• Hummels zum Rückspiel: „Werden zuhause viel dominanter auftreten“
• Favre bleibt zuversichtlich: „Noch ist alles möglich“
• Leipzigs Orban lobt Sabitzer: „Ein unfassbar schönes Tor“
• Sky Experter Matthäus über BVB: „Das ist einfach zu wenig“

Unterföhring, 23. Oktober 2019 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochspartien des 3. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. Inter Mailand – Borussia Dortmund (2:0) und RB Leipzig – Zenit St. Petersburg (2:1) sowie KRC Genk – FC Liverpool (1:4), bei Sky.

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) ...
... zum Spiel:
„Ich denke, wir haben gut gespielt. In der ersten Halbzeit waren wir sehr stabil. Es ist schade, dass wir dann das 1:0 bekommen. Aber man muss fair bleiben: Das war kein Abseits. Es war okay, wir haben nicht viele Torchancen, aber wir haben gut gespielt. In der zweiten Halbzeit nutzen wir zwei, drei Möglichkeiten nicht. Es war geplant, so kompakt zu spielen. Wir können nicht träumen und denken, dass wir gegen diese Mannschaft zehn Torchancen haben. Wir haben mit Geduld gespielt, sodass wir keine Konter bekommen. Wie am Anfang gesagt: Es ist eine sehr, sehr schwere Gruppe. Aber noch ist alles möglich.“

Mats Hummels (Borussia Dortmund) ...
... zum Spiel:
„Nach einem 0:2 ist das schwierig zu sagen, aber wir haben es geschafft, Mailand seine Waffen zu nehmen. Wir haben selbst nicht so viel Druck nach vorne entwickelt, andererseits haben wir so gut wie nichts zugelassen. Inter hatte eine Torchance in der ersten Halbzeit, da machen sie das Tor draus. Eigentlich war das ein klassisches Null-zu-Null-Spiel bis zur 80. Minute, dass nur leider nicht Null zu Null stand. Das war unser großes Problem.“
... zum Heimspiel gegen Inter Mailand: „Wir werden zuhause viel dominanter auftreten wollen. Wir werden mehr pressen, mehr Gas geben nach vorne. Wir müssen unser Heimspiel jetzt gewinnen, damit wir nicht auf den direkten Vergleich angewiesen sein könnten. Deswegen werden wir zuhause voll auf Sieg spielen.“

Sebastian Kehl (Leiter Lizenzspielerabteilung Borussia Dortmund) ...
... zum Spiel:
„Wir haben zu viele Möglichkeiten zugelassen. Aber es war keineswegs so, dass wir hier hätten verlieren müssen. Wir waren am Ende vielleicht auch nicht torgefährlich genug. Wir haben es ihnen zu einfach gemacht. Der Trainer hat sich mit der Aufstellung etwas überlegt. Einfach eine andere Situation zu kreieren. Ich denke, dass es eigentlich ganz gut aufgegangen ist, denn in der ersten Halbzeit haben wir wenig zugelassen. Wir waren heute sicherlich nicht zwei Tore schlechter und das macht mich zuversichtlich für das Spiel in zwei Wochen.“

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
... zu Inter Mailand (vor dem Spiel):
„Wir müssen hier schon dem Druck standhalten. Inter hat sich dieses Jahr eine sehr gute Mannschaft zusammengebaut, dazu mit Conte einen sehr erfolgreichen Trainer dazu geholt. Wir haben sie sehr genau analysiert. Sie sind eine robuste Mannschaft, spielen auch gerne mal das Foul. Wir dürfen uns hier nicht den Schneid abkaufen lassen.“
... zu den Gerüchten um José Mourinho (vor dem Spiel): „Das ist eine Männerfreundschaft (zwischen Watzke und Mourinho, Anm. d. Red.), die schon seit vielen Jahren besteht. Der Artikel entbehrt sich jeglicher Substanz. Wir führen keine Trainerdiskussion. Wir sind froh, dass wir Lucien Favre haben. Wir haben in allen Wettbewerben bislang kein Spiel verloren.“

