• Eulen-Coach Matschke enttäuscht: "Mannschaft bestraft sich schon immer auf gravierende Art und Weise"
  • Hannovers Pevnov schätzt sich glücklich, "mit hartem Fight zwei Punkte mitzunehmen"

    Kiel/Hannover, 09. Februar 2020
    – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zu den Partien der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga zwischen THW Kiel und HC Erlangen (29:15) sowie TSV Hannover-Burgdorf und Die Eulen Ludwigshafen (25:23).


    Rune Dahmke (THW Kiel) ...
    ... zum Spiel:
    „Sie sind physisch sehr stark und sind sehr schwer zu spielen, aber heute hat bei uns viel funktioniert, vor allem in der zweiten Halbzeit. Deswegen haben wir heute hoch gewonnen. Dario hat heute super gehalten, wenn mal was durch kam. Es ist auch schön für uns, weil das 3-2-1 bei uns schon lange nicht mehr so funktioniert hat.“
    ... zur Bundestrainer-Situation: „Ich weiß, dass Alfred ein überragender Trainer ist. Er hat mich dahingebracht, wo ich heute bin, ist damals das Risiko eingegangen. Er hat die Erfahrung, die seines gleichen sucht im Welthandball. Die funktionäre werden sich etwas dabei gedacht haben. Für die Nationalmannschaft ist es wichtig, dass jetzt so schnell wie möglich klare Strukturen gefunden werden."

    Ole Rahmel (THW Kiel) zum Spiel : „Insgesamt war es von uns über die Abwehr ein gutes Tempospiel und eine gute Torhüterleistung, die hatte Erlangen gar nicht. Die müssen jetzt erst einmal versuchen, in ruhige Fahrgewässer zu kommen, das geht schwer über Kiel.“

    Filip Jicha (Trainer THW Kiel) ...
    ... zur Bundestrainer-Situation (vor dem Spiel): "Es geht auf der einen Seite um Christian Prokop, auf der anderen um Alfred Gislason. Rein sachlich betrachtet, ist Gislason ein Gewinn für den deutschen Handball, so einen erfahrerenen Mann an der Seite zu haben. Für Prokop hätte man sich sicherlich eine andere Handlungsweise gewünscht. Manchmal muss man mit so unschönen Momenten im Handball leben.“

    Niclas Ekberg (THW Kiel) ...
    ... zur aktuellen Situation (vor dem Spiel):
    „Wir hatten von Anfang ans ein klares Ziel diese Saison. Da muss jede Aufgabe so abgearbeitet werden. Da ändert sich die Situation nicht. Wenn wir unsere Aufgabe gut machen, haben wir gute Chancen, den Sieg nach Hause zu fahren.“

    Rolf Brack (Trainer HC Erlangen) ...
    ... zum Spiel:
    „Dieses Ängstliche war sehr schockierend. Dass wir keine einzige Strafminute herausholen, dass wir kein einziges Kontertor machen und zehn vom Gegner bekommen, das zeigt schon, dass da eine Menge zu tun ist und dass wir hier sehr demütig und selbstkritisch analysieren müssen. Es ist jedem klar, dass Zeit der wichtigste Erfolgsfaktor ist, diese Zeit haben wir aber nicht. Es muss jetzt mit viel mehr Mut, mit viel mehr Klasse agiert werden."
    ... zur seiner Position als neuer Trainer (vor dem Spiel): „Ich war schon überrascht, dass Anfang letzter Woche diese Anfrage kam. Aber ich habe da nicht lange überlegen müssen, ich bin richtig heiß, auch wieder so eine Atmosphäre zu erleben, wie hier in Kiel. Ein Trainer ist nicht da, um nur gute Stimmung zu verbreiten oder es den Spielern einfach zu machen. Die Aufgabe ist es, eine Mannschaft besser zu machen. Ich will die Emotionalität, die vielleicht etwas gelitten hat, verbessern und da ist das Spiel in Kiel eine sehr gute Gelegenheit, weil wir hier nichts zu verlieren haben."
    ... zur Bundestrainer-Situation (vor dem Spiel):„Ich denke, das war kommunikationspolitisch keine Note Eins, was die DHB-Führung angeht. Ich kenne beide Trainer aus der Trainerschulung und schätze sie beide menschlich sehr und auch fachlich. Es ist mehr eine Entscheidung pro Gislason, als gegen Christian Prokop.“

    Evgeni Pevnov (TSV Hannover-Burgdorf) zum Spiel: „Die haben eine sensationelle Abwehr hingestellt. Es war das für uns vorhergesagte schwere Spiel. Wir waren uns alle bewusst, dass wir hier nichts geschenkt kriegen. Wir haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und können uns glücklich schätzen, hier mit einem harten Fight zwei Punkte mitzunehmen.“

    Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf) zum Spiel: „Wir sind teilweise nicht ins Tempo gekommen, haben vorne etwas pomadig gespielt. Es hat uns heute sehr viele Körner gekostet, dieses Spiel nochmal zu drehen.“

    Sven-Sören Christopersen (Sportlicher Leiter TSV Hannover-Burgdorf) zum Hallenstreit (vor dem Spiel): „Wir streben eine außergerichtliche Einigung an, wir sind in Gesprächen. Es wird die Zeit zeigen, ob wir uns da einigen können oder nicht."

    Benjamin Matschke (Trainer Die Eulen Ludwigshafen) zum Spiel: „Die Mannschaft bestraft sich schon immer auf gravierende Art und Weise, das ist sehr schade. Wir schaffen es, Hannover eng zu halten und die Zeit zu kontrollieren. Es ist super schade, wir hätten heute schon einen Punkt verdient. Wir müssen einfach aus diesen Endphasen lernen, da ein bisschen giftiger sein und sich auch einfach freuen, dass wir auswärts so nah dran sind."

    Frederic Stüber (Die Eulen Ludwigshafen) zum Spiel: "Den Schritt haben wir vor Weihnachten gemacht. Wir hatten jetzt einen relativ holprigen Start, mit dem wir gar nicht zufrieden waren. Aber heute haben wir die absolut richtige Reaktion gezeigt. Das Ziel ist, dass ihr genau das, den Rest der Saison seht.“

    
Für Rückfragen:
    O-Ton-Service HBL/sc

    Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)
    Mehr Informationen unter www.liquimoly-hbl.de/de