• DFV-Sportler stellten sich schwierigen Bedingungen beim zehnten Weltcup im Canopy Piloting in Pretoria, Südafrika

    Pretoria/Überherrn, 27. November
    – Mit einer Silbermedaille für Max Koßidowski (Altenholz) vom Deutschen Fallschirm-Verband (DFV) endete am Wochenende der zehnte Saison-Weltcup im Canopy Piloting in Pretoria/Südafrika. Der 26-Jährige musste in der erstmals ausgetragenen Disziplin Freestyle lediglich dem US-Amerikaner Curt Bartholomew den Vortritt lassen. Dritter wurde der Sieger von 2018, Abdulbari Qubaisi, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

    Die Hochebene in Südafrika war zum zweiten Mal nach 2011 Weltcup-Austragungsort. An den Wettbewerben in einer Höhe von 1248 m über dem Meeresspiegel nahmen 87 Athleten aus 21 Ländern teil. Für die Sportler waren es aufgrund der unterschiedlichen Wetter- und Windbedingungen lange Tage mit Sprüngen von 5.45 Uhr am Morgen bis zum Sonnenuntergang. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer mit schweren Bedingungen kämpfen: der harte und lehmige Boden machten den Wettkampfort zu einem der anspruchvollsten überhaupt.

    Insgesamt waren in Südafrika sechs DFV-Springer am Start - neben dem amtierenden Deutschen Meister und Silbermedaillengewinner Koßidowski auch der nationale Champion von 2018, Tobi Koch (Bochum), sowie Max Manow (Beromünster/Schweiz) und Christian Schäfer (Heilbronn). Lars Brohse (Calw) absolvierte in Pretoria seinen ersten First Class Event. Dirk Höhne (Arendsee) konnte nach einer Trainingsverletzung nicht teilnehmen.

    Deutscher Rekord für Manow im Distanz-Wettbewerb – Koßidowski mit neuem Speedrekord

    In der Gesamtwertung – bestehend aus den Wettbewerben in Accuracy, Speed und Distanz - belegte Manow als bester Deutscher am Ende Rang 21 der Gesamtwertung. Koßidowski beendete den Wettkampf auf dem 29. Platz, Koch auf Rang 35. Den Gesamtsieg sicherte sich Cedric Veiga Rios aus Frankreich vor Curt Bartholomew, USA und Marco Fürst aus Österreich. Die Teamwertung gewann Frankreich vor den USA und Italien.

    In der Accuracy Wertung siegte der Österreicher Fürst vor Bartholomew (USA) und dem Überraschungsdritten Nicholas Gallo aus Frankreich, Koßidowski belegte als bester Deutscher Rang 15. In der Distanz Wertung belegte Manow Rang acht in neuer deutscher Rekordweite von 169,05 Metern. Sieger in dieser Disziplin wurde wie erwartet der Franzose Rios mit einem neuen Weltrekord von 183,47 Metern. Bartholomew und Eric Philippe aus Frankreich belegten die Plätze zwei und drei.

    Auch im Speed siegte Rios vor Bartholomew sowie dem Südafrikaner William Sharman, dem Besitzer des Sprungplatzes. Bester Deutscher wurde Koch als 26. Koßidowski stellte mit 2,164 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf. Beste Springer im Freestyle-Wettbewerb hinter Silbermedaillengewinner Koßidowski waren Manow und Koch, die die Plätze 19 und 27 belegten.

    „Die Silbermedaille von Max war natürlich das Tüpfelchen auf dem I“, freute sich Bundestrainerin Nina Engel (Ottensen). „Angesichts der schwierigen Bedingungen können wir mit den Leistungen unserer Sportler sehr zufrieden sein, auch wenn es noch Luft nach oben gibt.“

  • Ergebnisübersichten und weitere Informationen unter: http://results.worldskydiving.org/FrontEnd/CompetitionCollection/1034

    Über den DFV
    Der Deutsche Fallschirm-Verband wurde 1992 gegründet und hat aktuell mehr als 6.400 Mitglieder. Wettkämpfe werden auf nationaler und internationaler Ebene in 9 Outdoor-Disziplinen und 3 Indoor-Disziplinen bestritten, bei denen deutsche Athleten in vielen Disziplinen sehr erfolgreich teilgenommen haben.

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    Deutscher Fallschirmsportverband (DFV) e.V.
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