• Sommer mit Gladbach weiter Tabellenführer: „Spielen jedes Wochenende, um diesen Platz zu behalten“
  • Maximilian Eggestein mahnt: „Sind im Moment viele Dinge, die wir besser machen müssen“
  • DAZN-Experte Jonas Hummels über Bremen: „Mache mir nicht so große Sorgen“

    Berlin/München, 10. November 2019 -
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Partie Borussia Mönchengladbach gegen den SV Werder Bremen (3:1) - das Sonntagsspiel am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zur Frage, ob Oscar Wendt eine Pause brauchte (vor dem Spiel):
    „Ja. Es ist unabdingbar, dass wir versuchen, Frische zu bringen und dass wir unserem Kader vertrauen, der es bis hierhin hervorragend macht.“
    ... zum SV Werder Bremen (vor dem Spiel): „Erst einmal schätze ich Flo als Trainer und als Typen, er hat immer eine Idee. Bremen ist für mich schwer auszurechnen. Es ist eine Mannschaft, die gerne Fußball spielt, aber sehr geradlinig und zielstrebig dabei ist. Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel, verteidigen gut und fleißig – sie bringen also viele Attribute mit, die wir selber auch auf den Platz bringen wollen.“

    Yann Sommer (Torhüter Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zum Spiel:
    „Schöner Sieg. Es war wichtig, mit einem positiven Gefühl in die Pause zu gehen. Ich freue mich riesig.“
    ... zum Tabellenplatz: „Wir spielen jedes Wochenende, um diesen Platz zu behalten. Wir wollen in jedem Spiel drei Punkte holen. Die Situation ist positiv, aber die Saison ist noch sehr lange. Jetzt genießen wir das und nach der Pause geht es weiter.“

    Patrick Herrmann (Doppeltorschütze Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zur Halbzeitansprache:
    „Marco Rose hat gesagt, dass wir trotzdem noch einiges besser machen müssen. Wir haben in der ersten Halbzeit zwei, drei sehr gute Chancen für Bremen zugelassen und das mussten wir in der zweiten Halbzeit abstellen.“

    Tony Jantschke (Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zum zurückgenommenen Tor vom SV Werder Bremen (in der Halbzeitpause):
    „Er trifft ihn an der Wade. Dann muss man das Tor zurücknehmen. Dafür ist der Videoassistent da.“

    Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich glaube, wir haben aus dem Spiel heraus die deutlich besseren Torchancen als Gladbach, machen sie aber nicht. Und wir kriegen aus dem Nichts Gegentore. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir hergespielt wurden. Es ist wieder ein Standard, dann ist es ein Kettenverhalten beim zweiten Gegentor und beim dritten Gegentor verteidigen wir viel zu passiv. Wir sind bei unseren Chancen dann nicht so konsequent. Deshalb ist Gladbach Erster und wir 14. mit elf Punkten. Einen Qualitätsunterschied im Spiel selber habe ich sonst nicht wirklich gesehen, nur in diesen Momenten.“
    ... zur Frage, was nun getan wird, um Selbstvertrauen aufzubauen: „Viel reden. Es sind natürlich viele Umstände, die momentan zusammenkommen, ohne, dass ich da klagen will. Ich habe mich richtig über das 3:1 gefreut, weil es trotzdem zeigt, dass wir weitermachen. Wir haben null Verunsicherung in uns. Das sieht man auch im Spiel. Wir spielen mutige Sachen, wir verteidigen auch mutig. Nichtsdestotrotz muss man auch sagen, dass die Defensivtaktik heute auch stark darauf ausgelegt war, mit Toprak einen Spieler im Zentrum zu haben, der mit sehr viel Geschwindigkeit die Querverschiebungsbälle noch abfängt, weil wir sehr mutig durchschieben wollten. Langkamp hat ein tolles Spiel gemacht, aber die Verletzung von Toprak passiert zehn Minuten vor dem Anpfiff und dann willst du natürlich auch nicht mehr alles umwerfen. Ich bin trotzdem stolz darauf, wie die Jungs dann weitergespielt haben und das muss und wird sich auf Dauer in Punkte ummünzen.“
    ... zur Verletzung von Ömer Toprak kurz vor dem Anpfiff: „Hektisch war es nicht in der Kabine. Du erklärst dann die Standards. Du kannst ja nicht die ganze Woche auf ein Spiel hinarbeiten und dann verletzt sich zehn Minuten vor dem Spiel ein Spieler und dann wirfst du alles über den Haufen. Das ist auch nicht so sinnvoll.“
    ... zu Milot Rashica (vor dem Spiel): „Ich glaube, dass er noch großes Potenzial hat im Defensivverhalten grundsätzlich, gar nicht bei der Bereitschaft, sondern bei der Effektivität. Da läuft er mir manchmal fast zu viel. Offensiv ist er jetzt schon sehr variabel geworden in den letzten zwei Jahren. Er ist von einem reinen Flügelspieler, der ins Eins-gegen-Eins geht, zu einem Kombinationsspieler, der aber das Eins-gegen-Eins nicht verloren hat, geworden. Das alles Entscheidende bei ihm ist, dass ihm vollkommen egal ist, ob er das Tor schießt oder sein Nebenmann und das ist eine herausragende Eigenschaft für einen Offensivspieler.“

