• BVB-Boss überzeugt: Sieg gibt „ein bisschen Rückenwind“ vor deutschem Classico
  • Favre glücklich und erschöpft: „Es war viel Energie“
  • Demme nach Torerfolg selig: „Großer Schritt Richtung Achtelfinale“
  • Sky Experte Hamann schwärmt von Leipzig: „Viel besser kann man nicht spielen“

    Unterföhring, 05. November 2019 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Dienstagspartien des 4. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. Zenit St. Petersburg – RB Leipzig (0:2) und Borussia Dortmund – Inter Mailand (3:2), bei Sky.

    Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel und den unterschiedlichen Halbzeiten:
    „Ich habe gesagt, dass wir nicht schlecht gespielt hatten. Es war ein wenig zu viel Risiko. Das war gefährlich und sie haben uns auch gut ausgekontert. In der ersten Halbzeit haben wir unsere Chancen nicht gemacht und haben zwei Tore kassiert. Alles ist möglich, du machst ein Tor und du wagst, noch mehr nach vorne zu spielen. Das haben wir sehr gut gemacht. Wir haben sehr gut gepresst. Es war viel Energie.“
    ... zu Achraf Hakimi: „Er ist momentan in einer sehr, sehr guten Form. Er kann mehrere Positionen spielen. Das ist gut für uns und er hat den Mut, nach vorne zu spielen.“

    Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Als wir das 2:3 gemacht haben, da habe ich dann auch das Gefühl gehabt, dass wir jetzt auch gewinnen. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit relativ große Chancen, in der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann großartig Fußball gespielt. Das ist so ein Fußballabend, wie die Leute ihn lieben. Die Stimmung war überragend. Das gibt uns auch ein bisschen Rückenwind für Samstag. In der Champions League haben jetzt drei Punkte vor Inter, das ist eine gute Ausgangssituation.“
    ... zur aktuellen Leistung: „Wir sind nicht so schlecht gewesen, wie ihr uns vielleicht gemacht habt. Jetzt momentan sieht es wieder anders aus. Das waren jetzt knappe Siege, die uns auch schwergefallen sind. Aber wir freuen uns natürlich“
    ... zu Lucien Favre: „Ich glaube, er hat überlegt: Was kann ich vielleicht verändern? Er ist sehr lebhaft momentan, gibt sehr viel vor. Das gefällt mir schon.“

    Achraf Hakimi (Torschütze Borussia Dortmund) ...
    ... zu seinem Tor:
    „Ich bin überrascht, dass ich der beste Torschütze der Borussia bin. Ich habe viel gearbeitet und freue mich einfach, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren so helfen konnte.“

    Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war schon etwas überraschend, dass der Gegner wieder so tief verteidigt hat. Von der Herangehensweise hatte man nicht das Gefühl, dass sie ein Heimspiel haben oder gewinnen wollen. Die Konterattacken waren aber schon immer gefährlich. Die haben wir aber gut wegverteidigt. Großes Kompliment an Upa (Dayot Upamecano, Anm. d. Red) und Klosti (Lukas Klostermann, Anm. d. Red.), die die Offensivspieler gut aufgefressen haben über 90 Minuten. Die letzten zwölf Minuten waren dann schon eher ein langweiliges Fußballspiel, da hätten wir auch früher nach Hause fliegen können. Wir haben jetzt zweimal ein Feuerwerk abgefeuert, in der Champions League geht es dann auch einfach mal darum, zu gewinnen und zu Null zu spielen. Die Art und Weise, wie wir den Gegner bespielt haben war schon souverän.“
    ... zur Ausgangslage: „Wir haben noch einen Schritt zu gehen. Wir wollen gerne beide Spiele gewinnen. Zumindest mal eins davon. Aber wir sind in Leipzig schon so gestrickt, dass wir beide gewinnen wollen.“
    ... zu Timo Werner: „Dass er nicht bei 100 Prozent war, das war ja klar. Trotzdem wussten wir, dass wir noch den ein oder anderen Konter fahren können und da ist er einfach brandgefährlich und er hat das Tor gut eingeleitet.“
    ... zum Fehlen Werners in der Startelf nach Adduktorenproblemen (vor dem Spiel): „Natürlich hätte ich ihn lieber auf dem Platz gehabt, weil er zuletzt viele Tore geschossen und vorbereitet hat und ein wichtiger Baustein ist in unserem Puzzle. Wir sind aber trotzdem gut genug aufgestellt, um zu gewinnen. Wenn wir ihn brauchen, wird er bereit sein, 30 Minuten spielen zu können.“
    ... zum aktuellen Lauf (vor dem Spiel): „Wir sind auf einer ganz guten Welle und die müssen wir versuchen, weiterzusurfen. Wir dürfen jetzt nicht vom Gas gehen, sondern müssen immer wieder versuchen dranzubleiben und mit der letzten Gier unser Tor verteidigen.“
    Diego Demme (Torschütze RB Leipzig) ...
    ... zu seinem Tor und dem Spiel:
    „Es war natürlich ein geiles Ding, ich habe mich riesig gefreut. Das kommt nicht so häufig vor. Umso schöner ist es, dass es heute mit dem Sieg auch in die richtige Richtung gegangen ist und wir einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht haben. Wenn wir zu Hause das Ding ziehen, sind wir eine Runde weiter.“
    ... zum Spiel: „Wir haben das gut gemacht. Wir haben geduldig gespielt. Das Tor vor der Halbzeit war wichtig, das hat uns in der zweiten Halbzeit dann mehr Räume gegeben.“

