Im ewigen Wettstreit mit König Fußball, im Kampf um Olympiarelevanz oder die Gunst der Zuschauer und Sponsoren geht die Volleyball-Bundesliga nun völlig neue Wege. Wenn am Sonntag (live ab 14 Uhr in Sport1) in der TUI-Arena Hannover der erste offizielle Titel beim Volleyball-Supercup vergeben wird, dann dürften alle Augen auf den Boden gerichtet sein. Denn der ist aus Glas, unterlegt mit Millionen LEDs und funktioniert dabei wie ein gewaltiger Monitor, der auf dem Rücken liegt. 



Es ist weltweit das erste Pflichtspiel einer olympischen Sportart auf einem solchen Boden. Die Technik dabei stammt vom deutschen Unternehmen ASB GlassFloor und hat das Potential, die Sportwelt rund um den Globus nachhaltig zu verändern. Entwickelt hat diesen Boden der erst 33-jährige Christof Babinsky, der vor sieben Jahren (!) den Firmenvorsitz von seinem Vater übernommen hat. „Wir werden ein sehr kraftvolles Instrument präsentieren, um die Athleten und ihren Sport aufzuwerten“, freut sich Babinsky auf den Einsatz des Glasbodens beim Supercup.



„Dieser Boden kann für die Zukunft des Volleyballs, aber auch für andere Sportarten wie Basketball oder Handball, eine großartige Chance sein“, sagt Nationalspieler Georg Klein. Er bestreitet mit den BR Volleys das Finale bei den Männern gegen den amtierenden Pokalsieger VfB Friedrichshafen. Im Anschluss stehen sich bei den Frauen der Meister Allianz MTV Stuttgart und die Pokalsiegerinnen des SSC Palmberg gegenüber. „Der Supercup ist ein tolles Event am Anfang einer Saison und der Glasboden ein tolles Extra“, sagt die Stuttgarter Sportdirektorin Kim Renkema. 



Doch was macht diesen Boden so besonders? Es ist vor allem die erstmalige Symbiose von Sport und Technik, die in vielerlei Hinsicht eine gänzlich neue Dimension eröffnet. Augmented Reality erhält Einzug in den Sport. Mithilfe eines Trackingsystems können die Aktionen der Sportler ähnlich wie bei einem Computerspiel grafisch animiert werden. Für die Zuschauer bietet das Einblenden vieler statistischer Daten einen zusätzlichen Mehrwert. Sportliche Aktionen wie ein Ass oder ein erfolgreicher Block werden mit spektakulären Animationen für das Publikum erlebbarer präsentiert.



Zusätzlich ebnet er den Weg für völlig neue Werbeformate. Trailer oder Imagevideos ersetzen statische Boden-Aufkleber. „Erstmals können Sport, Entertainment und Werbung direkt auf dem Spielfeld und im Fokus der Zuschauer miteinander verzahnt werden“, sagt Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing Volleyball-Bundesliga GmbH. 

Dazu kommen völlig neue Möglichkeiten in der Trainingsgestaltung. Außerdem ist der zertifizierte und FIBA akkreditierte Sportboden laut Herstellerangaben elastischer, gelenkschonender, rutschfester, pflegeleichter und deutlich haltbarer als bisher bekannte Sportböden. Den Glasboden gibt es in zwei Ausführungen, einmal in der Premiumvariante „ASB LumiFlex“, wie jetzt beim Volleyball-Supercup in Hannover zu sehen, und in der Standardvariante „ASB MultiSports“. Hier sind nur die vorher definierten Linien mit LEDs unterlegt. So kann per Knopfdruck zwischen einzelnen Linien hin und her geschaltet werden. Vorbei das Linienchaos, das jeder noch selbst aus der Schulsporthalle kennt. 



Eine Inklusionsschule in Frankreich hat sich kürzlich die Vorzüge zu Nutze gemacht und ihre Turnhalle mit dem Glasboden ausgestattet. „Unser Boden bietet im barrierefreien Sport große Möglichkeiten. Die bessere Sichtbarkeit der Linien für Sehbehinderte und die individuellen Linienkonfigurationen ermöglichen autistischen Sportlern das Training und den Wettkampf in einem klaren Umfeld, das sie verstehen können“, sagt Babinsky.



Entwickelt wird dieser Boden in Oberbayern. Genauer gesagt in Stein an der Traun. Hier hat ASB GlassFloor seinen Firmensitz. Von hier aus beliefert das mittelständische Unternehmen Kunden aus der ganzen Welt. Mircosoft, Nike oder die Universität von Oxford zählen dazu. Zuletzt konnte man den Boden auch bei der TV-Show „Joko & Klaas gegen Pro7“ im Einsatz sehen. Als Weltmarktführer im Bau von Squashanlagen verfügt ASB GlassFloor über jahrzehntealtes Knowhow in Glasarbeiten.

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Kosten- und rechtefreies Bewegtbildmaterial zum Thema GlassFloor steht am Sonntag (20. Oktober) im Anschluss an den Volleyball-Supercup im Laufe des Abends zum Download in HD-Qualität unter folgendem Link bereit: http://www.svdc.de. Falls Sie noch keine Zugangsdaten für das Download Center (svdc.de) haben, ist eine einmalige, kostenfreie und unverbindliche Registrierung unter http://www.svdc.de/svdc/zugangsdaten.php erforderlich. 

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Thomas Tamberg 
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