Antonio Conte (Trainer Inter Mailand) ...
... zum Spiel:
„Es war eine schwierige und taktisch geprägte Partie. Zwei Mannschaften, die sich gegenseitig überraschen wollten. Wir wussten, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen nach der Niederlage gegen Barcelona und dem Unentschieden gegen Prag. Heute ging es vor allem um das Resultat, um die Chance zu wahren, weiterzukommen.“

Julian Nagelsmann (RB Leipzig) ...
... zum Spiel:
„Wir haben heute einen großen Schritt gemacht, was das Fußballerische anbelangt. Wir haben viel hinten herauskombiniert, haben deutlich mehr Ruhe gehabt.“
... zum Tor von Marcel Sabitzer: „Das war ein Sahne-Tor.“

Marcel Sabitzer (RB Leipzig) ...
... zum seinem Tor:
„Dass das ein Traumtor ist, darüber brauchen wir nicht reden. Dass er in den Winkel einschlägt, ist sehr schön. Dass es das 2:1 war freut mich umso mehr, dass ich der Mannschaft damit helfen konnte. Das war enorm wichtig für uns, wir standen heute ein bisschen unter Druck.“

Willi Orban (Kapitän RB Leipzig) ...
... zum Tor von Marcel Sabitzer:
„Die Schusstechnik hat er. Keine Ahnung woher er die hat, aber die hat er schon immer gut drauf. Heute war das unheimlich wichtig, weil es das entscheidende Tor war – ein unfassbar schönes Tor. Das freut mich für ihn.“

Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool) ...
... zum Spiel (englisch):
„In Englisch fehlen mir die richtigen Wörter. Auf Deutsch könnte ich Wörter sagen, wie ‚Arbeitssieg‘ oder ‚Pflichtsieg‘. Job done.“

Sky Studiogast Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) …
… zu Niko Kovac (vor dem Spiel):
„Die Situation ist nicht einfach für ihn, weil er schon eine klare Idee hat, wie er spielen lassen möchte und aus seiner Sicht auch immer die besten Elf, die für das Spiel geeignet sind, aufstellt. Die Thematik Müller ist für ihn eine ganz schwierige, weil er darauf immer wieder angesprochen wird. Irgendwann machst du dann vielleicht eine Aussage, die du so nicht treffen wolltest. Das Problem ist nicht Kovac, das Problem ist Coutinho, das ist Fakt. Coutinho ist eigentlich ein Weltklassefußballer. Er muss aber erst einmal in der Bundesliga ankommen.“
… zu Lucien Favre (vor dem Spiel): „Er kommt sehr klar und authentisch rüber. Er spielt nichts vor, er ist einfach so. Wenn man Lucien Favre holt, dann weiß man, man holt einen top Fußballtrainer. Alles auf den Trainer zu legen, weiß ich nicht, ob so etwas so richtig ist.“

Sky Experte Lothar Matthäus …
… zum Spiel:
„Okay ist zu wenig für Borussia Dortmund. Man hat schnelle und erfahrene Spieler, das ist einfach zu wenig. Vor allem nach dem Rückstand, hätte ich noch mehr erwartet. Ohne einen Stoßstürmer kann man auch keine großen Chancen herausspielen. Das ist zu wenig für eine Mannschaft, die eigentlich das Mindestziel hat, die Gruppenphase zu überstehen.“
„Mich wundert es, dass Götze gar nicht reingekommen ist. Wenn man ein Tor machen muss und Götze auf der Bank hat. Man sieht, dass Favre auch nicht mit Götze plant. Vor allem, weil jetzt Reus und Alcacer nicht dabei waren. Ich glaube, dass Götze unter Favre schlechte Karten hat, glücklich zu werden.“
… zum FC Bayern München (vor dem Spiel): „Niko Kovac hat nicht die Unterstützung, die sich ein Trainer wünscht. Trotz der Erfolge der vergangenen Saison. Es ist eine schwierige Situation für ihn. Du kannst nicht alle Spieler zufriedenstellen und der, der auf der Bank sitzt, kann nicht zufrieden sein. Bei den Bayern ist das Thomas Müller und deswegen ist es auch ein Thema in der Mannschaft und auch ein Thema in den Medien.“

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