• Weigl frustriert: „Wir sind extrem sauer und enttäuscht“
    • Brandt merkt an: „Diese Niederlage ist brutal ärgerlich“
    • DAZN-Experte Ralph Gunesch: „Es hätten drei Punkte für Dortmund sein müssen“

    Berlin/München, 20. Dezember 2019 -
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Partie TSG 1899 Hoffenheim gegen Borussia Dortmund (2:1) - das Freitagsspiel am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Sargis Adamyan (Torschütze TSG 1899 Hoffenheim) ...
    ... zum Spiel:
    „Besser kann der Jahresabschluss nicht laufen. Es war eine überragende Leistung und wir wollten unseren Fans noch einmal etwas zeigen. Die erste Hälfte der Hinrunde war vor heimischer Kulisse etwas schwierig und deshalb wollten wir gegen eine solch starke Mannschaft alles rausholen. Das ist uns gelungen. Wir haben nun 27 Punkte und damit können wir zufrieden sein.“

    Steven Zuber (TSG 1899 Hoffenheim) ...
    ... über seinen Genesungsverlauf (in der Halbzeitpause):
    „Ich bin seit zwei Wochen wieder im Mannschaftstraining und fühle mich sehr gut. Leider haben wir aber in diesem Jahr keine Spiele mehr. Zu Saisonbeginn bin ich ganz sicher wieder zurück.“
    ... über Ishak Belfodils Vorwürfe gegen die medizinische Abteilung (in der Halbzeitpause): „Ich kenne Belfodil und denke, er würde niemals sagen, dass seine Karriere bewusst aufs Spiel gesetzt wurde. Da wurde sicherlich etwas missverstanden. Natürlich ist es keine ideale Situation, weder für uns noch für ihn. Ich wünsche ihm alles Gute und eine schnelle Genesung. Er ist ein erwachsener Mann und kann selbst entscheiden, was er machen möchte. Es gibt auch gewisse Regeln im Verein, aber ich bin nur ein Spieler und alles andere muss Herr Rosen erklären.“

    Alexander Rosen (Direktor Profifußball TSG 1899 Hoffenheim) ...
    ... über Belfodils Vorwürfe gegen die medizinische Abteilung (vor dem Spiel):
    „Es war natürlich überraschend für uns, dass Belfodil so ein Interview gegeben hat. Ich kann nur sagen, dass wir großes Vertrauen in unsere medizinische Abteilung haben. Wir besitzen einen der erfahrensten Mannschaftsärzte der Bundesliga. Alles wurde dokumentiert und es ist mir nicht gestattet, über medizinische Daten eines Spielers zu sprechen. Aber es war vor dem Fest der Liebe eine sehr unschöne Überraschung. Es sind Aussagen getroffen worden, die mich sehr wundern. Es erschließt sich mir nicht. Es gibt Bilder vom Team und den Betreuern, wie sie Belfodil nur das Beste wünschen. Natürlich verstehe ich es, wenn ein Spieler extrem unglücklich über so eine schwere Verletzung ist. Man sieht es aber auch am Spieler des FC Bayern München, Niklas Süle, der als ehemaliger Spieler hier bei uns in Hoffenheim aktuell in der Reha-Abteilung behandelt wird. Das sagt bereits einiges über unsere Abteilung. Wir wünschen Belfodil eine schnelle Genesung und das Tuch ist auch noch nicht zerschnitten.“

    Julian Weigl (Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Diese Niederlage ist sehr ärgerlich und hätte nicht sein dürfen. Wir sind extrem sauer und enttäuscht. Ich finde, dass wir kein schlechtes Spiel abgeliefert haben, wir haben jedoch unsere Torchancen nicht genutzt. Dann haben wir uns hinten hineindrängen lassen und Hoffenheim hat es eiskalt ausgenutzt. Sie haben nicht viele Chancen gehabt - nur diese eine. Ob es uns die Meisterschaft kosten kann, das kann ich aktuell nicht sagen. Ich denke aber schon, dass wir in Hoffenheim dringend drei Punkte gebraucht hätten.“

    Julian Brandt (Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Wenn man führt und viele Großchancen besitzt, ist diese Niederlage brutal ärgerlich. Es war sehr kindisch, dass wir dieses Spiel verloren haben. Im Grunde gab es zwei Optionen. Entweder man erzielt den zweiten Treffer oder fährt dieses Spiel ohne Gegentor nach Hause. Das haben wir beides nicht geschafft. In beiden Pokalwettbewerben sind wir noch vertreten. Von der Punktzahl in der Bundesliga haben wir deutlich mehr erwartet. Da sollte das Ziel in der Rückrunde sein, deutlich besser zu sein. Wir überlegen nicht, wie viele Punkte uns am Ende fehlen könnten. Man muss jetzt zusehen, den Körper so gut es geht zu regenerieren und in der Rückrunde wieder voll anzugreifen.“

    DAZN-Experte Ralph Gunesch ...
    … zum Spiel:
    „Nach 70 Minuten sah es noch nach einem sicheren Sieg der Dortmunder aus. Aber dann haben sie damit aufgehört, was sie vorher sehr gut gemacht haben. Es hätten drei Punkte für Dortmund sein müssen. Der BVB kann den klassischen Verwaltungsmodus einfach nicht. Aber sie haben nach 70 Minuten komplett mit dem aufgehört, was sie können und die Hoffenheimer ins Spiel kommen lassen. Dortmund wird mit keinem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Hoffenheim schnuppert jetzt an den europäischen Plätzen.“

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