• Flekken erklärt Niederlage: „Hatten leider zu viele individuelle Fehler dabei“
• Kohfeldt erleichtert: „Das hat in den letzten Wochen an uns genagt“
• Weghorst sauer: „Es war einfach nicht genug“
• Sky Experte Bruchhagen lobt Gladbach und Freiburg: „War ein richtig gutes Fußballspiel“

Unterföhring, 1. Dezember 2019 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 13. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Borussia Mönchengladbach vs. SC Freiburg (4:2) sowie VfL Wolfsburg vs. SV Werder Bremen (2:3), bei Sky.

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
... zur Frage, ob Breel Embolo den nächsten Elfmeter trotz seines Fehlschusses wieder schießen darf:
„Nein. Ich glaube, da ist seine Vermutung richtig, er darf sich wieder hinten anstellen.“

Breel Embolo (Torschütze Borussia Mönchengladbach) ...
... zum Spiel:
„Es ist sehr schön, wenn man gewinnt, aber ein perfekter Nachmittag war es wegen des Elfmeters nicht. Ich habe ihn leider nicht reingemacht. Das heißt, ich bin wieder weit hinten bei den Elfmeterschützen.“
... zum nächsten Spiel gegen den FC Bayern München: „Wir wissen, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Wir müssen uns gut vorbereiten und hoffen natürlich, als Sieger den Platz verlassen.“

Yann Sommer (Torhüter Borussia Mönchengladbach) ...
... zur Frage, ob es eine Top-Woche für ihn war:
„Ja, eine schöne Woche. Wir genießen das sehr. Wir haben uns heute belohnt.“
... zu seiner Vertragsverlängerung: „Natürlich habe ich Ziele mit dem Klub. Der Hauptgrund, warum ich verlängert habe, ist, weil es einfach unglaublich viel Spaß macht. Das Projekt, das wir momentan haben, ist sehr spannend und es macht Spaß, mit dieser Mannschaft Fortschritte zu machen. Mal schauen, wo es hingeht.“
... zur Frage, wie lange Borussia Mönchengladbach noch an der Tabellenspitze stehen wird: „Wir werden sehen. Wir machen uns nicht so viele Gedanken darüber. Nächste Woche kommt Bayern zu uns nach Hause, ein weiteres, großes Spiel für uns. Wir wollen Schritt für Schritt gehen. Das war jetzt ein schwieriger Gegner, schwierig zu bespielen. Wir haben uns viele gute Chancen erspielt, ein gutes Spiel gemacht, ein bisschen zu viel zugelassen bei Flanken, aber im Großen und Ganzen war es ein sehr erfolgreicher Abend für uns.“

Patrick Herrmann (Torschütze Borussia Mönchengladbach): „Ich denke, man hat gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Wir haben es von der ersten Minute an gut gemacht, gehen 1:0 in Führung, dann kommt ein kleiner Rückschlag mit dem Freistoß, der reingeht, aber wir haben weiter Gas gegeben und haben auch in der zweiten Halbzeit extrem gut gespielt.“

Mark Flekken (Torhüter SC Freiburg) ...
... zum Spiel:
„Wir haben uns ein paarmal zu oft kalt erwischen lassen. Wir hatten leider zu viele individuelle Fehler dabei, am Ende hat es nicht gepasst für uns.“
... zu seiner Abwehr in der dritten Minute: „Der Ball springt anders auf, als ich ihn eingeschätzt hatte, deswegen springt er von meiner Hand weg. Auf diesem Niveau wird so ein Fehler sofort bestraft.“

Jörg Schmadtke (Geschäftsführer VfL Wolfsburg) ...
... zur Frage, ob das Weiterkommen in der Europa League Freude ausgelöst hat (vor dem Spiel):
„Natürlich haben wir uns darüber gefreut, dass wir uns frühzeitig qualifiziert haben für die nächste Runde, auch wenn das Spiel überschaubar war von der Qualität. Aber die Jungs haben es gut gemacht. Es war kein ganz einfaches Spiel. Bei uns klappt auch noch nicht alles perfekt. Aber ich finde, dass wir mit der neuen Konstellation, mit der wir in die Saison gegangen sind, jetzt mit 20 Punkten gut dastehen und einen guten Start hingelegt haben.“
... zur Frage, ob er mit Wout Weghorst wettet, wie viele Tore er pro Spiel macht (vor dem Spiel): „Wir haben eine interne Wette, ja. Wenn er eine gewisse Anzahl von Toren erzielt, dann höre ich mit dem Rauchen auf.“

