• Hütter mit Respekt vor Leipzig: „Werden über 90 Minuten nie Ruhe haben“
• Lainer erwartet Reaktion: „Müssen etwas gutmachen“
• Friedrich sicher: „Im Abstiegskampf ist alles Kopfsache“
• Sky Experte Hamann: „Leipzig wird heute den nächsten Schritt zur Meisterschaft machen“


Unterföhring, 25. Januar 2020 -
Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 19. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Arne Friedrich (Performance Manager Hertha BSC) ...
... zu den hohen Zielen:
„Wir brauchen mit unseren aktuellen Möglichkeiten ambitionierte Ziele. In dieser Saison befinden wir uns natürlich im Abstiegskampf, müssen uns erst wieder stabilisieren und Vertrauen reinbekommen. Ich bin selber einmal abgestiegen. Im Abstiegskampf ist alles Kopfsache.“
... zum Spiel: „Wir müssen defensiv gut stehen und offensiv immer wieder Nadelstiche setzen.“
... zu seinem Aufgabenbereich: „In Amerika hat jeder einen Performance Manager, in Deutschland ist es noch komplett neu. In erster Linie bin ich Bindeglied zwischen Management, Trainer und Mannschaft. Ich baue gerade ein gewisses Benchmark-System auf. Wir wollen schauen, wo Leistungspotenziale sind. Dafür stellen wir alles auf den Prüfstand. Das wird aber eine gewisse Zeit dauern.“
... zu Davie Selke: „Es geht jetzt nicht um einzelne Spieler. Ich habe viele Gespräche mit ihm geführt. Er ist ein Typ, der sich für die Mannschaft unheimlich aufopfert. Unser aktuelles System ist auch nicht unbedingt stürmerfreundlich, wir schlagen relativ viele lange Bälle. Jetzt sitzt er heute mal auf der Bank, aber in unserer Situation muss jeder auch mal zurückstecken.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg) ...
... zur Aufstellung:
„Ich werde nichts ändern, weil es die Mannschaft in Mainz so gut gemacht hat. Wir haben Vertrauen in die Jungs. Ich bin kein Freund von dem Spruch „Never Change a Winning Team“, aber in dem Fall ging es nicht anders.“
... zum morgendlichen Spaziergang mit der Mannschaft: „Es ist ein Ritual. Zudem kann man sich die Beine vertreten und mit dem ein oder anderen Spieler noch einmal entspannt reden.“
… zu Paderborn: „Ich erwarte, dass sie so spielen wie immer. Es ist ihnen egal, ob sie 3:0 führen oder hinten liegen. Sie spielen immer gleich. Sie verlieren meistens knapp. Wenn wir hochkonzentriert sind, können wir gewinnen, ansonsten wird es schwierig.“

Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) ...
... zu seinem Vater:
„Mein Vater war schon immer ein Typ, zu dem ich nicht nur aufschaue, sondern mir auch immer etwas abschaue.“
… zu seiner Sperre: „Es ist extrem bitter. Wir wollen heute von letzter Woche etwas gutmachen und da würde ich natürlich gerne meinen Teil beitragen. So muss ich positive Energie in die Kabine bringen.“
… zu den personellen Problemen in der Abwehr: „Wir können immer den einen oder anderen Ausfall verkraften. Wir haben einen breiten Kader. Da mache ich mir keine Sorgen. Wichtig wird sein, dass wir von Anfang an in die Spur finden und alles in die Waagschale werfen. Dann können wir uns mit unserer spielerischen Qualität durchsetzen.“
… zur aktuellen Form der Gladbacher: „Es ist ganz wichtig, dass wir nach der Pause wieder in die Spur finden. Das funktioniert nicht einfach spielerisch, dass muss man sich erarbeiten. Wir haben einige Dinge angesprochen und wollen es heute besser machen.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...
... zur Offensivpower seines Teams:
„Wir sind noch nicht am Limit, was die Torausbeute angeht. Wir haben aktuell auch einen Lauf, was die Chancenverwertung angeht. Wir haben aber diese Saison auch schon was liegenlassen. Uns geht es immer um eine gute Stabilität zwischen Offensive und Defensive. Das funktioniert aktuell sehr gut.“
… zu Frankfurt: „Wir wollen versuchen, ihre Flanken zu unterbinden. Das ist heute ein wichtiger Schlüssel. Die Flügelverteidigung müssen wir generell verbessern und gleichzeitig trotzdem im Zentrum stabil bleiben. Sie variieren sehr gut zwischen Dreier- und Viererkette. Kostic wird ein Schlüsselspieler sein, den wir kontrollieren müssen. Ich glaube, dass sie nicht ganz so hoch verteidigen wie in der Hinrunde. Sie werden aber nicht 90 Minuten das Gleiche machen.“
… zu Dani Olmo: „Wenn Spieler dieser Qualität zu holen sind, muss man seinen Fuß in die Tür stellen. Er wird unsere Offensive noch einmal stärker machen. Er ist ein sehr guter Vorbereiter und Torjäger. Er spielt auf der Zehnerposition sehr variabel und ist gleichzeitig noch jung und entwicklungsfähig. Er ist ein Toptalent und wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat.“
… zu weiteren Transfers: „Wir halten die Augen offen. Wenn etwas Passendes dabei ist, werden wir auch noch einmal reagieren. In der Abwehr haben wir derzeit schon wenige Möglichkeiten.“
… zu Hannes Wolf: „Wir sollten die Dinge intern besprechen. Er war noch nicht bei mir im Büro und hat sich beklagt. Ich habe das nur aus den Medien erfahren und dann etwas Grundsätzliches dazu gesagt. Man muss auch versuchen Täler zu durchschreiten, das stärkt als Persönlichkeit und als Spieler. Das gilt nicht nur für ihn.“

