• Gensheimer enttäuscht „Haben zu viele freie Chancen verworfen“
• Sky Experte Martin Schwalb „Flensburg hat zurecht gewonnen“

Mannheim, 21. Dezember 2019 –
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Partie der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt (22:24).

Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen) ...
... zum Spiel:
„Wir haben zu viele klare und freie Chancen verworfen. Unsere Aktionen waren für den Torhüter zu einfach lesbar und es waren auch keine guten Würfe von mir persönlich. Wir halten das Grundniveau, welches man als Top-Mannschaft besitzen muss, noch nicht konstant genug. Wir haben Ausschläge nach oben, aber durchaus auch nach unten.“

Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen) ...
... zum Spiel:
„Wenn man 22 Tore wirft, kann man dieses Spiel nicht gewinnen. Wir haben zu viele freie Würfe verworfen und zu einfache Tore kassiert.“

Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) ...
... über seine Nicht-Nominierung in den EM-Kader (vor dem Spiel):
„Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß. Aber ich denke, das ist normal. Denn jeder Spieler, der nicht nominiert wird, sollte enttäuscht sein. Sonst wären wir auch falsch im Leistungssport. Nun muss ich damit klarkommen. Ich kann es zwar nicht zu 100 Prozent nachvollziehen, aber werde es dennoch akzeptieren. Ich werde keine große Sache daraus machen und der Mannschaft alles Gute wünschen.“

Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...
... über die aktuelle Situation (vor dem Spiel):
„Es ist so, dass man mit Siegen vieles einfacher gestalten kann. Wir müssen uns als Mannschaft zurück kämpfen und weiter an das glauben, was wir viele Jahre sehr gut abgeliefert haben. Es fehlen in vielen Bereichen ein paar Prozente. Jeder einzelne versucht aktuell die Verantwortung zu übernehmen und versucht es eigenständig zu lösen. Das wird allerdings nicht funktionieren, dafür sind die Mannschaften zu gut.“

Benjamin Buric (Torhüter SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Unsere Abwehr war auf einem Weltklasse-Niveau. Es war für alle Zuschauer ein richtig tolles Spiel. Wir verlieren in Ludwigshafen und gewinnen dann in Mannheim, das ist schon komisch. Die Niederlage bei den Eulen, war einer der schlechtesten Tage meiner Karriere in Flensburg. Es ist noch eine lange Saison, aber wir bleiben nun in Lauerstellung, denn Kiel ist momentan die Nummer eins in Deutschland.“

Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Es war eine Abwehrschlacht. Am Ende haben wir zwei Paraden mehr und wenn man so ein Spiel mit viel Kampf gewinnt, dann ist es auch verdient. Ich werde nun alles dafür geben, um im EM-Kader dabei zu sein und die Jungs so gut es geht zu unterstützen.“

Sky Experte Martin Schwalb ...
... zum Spiel:
„Flensburg hat diese Partie zurecht gewonnen. Sie waren im zweiten Abschnitt die bessere Mannschaft. Beide Torhüter waren sehr stark, wobei Benjamin Buric den einen Tick besser war. Aber auch die Abwehr der Flensburger, hat den sehr guten Angriff der Löwen zum Stehen gebracht. Sie verlieren zuletzt in Ludwigshafen und bringen dann so eine starke Leistung bei den Löwen auf die Platte.“
... über Johannes Golla: „Nach dieser starken Leistung, sollte es keine Diskussion geben, ob er mit zur EM kommen sollte. Er ist überragend im Mittelblock, spielt Champions League und wir benötigen dringend Mittelblocker. Für die Abwehr ist er einfach unverzichtbar.“
... über die Nominierung des EM-Kaders (in der Halbzeitpause): „Es ist schade, dass Steffen Weinhold und Fabian Wiede nicht dabei sein können. Das sind herbe Verluste und da werden Spieler wie Philipp Weber und Fabian Böhm auf der Mittelposition aushelfen müssen. Mich freut es für Johannes Bitter, dass er mit 37 Jahren noch einmal eine EM mit bestreiten kann. Er ist in einer absoluten Top-Form und ich bin mir sicher, dass wir ein tolles Torhüter-Duo besitzen. Das Halbfinale sollten wir als deutsche Mannschaft auf jeden Fall erreichen, denn das benötigt auch der deutsche Handball. Für mehr benötigt man einen guten Tag und ein bisschen Glück.“
... über Flensburg (vor dem Spiel): „Im Prinzip ist es in einer negativen Phase wichtig, als Trainer nun antizyklisch zu arbeiten. Die Jungs sind aktuell alle verunsichert. Es gibt immer den Effekt, dass jeder Spieler für sich selber eine Lösung sucht. Dadurch gerät einiges ins Stocken. Da gilt es wieder, ein gemeinsames Bild und einen gemeinsamen Spielstil zu entwickeln und dann kommt man aus der Situation wieder heraus. Es ist immer leichter gesagt, als getan und es benötigt manchmal auch Zeit.“


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