• Klinsmann sieht sich in beratender Rolle: „Wird kein Full-Time-Job“
  • Nagelsmann erwartet defensive Hertha: „Könnten symbolische Mauer auch auf dem Feld aufbauen“
  • Wagner freut sich über Tönnies-Rückkehr: „Waren telefonisch immer wieder in Kontakt“
  • Sky Experte Hamann lobt Klostermann: „Würde ihn in der deutschen Nationalmannschaft als Innenverteidiger aufstellen“

    Unterföhring, 9. November 2019 -
    Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 11. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Jürgen Klinsmann (künftiges Aufsichtsratsmitglied Hertha BSC) ...
    ... zu seinem Engagement bei Hertha:
    „Ich freue mich, dass ich in Zukunft ein bisschen an Hertha BSC mitbasteln darf. Dort gibt es eine ganz spannende Situation, das ist ein Verein voller Energie. Die Hoffnung ist, irgendwann nach oben und Richtung Europa zu kommen. Ich finde das Projekt super spannend.“
    ... zu seinem Aufgabenbereich: „Für mich ist es kein Full-Time-Job. Ich werde weiter in Kalifornien wohnen, werde aber natürlich öfter in Berlin sein. Ich werde dem Klub mein Netzwerk und meinen Input zur Verfügung stellen. Ich werde mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es liegt am Klub, wie oft sie das nutzen wollen.“

    Lars Windhorst (Investor Hertha BSC) ...
    ... zum Engagement von Klinsmann:
    „Es gab schon einige Gespräche um Jürgen zu überzeugen, das ging nicht über Nacht. Er war aber von Beginn an von Hertha BSC emotional sehr angetan, sodass wir uns doch schnell geeinigt haben.“

    Michael Preetz (Geschäftsführer Hertha BSC) ...
    ... zu Klinsmann:
    „Wenn jemand wie Lars Windhorst so viel Geld in einen Verein investiert, ist es klar, dass er sich auch sportliche Kompetenz zur Seite holt. Ich glaube er konnte keine bessere Entscheidung treffen als jemanden zu holen, der so für Fußballkompetenz steht und eine derartige Strahlkraft hat wie Jürgen. Wir kennen uns seit einigen Jahren und haben auch schon länger einen guten Austausch. Sportkompetenz schadet einem Verein nie.“
    ... zu Investitionen durch Investor: „Es geht erst einmal darum, mit dem Geld Verbindlichkeiten abzubauen und in strategische Geschäftsfelder zu investieren. Aber es geht natürlich auch darum in Spieler zu investieren. Der zuletzt begrenzte Spielraum hat sich dadurch natürlich deutlich vergrößert. Es geht darum das Geld in den nächsten vier, fünf Jahren sinnvoll in die Mannschaft zu investieren.“
    ... zu angebotenen Spielern: „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viele Menschen mich wegen Spielern kontaktiert haben, seit Lars Windhorst eingestiegen ist und wir mehr Geld zur Verfügung haben.“
    ... zur Choreographie zum Mauerfall: „Es ist ein historisches Ereignis, dem wir Rechnung tragen wollen. Gemeinsam mit unseren Fans haben wir mit den beiden Mauern eine großartige Choreographie vorbereitet.“
    ... zur Derby-Niederlage gegen Union: „Die Stimmung war schon besser. Wir hatten große Erwartungen an dieses Derby und haben leider nichts auf den Platz gebracht. Das hat auch in die Woche nachgewirkt. Das heutige Spiel ist auch die Gelegenheit, dass zumindest etwas vergessen zu machen, auch wenn mit Leipzig die Mannschaft der Stunde kommt. Die Spieler müssen eine Reaktion zeigen.“

    Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...
    ... zur Entwicklung gegen tiefstehende Gegner:
    „Wir sind noch nicht am Ende der Entwicklung. Ich gehe davon aus, dass Hertha sich heute auch hinten reinstellt. Die Mauer, die symbolisch an der Mittellinie steht, könnte Hertha auch auf dem Feld aufbauen. Da werden wir Lösungen finden müssen. Gegen St. Petersburg haben wir das schon ganz gut gemacht. Hertha spielt viel mit Manndeckung, da müssen wir uns viel bewegen, um Räume freizuziehen.“
    ... zur Aufstellung: „Ich will Laimer auf der Sechserposition haben und nicht als Ersatz für Halstenberg auf der Außenverteidigerposition. Deshalb rückt Ilsanker in die Innenverteidigung und Klostermann von dort nach außen.“
    ... zu Klostermann: „Er ist ein gelernter Innenverteidiger. In Leipzig hat er erst die Außenverteidigerposition gelernt. Er hat es dort in den letzten beiden Spielen außergewöhnlich gut gemacht, gegen Spieler, die nicht ganz so leicht zu verteidigen waren. Er ist sicher auch ein Kandidat, die Position in der Nationalmannschaft auszufüllen.“

    Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben den Jungs die Muster von Augsburg natürlich gezeigt, aber hauptsächlich geht es darum, was wir machen wollen. Wir wollen den Weg in die Tiefe finden und hinter ihre außen kommen. Das ist ein Gegner, gegen den wir auf Augenhöhe agieren wollen.“
    ... zu den Umstellungen in der Startformation: „Wir sind auf den Offensivpositionen doppelt besetzt und deshalb wechsele ich da auch immer wieder. Das hat nichts mit dem Gegner zu tun.“
    ... zu den Niederlagen der letzten Wochen: „Es war meist nicht so, dass der Gegner uns ausgespielt hat, sondern wir haben viele individuelle Fehler gemacht. Das ist im Moment unser Manko. Wir machen zu leichte Fehler, die der Gegner dann ausnutzt.“

    David Wagner (Trainer FC Schalke 04) ...
    ... zur Innenverteidigung:
    „Wir haben zwar drei Innenverteidiger nicht zur Verfügung, aber ich habe volles Vertrauen in Weston McKennie und Ozan Kabak. Weston ist ein ganz fußballintelligenter Mann, der ein gutes Gefühl für jede Position und die Besetzung der Räume hat. Ich hoffe, dass er in der Trainingswoche noch einen weiteren Schritt auf dieser Position gemacht hat.“
    ... zum Bankplatz von Uth: „Wir wollen mehr ins Positionsspiel im Mittelfeld kommen, deshalb haben wir uns für die Formation ohne ihn entschieden.“
    ... zum Niveau der Schalker: „Wir sind in der Entwicklung. Wir haben gute, aber auch weniger gute Momente gehabt. Wir haben noch nicht alles gemeinsam erlebt und sind deshalb weiter in unserem Prozess.“
    ... zu Tönnies: „Unser Austausch war in den letzten Monaten vielleicht etwas weniger als sonst, aber wir waren telefonisch immer wieder in Kontakt. Ich freue mich, dass er wieder dabei ist.“

    Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf) ...
    ... zu Hennings:
    „Er hat eine gute Form und ist für uns ein ganz wichtiger Spieler. Er erzielt wichtige Tore und arbeitet für die Mannschaft. Wir wissen, was wir an ihm haben.“
    ... zur Schalker Innenverteidigung: „Die Ausfälle kannst du über kurze Zeit kompensieren. Das ist kein Vorteil für uns.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...
    ... zu Köln:
    „Man hat in Köln durch das schwere Anfangsprogramm den Fehler gemacht, dass man dachte, die schweren Brocken haben wir jetzt hinter uns und die Punkte werden wir schon holen. Das ist ein spezieller Verein. In Köln ist es wichtig die Fans mitzunehmen. Nach dem Aufstieg war eine gewisse Euphorie da. Jetzt ist aber schon wieder der Trainer weg, der Sport-Geschäftsführer weg und du musst wieder von vorne anfangen und die Fans wieder hinter dich bringen. Du musst einen Mann holen, der von den Fans akzeptiert wird und diese Fannähe mitbringt. Köln ist eine hervorragende Aufgabe für einen neuen Trainer, weil die Mannschaft wesentlich besser ist als Tabellenplatz 17. Es würde mich wundern, wenn ein Trainer ohne Job sagen würde, da möchte ich nicht hin. Bruno Labbadia passt aus meiner Sicht sehr gut dahin.“
    ... zu Union: „Union hat absolut realistische Chancen auf den Klassenerhalt. Sie müssen nur gucken, dass sie jetzt auch auswärts den einen oder anderen Punkt holen.“
    ... zu Mainz: „Sie sind ein Paradebeispiel, wenn es darum geht, Ruhe zu bewahren. Sie sind im selben Boot mit sieben, acht Mannschaften in der Liga. Da geht es halt bis zum Ende ums Überleben. Sie müssen schauen, dass sie defensiv Stabilität reinbringen und einige Spieler müssen jetzt Verantwortung übernehmen.“
    ... zu Klostermann: „Wenn morgen die EM losgehen würde, würde ich ihn als Innenverteidiger in der deutschen Mannschaft aufstellen.“
    ... zu Augsburg: „Ihnen steht das Wasser bis zum Hals. Sie dürfen das heutige Sechs-Punkte-Spiel nicht verlieren.“
    ... zu Weston McKennie: „Er kann auf fast jeder Position spielen. Das ist bemerkenswert in diesen jungen Jahren. Wenn du den im Kader hast, ist das so, als hättest du drei, vier Spieler mehr.“
    ... zu Düsseldorf: „Ich glaube, dass sie diese Saison maximal 16. werden.“

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