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) ...
... zum Spiel:
„Wir werden über 90 Minuten nie Ruhe haben. Es ist in jeder Sekunde möglich, dass sie gute Entscheidungen nach vorne treffen. Wir müssen taktisch sehr diszipliniert und im Zweikampfverhalten sehr gut sein. “
... zur Viererkette: „Wir haben das jetzt im Trainingslager über einen längeren Zeitraum trainiert und Automatismen reinbekommen. Wenn man unachtsam ist, ist es aber auch egal, welche Grundordnung wir spielen. Heute haben wir gegen die Mannschaft der Stunde für das neue System eine gute Prüfung.“
… zu Hannes Wolf: „Wir konzentrieren uns aufs heutige Spiel. Er ist ein sehr guter Spieler und aktuell tätig bei RB Leipzig.“

Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zu Erling Haaland:
„Ich habe so einen Start in einer neuen Liga in den letzten 20 Jahren überhaupt noch nicht gesehen. Er scheint vor nichts Angst zu haben. Mit seiner positiven Verrücktheit erinnert er mich an Zlatan Ibrahimovic. Er deckt alle Facetten ab und ist unberechenbar. Er macht Laufwege, die Dortmund vorher gefehlt haben und strotzt vor Selbstvertrauen.“
… zu Wolfsburg: „Sie haben die Saison sehr gut angefangen und dann hat sich eine gewisse Selbstzufriedenheit eingestellt. Du musst in Wolfsburg den Druck von innen immer sehr hoch halten, weil du von außen wenig Druck hast. Ihre Standardschwäche ist eklatant. Sie sind an einer sehr gefährlichen Kreuzung im Saisonverlauf. Wenn du heute wieder verlierst, kann es sein, dass du noch unten reinrutschst.“
… zu Hertha: „Ich finde es gut, dass sie große Ziele haben. Aber es ist ein Balanceakt. Sie dürfen nicht vergessen, dass sie mitten im Abstiegskampf stecken.“
… zu Robin Koch: „Er ist ein herausragender junger Spieler und hat das Potenzial in der Nationalmannschaft Stammspieler zu werden. Im Sommer dürfte es für Freiburg schwer werden ihn zu halten.“
… zu Borussia Mönchengladbach: „Du musst der Mannschaft den Glauben vermitteln, dass sie da oben bleiben kann. Gleichzeitig musst du ihnen aber klarmachen, dass das nur mit 100-prozentiger Intensität geht. Nur dann können sie auch ihre spielerische Klasse ausspielen. Das ist ein schwieriger Spagat, den Marco Rose da meistern muss.“
… zu Timo Werner: „Seine Zahlen sind beeindruckend. Er braucht aktuell weniger Chancen. Wie eiskalt er mittlerweile vorm Tor geworden ist, ist sehr beeindruckend. So ist er unheimlich wichtig für Leipzig und die deutsche Nationalmannschaft.“
… zu Filip Kostic: „Er ist dieses Jahr der beste Frankfurter Spieler. Er ist der Schlüsselspieler, auf den Leipzig aufpassen muss.“
… zu RB Leipzig: „Sie haben aktuell einen Lauf. Ich glaube, dass sie heute den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft machen werden.“


Für Rückfragen
O-Ton-Service Sky/mk
eMail: Sky-Sport-PR@sky.de
Mehr Informationen unter www.sky.de