Wout Weghorst (Torschütze VfL Wolfsburg) ...
... zum Spiel:
„Es war nicht genug. Wir fangen sehr gut an, aber es hat einfach nicht gereicht. Das passiert uns leider zu oft, dass wir nach guten Spielen ohne Punkte zurückfahren. Mit dem Videobeweis hatten wir auch kein Glück. Das ist einfach scheiße. Aber es war einfach nicht genug und das ist sehr enttäuschend.“
... zu seiner Wette mit Jörg Schmadtke: „Ich habe keinen Bock, jetzt darüber zu reden. Aber es stimmt, es ist ein Deal, den wir haben. Denn ich finde, er ist ein toller Mann und er muss lange gesund bleiben und aufhören mit den Zigaretten.“

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen) ...
... zur Frage, ob der Sieg ein Brustlöser war:
„Ja klar. An der Reaktion der Jungs und an meiner hat man gesehen, dass das in den letzten Wochen an uns genagt hat, dass wir nicht gewonnen haben. Oft hatten wir den Ertrag nicht, heute hatten wir den Ertrag. Wir haben zwar wieder ein Standard-Gegentor bekommen, aber ich bin richtig froh, in den letzten zehn Minuten hatten wir gefühlt noch 15 Standards gegen uns und die haben wir wegverteidigt. Das war wichtig für uns, aber noch haben wir nichts geschafft. Gegen Paderborn wollen wir nachlegen.“
... zu den Toren: „Das Tor von Leo Bittencourt hat mir heute auch unglaublich gut gefallen. Das war purer Wille. Er wollte unbedingt den Ball. Ich meine, er ist – Entschuldigung – 1,65 Meter groß und macht ein Kopfballtor. Das ist natürlich auch eine Seltenheit. Wir haben heute natürlich spielerisch nicht das auf den Platz gebracht, was wir können. Es war nicht unser bestes Spiel, nur dieser Wille, diese Leidenschaft, dieser Mut dagegen zu gehen, der war da und in dem Tor von Leo hat sich all das gebündelt. Das freut mich natürlich, weil es auch zeigt, wie sehr die Mannschaft für das kämpft, was wir die letzten zwei Jahre aufgebaut haben.“
... zum Disput nach Abpfiff mit der Wolfsburger Bank: „Mit der Wolfsburger Bank war alles völlig in Ordnung. Das war nicht das Thema. Das bleibt unter uns. Wenn man es nicht am Fernseher sieht, es ist auch schön, wenn es noch Dinge gibt, die unter uns bleiben. Zwischen der Wolfsburger Bank und mir und auch weitestgehend zwischen allen anderen Wolfsburgern war alles in Ordnung.“
... zu den Standard-Gegentoren: „Es ist schon etwas, woran wir stark arbeiten im Training. Defensiv-Standards zu trainieren, ist natürlich fast noch schwieriger, als Offensiv-Standards zu trainieren.“
... zur Frage, welche Haltung er sich von seinen Spieler wünscht (vor dem Spiel): „Dieser unbedingte Glaube an den Sieg, an die Wege, die wir machen wollen. Das hat etwas mit Intensität zu tun bei uns im Spiel gegen den Ball, aber auch mit Mut mit dem Ball.“
... zur Frage, wann ihn der Mut verlassen könnte (vor dem Spiel): „Das weiß ich nicht. Was ich sagen kann, ich bin noch sehr weit davon entfernt. Ich finde, dass wir weit schlimmere Situationen, als die, die wir jetzt haben, gelöst haben, wo viel mehr Mut erforderlich war.“

Sky Experte Heribert Bruchhagen ...
... zur Leistung von Borussia Mönchengladbach:
„Sie haben zehn Chancen herausgespielt, vier Tore gemacht – das ist in der Offensive schon eine hohe Qualität. Das Spiel hat Freude gemacht. Auch die Freiburger haben mir gefallen durch gutes Kombinationsspiel. Es war ein richtig gutes Fußballspiel.“
... zum Potenzial von Florian Kohfeldt: „Kohfeldt hat in Bremen eine hohe Anerkennung, aber Bremen ist ein Verein, den man solitär sehen muss. Da ist Kontinuität angesagt, da ist Ruhe angesagt. Kohfeldt müsste eine solche Krise mal bei Hertha BSC, beim Hamburger SV, beim 1. FC Köln oder bei Eintracht Frankfurt erleben, bei diesen Traditionsvereinen, wo traditionell eine größere Beweglichkeit und Unruhe herrscht. Dann erst stellt sich heraus, welche Qualität er hat. Das ist mir alles zu früh und zu hoch bewertet.“

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