• TSG-Coach Schreuder glaubt an Premierensieg in München: „Irgendwann muss das erste Mal sein, oder?“
• „Ein brettstarkes Spiel“: Zorc adelt Bayern für Kantersieg in Königsklasse
• Mainz ohne Trainer Schwarz in Paderborn: „Natürlich etwas anderes“
• Sky Experte Hamann lobt Meister München: „Gefahr der Überheblichkeit nicht gegeben“

Unterföhring, 5. Oktober 2019
- Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 7. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München) …
… zum Fehlen von Thomas Müller in der Startelf:
„Er ist nicht irgendjemand. Thomas ist sehr wichtig, aber die anderen Spieler auch. Und, wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen.“
… zum Spiel: „Die Jungs haben ein richtig klasse Spiel hingelegt und sie müssen einfach nur daran anknüpfen. Natürlich weiß ich, dass es nicht einfach wird. Wir spielen heute zu Hause, die Wiesn-Zeit geht morgen zu Ende, wir wollen morgen eine schöne Wiesn haben, deswegen müssen wir heute gewinnen.“
… zu Thiago: „Ich habe ja klipp und klar gesagt, warum er nicht gespielt hat. Ich weiß, was er kann. Er war im vergangenen Jahr unser bester Spieler, glaube ich, mit ein, zwei anderen. Das erwarte ich dieses Jahr auch. Das hat er in der zweiten Halbzeit in London eindrucksvoll bewiesen. Deswegen ist er heute wieder dabei. Ich erwarte genau das, was ich am Dienstag auch gesehen habe.“

Alfred Schreuder (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) …
… zur bisher sieglosen TSG in München:
„Irgendwann muss das erste Mal sein, oder?“
… zum Spiel: „Wenn Du gegen so einen Verein spielst, ist es immer so, dass sie dich von Beginn an dominieren wollen. Es gibt keinen Grund, von Anfang an defensiv zu stehen. Wir müssen auch mutig sein. Nur zu warten, geht nicht.“

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
… zum Kantersieg der Bayern bei Tottenham:
„Wir haben das sehen können, das war ein brettstarkes Spiel von Bayern. Da kann man nur ein großes Kompliment machen.“
... zur Bedeutung des BVB-Siegs in Prag: „Wir hatten Probleme in den vorherigen Spielen. Deshalb haben wir es gegen Prag etwas anderes gemacht, zwei Spieler im Raum und den Rest gegen den Mann. Die Mannschaft fühlt sich nach eigener Aussage etwas wohler damit. Ich hoffe, dass es auch heute entsprechend klappt. // In der Champions League war der Sieg sehr wichtig, es ist eine schwere Gruppe. Insgesamt war es ein Schritt in die richtige Richtung, wir haben jetzt nicht die Sterne vom Himmel heruntergespielt. Wir haben eine ordentliche Leistung gebracht und hätten früher höher führen können. Prag hat nicht umsonst ein sehr gutes Ergebnis in Mailand erzielt. Da musst du erstmal hinfahren, 2:0 gewinnen und wieder nach Hause fahren. Das war okay für mich.“
… zu den jüngsten Ergebnissen in der Bundesliga: „Wir haben einfach zu viele Fehler in den vergangenen Wochen gemacht, meistens bei Standardsituationen. Darüber hinaus haben wir häufig den Sack nicht zugemacht, insbesondere beim Spiel in Frankfurt war das der Fall. Auch gegen Werder haben wir geführt. Das sind Dinge, bei denen wir uns weiterentwickeln und verbessern müssen.“
… zum Ziel Meisterschaft: „Wir haben vom ersten Tag gesagt, wir wollen wieder um die Meisterschaft mitspielen. Das gilt genauso jetzt, wie es vor ein paar Wochen galt. Bayern ist immer der große Favorit. Seid doch froh, dass wir da sind und sagen, wir wollen es wenigstens versuchen.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg) …
… zum Spiel:
„Wenn du verlierst, ist alles normal. Wenn du einen Punkt holst, ist es super. Wenn du gewinnst, wäre es sensationell. Wir wissen ja, dass im Fußball alles möglich ist.“
… zu Luca Waldschmidt: „Das Tor in Düsseldorf war herausragend, aber das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass er über die gesamte Spieldauer ein gutes Spiel macht, dass er Mitspieler unterstützt, dass er Bälle hält, dass er abschließt und taktisch gut arbeitet.“
… zur Freiburger Erfolgsphase und der Auswirkung auf sein Befinden: „Das ist nicht unerheblich. Es ist einfach so, dass man über die Jahre so viel inneren Druck hatte durch den Abstiegskampf. Aber es ist einfach schön zu wissen, dass wenn du das nächste Spiel verlierst, nicht die ganze Woche denkst, ohje, das nächste Spiel dürfen wir jetzt nicht verlieren. Das geht aber allen Trainern so. Viele sagen es nicht, ich sag's halt.“

