• „Am Ende tut es sehr weh“: Nübel überragt und ärgert sich
• Hector erlöst Köln kurz vor Schluss – Torhüter Horn: „Fühlt sich wie ein Sieg an“
• FC will jetzt angreifen: „Haben uns vorgenommen, eine Serie zu starten“
• Sky Experte Lothar Matthäus lobt S04-Keeper Nübel: „Er riecht, wohin die Bälle kommen“


Unterföhring, 5. Oktober 2019
- Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 7. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln (1:1) bei Sky.

David Wagner (Trainer FC Schalke 04) ...
... zum Spiel:
„Das Manko war unsere erste Halbzeit, die war sicherlich nicht gut. Das war in der zweiten Halbzeit viel, viel besser. Jetzt können wir darüber philosophieren, wie viele Torchancen wir gehabt haben, und wie viele wir vergeben haben. Unsere Chancenverwertung heute war nicht gut. Wir müssen aber auch sagen, dass wir Alex Nübel hatten. Nichtsdestotrotz ist es ein Resultat, das fair ist. Köln hatte auch seine Chancen, sie haben sie nicht genutzt. Dann können und dürfen wir das Spiel aufgrund der Großchancen, die wir hatten, auch gewinnen.“
... zur derzeit positiven Situation auf Schalke und seiner Rolle (vor dem Spiel): „Ich sehe mich als Teil dieses Ganzen. Wir sind gerade Mal drei Monate zusammen. Das ist nichts, das ist wirklich nichts. Wir haben gute Impulse gesetzt und haben sicher auch gute Schritte getan und wirken stabil. Wir wissen vor allen Dingen, was die Gründe dafür sind.“

Alexander Nübel (Torhüter FC Schalke 04) ...
... zum Spiel:
„In der ersten Halbzeit war das zu wenig, da stand Köln relativ gut. In der zweiten Halbzeit haben wir eigentlich relativ gut gespielt, viele Chancen gehabt und verdient 1:0 geführt. Klar, Köln hatte auch einige Chancen. Es tut am Ende dann sehr weh, nach einem Standard so ein Gegentor zu kassieren. // Einteilung ist das Stichwort, aber das werden wir intern besprechen und aufarbeiten.“

Timo Horn (Torhüter 1. FC Köln) ...
... zum Spiel:
„Wenn man nach dem Spielverlauf in der letzten Minute noch zum Ausgleich kommt, dann fühlt sich das wie ein Sieg an. Ich glaube, man hat das anhand der Bilder auch gesehen. Wir waren überwältigt, der Trainer ist auf den Platz gelaufen, wir haben gefeiert. Ich wäre allerdings auch vom Glauben abgefallen, wenn wir heute nichts mitgenommen hätten. Der Punkt war absolut verdient. Man kann das Spiel, wenn wir in der ersten Halbzeit mit der Riesenchance in Führung gehen, auch für sich entscheiden. Wenn wir das verloren hätten, dann wäre das extrem bitter gewesen.“
... zu den positiven Aspekten des Kölner Spiels: „Der Punkt zeigt natürlich, dass arbeiten und kämpfen sich auszahlt – auch gegen die Mannschaften von ganz oben. Schalke hatte heute die Chance, ganz oben anzuklopfen und sie spielen bis jetzt eine Riesensaison. Man hat gesehen, dass man gegen jede Mannschaft in der Liga eine Chance hat. Das geht nur über harte Arbeit und Kampf. Deshalb haben wir uns den Punkt heute verdient.“
... zu seinem Jubellauf nach dem Ausgleich: „Ich war danach auch platt, auf jeden Fall. Das sind pure Emotionen, die kommen dann raus. Wir kämpfen alle für den Verein, wir identifizieren uns mit dem Klub. Wenn man dann in der letzten Minute zum Ausgleich kommt und einen Punkt mitnimmt, der in unserer Lage extrem wichtig ist, dann brechen alle Dämme. // Der Trainer versucht uns auf jedes Spiel optimal vorzubereiten, er stellt uns auf den Gegner gut ein. Wir hatten in den letzten Wochen auch viel Pech in den Spielen und hätten hier und da auch etwas mitnehmen können. In der letzten Minute dann zum Ausgleich zu kommen, da gebührt ein großer Dank auch dem Trainer.“

