ist für mich jetzt schon ein Führungsspieler und zukünftiger Kapitän des FC Bayern und vielleicht auch der Nationalmannschaft. Weil er alles mitbringt, er versteckt sich nicht, geht voran und traut sich auch mal, den Mund aufzumachen, was heute sehr selten ist.“
… zur aktuellen Situation von Juventus Turin (vor dem Spiel): „Juventus Turin ist noch auf der Suche nach sich selbst. Die Mannschaft hat acht Jahre lang die Meisterschaft gewonnen. Aber es ist ein neuer Trainer, der hat neue Ideen und versucht, die Mannschaft darauf vorzubereiten. Für mich ist es eine starke Mannschaft, ein erfahrener Trainer, aber gerade in der Breite ist der Kader so stark wie bei Manchester City. Deswegen muss man mit Juventus Turin auch bei der Titelvergabe um die Champions League rechnen.“
… zu Kai Havertz (vor dem Spiel): „Ich glaube, wenn er so eine Saison hat, wie letztes Jahr, dann stehen die Spitzenklubs bei Rudi Völler und Bayer Leverkusen Schlange.“

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