Rouven Schröder (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05) ...
... zum Spiel ohne Trainer Sandro Schwarz:
„Es ist natürlich etwas anderes, wenn der Cheftrainer nicht an der Linie steht. Trotz allem stellen wir uns der Situation, wir haben in der Woche mehrfach darüber gesprochen mit den Jungs. Ich habe jetzt keine andere Aufgabe. Es sind ganz normale Abläufe, wir sind alle gefragt, jede Woche – und auch heute ohne Sandro.“
... zum Zuschauerplatz von Sandro Schwarz: „Sandro macht das in aller Ruhe. Er macht das spontan, dort, wo er sich wohlfühlt. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn du so ein emotionaler Trainer und Mensch bist, ein toller Charakter, dann ist es ganz normal, dass du bei deinen Jungs sein und sie anfeuern willst. Dann einen Ort zu finden, wo das einigermaßen klappt, das stelle ich mir nicht einfach vor.“
... zum Spiel: „Wir wissen, wie Paderborn funktioniert. Sie spielen beeindruckend nach vorne, sie sind frech und mutig, sie sind schnell im Umschaltspiel.“

Rudi Völler (Geschäftsführer Bayer 04 Leverkusen) ...
... zur Situation bei Bayer 04 Leverkusen:
„Wir haben die ersten beiden Spiele in der Champions-League-Gruppenphase verloren. Klar, da hast du keine positiven Argumente, um zu sagen, dass es läuft. Bei Juventus Turin zu verlieren, ist kein Beinbruch. Was wehtut, ist das erste Spiel gegen die Russen hier zu Hause zu verlieren. Das hat richtig wehgetan. Das müssen wir versuchen in den nächsten Spielen in der Champions League aufzuholen. Das wird schwer, das wissen wir. Die Qualität und die Möglichkeiten, um ein paar Punkte zu holen, haben wir auf jeden Fall.“
... zu Bayers Ansprüchen: „Unsere Ansprüche sind natürlich gestiegen. Wir wollen immer unter die ersten Vier, das haben wir vor der Saison so artikuliert. In der Bundesliga läuft es ordentlich, wir haben schon wirklich gute Spiele abgeliefert. Heute ist erst einmal wichtig, dass wir überhaupt wieder unter die ersten Vier kommen und einen absoluten Mitkonkurrenten zu Hause schlagen können.“
… zu Kevin Volland: „Er kann alles spielen, das ist ja das Schöne bei ihm, dass wir dort sehr flexibel sind.“

Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zu den Auswirkungen des Bayern-Siegs bei Tottenham:
„Die Bayern haben so eine gefestigte Mannschaft und eine Hierarchie im Team, dass eine Gefahr der Überheblichkeit bei ihnen nicht gegeben ist. // Die Bayern haben eindrucksvoll bewiesen, warum sie wieder da sind.“
… zu Robert Lewandowski: „Wenn man sich die besten Spieler der Welt anschaut, und da zähe ich ihn zu, ist es auch deine Aufgabe, die anderen besser zu machen. // Ich glaube, dass er realisiert hat, dass mehr dazu gehört, dass er auch in der Pflicht ist, dass er den jungen Spielern hilft, sie aufmuntert und sich auch mit ihnen freut.“

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