    Davy Klaassen (SV Werder Bremen) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir geben in der ersten Halbzeit zwei Tore zu einfach weg. Dann haben wir ein paar Chancen, um zurückzukommen, aber die verschießen wir. Beim 3:0 ist es eigentlich vorbei.“
    ... zum zurückgenommenen Tor vom SV Werder Bremen: „Ja, da kann ich nicht sauer drüber sein, dass er ein Foul gibt.“
    ... zur Zuversicht für die nächsten Wochen: „Wenn du kein Vertrauen als Mannschaft hast, wird es schwer. Wir haben immer noch Vertrauen. Aber wir wissen auch, dass wir jetzt punkten müssen.“

    Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich finde, wir haben es trotzdem nicht schlecht gemacht, um ehrlich zu sein. Wir haben einfach unsere Tore nicht gemacht und Gladbach hat das eiskalt ausgenutzt.“
    ... zur Frage, ob sich Bremen selbst geschlagen hat: „Wir müssen die Dinger auch vorne machen. Da trägt kein einzelner die Schuld. Insgesamt sind es im Moment viele Dinge, die wir besser machen müssen.“

    DAZN-Experte Jonas Hummels ...
    ... zum Spiel:
    „Dass Gladbach verdient gewonnen hat, das kann man schon sagen. Trotzdem war Bremen nicht zwei Tore schlechter.“
    ... zur Frage, wie ernst man Borussia Mönchengladbach nehmen muss: „Erst nehmen muss man sie immer. Wer nach elf Spieltagen Erster ist, der steht auch zu Recht dort.“
    ... zum Elfmeter für den SV Werder Bremen: „Das ist für mich ein Foul. Es ist bitter, er sieht ihn nicht, aber er tritt ihm klar auf den Fuß. Dementsprechend hat der Videoassistent das Zeichen gegeben und der Elfmeter wurde in meinen Augen zu Recht gegeben./ Der Elfmeter ist natürlich ein bisschen zu weit links und für mich ein bisschen zu fest, da kann man ein bisschen leichter schießen, dann wäre Sommer schon im Eck. So hat er ihn verschossen, er war schwach geschossen.“
    ... zur Situation beim SV Werder Bremen: „Ich finde, sie haben gut gespielt in einem schweren Auswärtsspiel. Das muss man definitiv positiv sehen. Defensive Probleme, Standard-Probleme – das sind Sachen, an denen man arbeiten kann und muss. Ansonsten bin ich ein Fan von der Ruhe, die in Bremen herrscht. Ich bin ein Fan der Spielweise, die sie haben. Sie sind technisch gut, sie wollen zocken. Ich muss sagen, dass ich mir nicht so große Sorgen mache.“
    ... zur Frage, ob es ein Vorteil ist, dass Marco Rose Stefan Lainer mitgebracht hat (vor dem Spiel): „Es ist auf jeden Fall ein Vorteil. Das machen Trainer auch gerne, dass sie Spieler mitbringen, wenn sie den Verein wechseln. Er weiß, wie intensiv es ist. Es ist auch jemand, der innerhalb der Mannschaft ein Fürsprecher sein kann, wenn es mal nicht so läuft. Das ist momentan natürlich nicht so nötig. Ich glaube, dass solche Spieler wichtig für die Trainer sind.“
    ... zu Milot Rashica (vor dem Spiel): „Er ist momentan einer der vielleicht besten Spieler der Bundesliga. Er kann einfach viel. Er ist mutig im Eins-gegen-Eins, er ist technisch sauber, er hat einen super Abschluss, er läuft inzwischen auch gut an, er ist ein Top-Spieler. Er kann auch inzwischen gut passen, da hatte er am Anfang ein paar Probleme, weil er sehr schnell ins Eins-gegen-Eins gegangen ist. Und ansonsten ist er ein Pfeil, eine Rakete. So ziemlich das komplette Paket.“

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