Jonas Hector (Kapitän 1. FC Köln) ...
... zur Aufarbeitung nach der Hertha-Pleite:
„Wir wussten, dass es ein absolut schlechtes Spiel war, gerade hintern heraus. Wir haben unsere Fans nicht so auf unsere Seite gezogen, wie wir das bei einem Heimspiel machen wollen. Da wollten wir vor allem im läuferischen und kämpferischen Bereich gerade defensiv besser stehen. Wir haben in den letzten zwei Spielen acht Tore kassiert, heute zum Glück nur eins, weil wir eins gemacht haben. Das war heute eher der Fokus.“
... zur Laufleistung des FC: „Wir wurden die letzten zwei Wochen damit ziemlich genervt am Geißbockheim, gerade vom Trainer auch. Deswegen haben wir uns das zu Herzen genommen. Ich glaube trotzdem, dass wir heute als Mannschaft besser verteidigt haben. Wir standen ein bisschen tiefer, das hat uns heute auf jeden Fall gutgetan.“
... zu seinem Tor: „Wir trainieren immer Standards, natürlich ist das im Training und in der Theorie immer ein bisschen anders. Jetzt fällt er mir auf den Kopf, das war gut so.“

Achim Beierlorzer (Trainer 1. FC Köln) ...
... zum Spiel:
„Den Punkt nehmen wir mit, weil er hochverdient war. Wir sprechen natürlich viel während der Woche. Am Schluss braucht man den Moment, dass man genau an der richtigen Stelle ist, der Ball richtig ins hintere Eck geköpft wird. Ich glaube, im vorderen Bereich hätte er (Alexander Nübel) ihn wieder gehabt. Er (Jonas Hector) hat es toll gemacht. // Jonas ist extrem wichtig für uns. Er hat im zentralen Mittelfeld gespielt und mit (Ellyes) Skhiri da alles zusammengehalten. Er hat in der Pause Probleme gehabt und kämpft sich trotzdem brutal durch und macht zum Schluss das Tor. Man belohnt sich für harte Arbeit – und wir haben heute hart gearbeitet, kompakt verteidigt. Das war unser Credo für heute.“
... zur jüngsten Negativphase: „Wir haben jetzt vier Punkte, wir wollen weiter punkten. Wir haben uns vorgenommen, eine Serie zu starten.“
... zur Aufstellung (vor dem Spiel): „Ich rücke von keinem Spieler ab. Es haben einfach andere Elf die Chance verdient, hier gegen Schalke zu spielen.“

Armin Veh (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...
... zu seiner Zukunft in Köln (vor dem Spiel):
„Mal ganz im Ernst, da wir momentan nicht gut stehen, da ist meine Person ziemlich unwichtig.“

Sky Experte Lothar Matthäus ...
... zur Schalker Leistung:
„Sie haben es wirklich verpasst heute. Sie haben Überzahlsituationen im Angriff schlecht ausgespielt. // Dann darf man sich nicht wundern, dass man sich nach einer Standartsituation der Kölner mit einem Unentschieden zufrieden geben muss. Schalke hatte alles in der eigenen Hand, Köln war eigentlich am Boden.“
... zur Kölner Leistung: „In der ersten Hälfte waren die Kölner die abgeklärtere, die bessere Mannschaft. Die waren passsicherer, hatten auch die größere Chance in der ersten Halbzeit. Und da ist einiges aufgearbeitet worden vom letzten zum heutigen Spiel. // Auch wenn es zum Schluss glücklich war, war es ein hochverdienter Punkt aufgrund der ersten Halbzeit.“
... zur Leistung von Alexander Nübel: „Er zieht die Bälle irgendwie an. Er ist immer da. Er ist einfach auf der Linie sehr stark, er riecht auch die Bälle, wohin sie kommen. Für mich das Torwarttalent in seinem Alter in Deutschland, das wir haben.“

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