    Marcel Sabitzer (Torschütze RB Leipzig) ...
    ... zum Spiel:
    „Wenn du gewinnst und ein Tor schießt, dann freust du dich natürlich irrsinnig. Ich bin ein bisschen platt, ich habe jetzt schon viele Spiele in den Beinen, aber Kompliment an die Mannschaft. Wir haben das wieder sehr gut gemacht. Wir haben gegen einen tiefstehenden Gegner viele Lösungen gefunden und dann auch verdient gewonnen. Ich denke, wenn du mit neun Punkten nach vier Spielen dastehst, ist das schonmal ganz gut.“
    ... zur Belastung: „Ich bin noch fit genug, um ein paar Spiele zu machen und wenn du so einen Lauf hast, dann macht es natürlich umso mehr Spaß.“

    Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig) ...
    ... zu Konrad Laimer und Marcel Sabitzer (vor dem Spiel):
    „Ich glaube, dass sich alle sehr gut entwickelt haben in den letzten Wochen. Und gerade Konni hat einen sehr, sehr großen Sprung gemacht. Auch jemand wie Sabi ist in den letzten Wochen sehr gewachsen und hat viele wichtige Tore gemacht. Wir können mit der Entwicklung der beiden und der ganzen Mannschaft zufrieden sein.“
    ... zur Ausgangssituation (vor dem Spiel): „Es ist eine sehr enge Gruppe. Aber wir haben es selbst in der Hand und wir können heute mit einem Sieg einen großen Schritt machen. Dann hätten wir einen großen Abstand zu den anderen Mannschaften und das ist natürlich unser Ziel heute.“

    Sky Studiogast Hannes Wolf (ehemaliger Trainer Hamburger SV) …
    … zum Spiel Dortmund vs. Mailand:
    „Dortmund hat in der zweiten Halbzeit ein fantastisches Spiel gemacht und sie mit ihrer spielerischen Qualität erdrückt.“
    … zum Spiel St. Petersburg vs. Leipzig: „Leipzig hat ein super Spiel gemacht, sie sind technisch überlegen, haben Zweikämpfe gewonnen. Die einzigen Waffen, die Petersburg hatte, haben sie aus dem Spiel genommen. Klostermann und Upamecano haben hinten ein fantastisches Spiel gemacht. Nach vorne waren sie einfach klar überlegen und haben verdient gewonnen. Es war ein großer Schritt Richtung Endrunde.“

    Sky Experte Dietmar Hamann …
    … zum Spiel Dortmund vs. Mailand:
    „Gerade die Italiener wissen, wie man die Führungen über die Zeit rettet. Die sind in der zweiten Hälfte gar nicht mehr zum Atmen gekommen. Die Dortmunder hätten noch mehr Tore schießen können. Sie haben alles gezeigt, was sie in Mailand haben vermissen lassen. Sie haben einen tollen Fußball gespielt.“
    … zum Spiel St. Petersburg vs. Leipzig: „Viel besser kann man nicht spielen. Sie haben die Waffen des Gegners neutralisiert und die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Sie haben im Stil einer Klasse-Mannschaft das Spiel nach Hause gefahren.“
    … zum neuen Bayern-Trainer (vor dem Spiel): „Das Wichtigste ist, dass man dem Trainer mal die Freiheiten, Kompetenz und auch die Vollmachten gibt, die ein Trainer braucht, um erfolgreich zu arbeiten. Bei Ancelotti und auch bei Kovac haben wir gesehen, dass immer wieder die Autorität des Trainers untergraben wurde, durch Aussagen von Führungskräften und auch einigen Spielern. Ein Trainer, der nach München kommt, muss die Chance bekommen, mal länger als zwölf oder achtzehn Monate zu arbeiten. Wenn du regelmäßig den Trainer wechselst, wirst du auf Dauer keinen Erfolg haben.“

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