• Piszczek freut sich auf PSG: „Wir werden bereit sein“
• Hummels glücklich: „War kein zu Null der Abwehr, sondern der Mannschaft“
• Frankfurt-Trainer Hütter enttäuscht: „Kein guter Auftritt von uns“

Berlin/München, 14. Februar 2020 -
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt (4:0) - das Freitagsspiel am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

Mats Hummels (Borussia Dortmund) ...
... zum Spiel:
„Wir haben sehr wenige Chancen zugelassen, weil wir auf allen Positionen sehr konzentriert und engagiert waren. Es war kein zu Null der Abwehr, sondern der Mannschaft, weil wir da eine gute Arbeit geliefert haben. Bei unserer Qualität offensiv müssen wir gar nicht voll ins Risiko gehen, um Chancen zu haben. Weil die Jungs vorne so gut und torgefährlich sind, dass wir in jedem Spiel, außer in München, zu Torchancen kommen. Wir kannten auch ein, zwei Schwächen und wollten in manchen Situationen hinter die Außenverteidiger kommen. Viele gute Sachen heute.“
… zu PSG: „Wenn wir das in dieser Konstellation mit und gegen den Ball auf den Platz bringen, dann werden wir gegen Paris eine sehr gute Chance haben. Wenn wir das nicht haben, dann ist Paris zu gut. Die wissen auch, was sie erwarten kann.“


Lukasz Piszczek (Torschütze Borussia Dortmund) …
… zum Spiel:
„Nach den zwei Niederlagen wussten wir, dass wir uns zuhause verbessern müssen. Das haben wir gemacht und waren von Anfang an sehr konzentriert. Wir haben wenig zugelassen und Eintracht konnte nicht viel machen. Das 2:0 hat unser Spiel beruhigt. Wir waren geduldig. Wir müssen liefern, das haben wir heute gemacht. Vielleicht waren diese zwei Spiele auswärts eine Warnung für uns und jetzt spielen wir hoffentlich so wie heute weiter.“
… zu PSG: „Das 4:0 ist ein gutes Zeichen. Am Dienstag kommt ein anderes Kaliber, aber wir werden bereit sein.“


Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund)
… zur Taktik (vor dem Spiel):
„Lassen wir uns überraschen, wir können alle Systeme spielen. Wir können schon nach zwei Minuten in ein anderes System wechseln.“


Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund) vor wenigen Tagen: „Wir definieren möglicherweise uns zu sehr, gut Fußball spielen zu wollen. Defensive muss die ganze Mannschaft vorleben. Wenn ich mir Liverpool angucke, wie Salah, Mane und Firmino nach hinten arbeiten, das ist beispielhaft.“


Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) ...
... zum Spiel:
„Es hat die klar bessere Mannschaft gewonnen. Es war ein Klassenunterschied zu sehen, wir haben überhaupt nicht das Leistungsniveau erreicht. Vielleicht war es zu großer Respekt, obwohl ich in der ersten Hälfte Situationen gesehen habe, wo wir besser umschalten hätten müssen. Wir haben das Spiel nach vorne nicht gut gemacht, hatten sehr viele Abspielfehler. Es war kein guter Auftritt von uns. Wir haben verdient verloren. Das zweite Tor war der Knackpunkt und hat uns den Zahn gezogen, mutiger nach vorne zu spielen. Die Leistung war nicht gut. Wir haben heute als komplette Mannschaft nicht das auf das Spielfeld gebracht, was wir spielen können und wollen. Natürlich ist es hier auch nicht einfach, das ist eine Topmannschaft und wenn man zum falschen Zeitpunkt Gegentore bekommt, dann ist es sehr schwer. Im Endeffekt hat uns Dortmund klar im Griff gehabt. Am meisten stört mich, dass die Mannschaft nicht das umgesetzt hat, was sie in der letzten Woche gezeigt hat.“
... zum BVB (vor dem Spiel): „Hier in diesem Stadion und mit diesen Fans ist es für jede Mannschaft wahnsinnig schwer. Wenn sie ins Spielen und Laufen kommen, dann sind sie unglaublich schwer zu stoppen. Wir müssen über 90 Minuten taktisch sehr diszipliniert sein und versuchen, auch immer wieder Nadelstiche nach vorne zu setzen. Wir haben in der Rückrunde schon 13 Tore erzielt, wir sind auch in der Offensive sehr gut und haben nur drei Gegentore bekommen. Wenn wir heute ohne Gegentor bleiben, wäre es ein Hammer.“
... zum Kader (vor dem Spiel): „Wir haben schon Spieler in unseren Reihen, die Borussia Dortmund vor Probleme stellen können. Wir sind auch bei Standardsituationen sehr gefährlich. Auswärts muss man taktisch diszipliniert stehen, in die Zweikämpfe kommen und eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen. In den notwendigen Situationen und Aktionen auch das notwendige Glück haben.“

Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt): „Wir waren nicht zu passiv, auch Dortmund war in der ersten Halbzeit auch nicht viel besser als wir. Wir haben zu mutlos gespielt mit dem Ball, nach vorne hätten wir viel besser spielen müssen. Im Endeffekt gehst du hier dann runter. Es ist schwer, in Dortmund wieder zurück zu kommen. Sie sind gut gestanden und wir haben den Ball zu leicht hergegeben. Das müssen wir im nächsten Spiel am Donnerstag besser machen.“

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): „Wir haben zu einfache Gegentore bekommen. Wir waren nach vorne hin zu harmlos und hatten gar keinen Torschuss, da kannst du in Dortmund auch nicht bestehen. Die Räume waren da, aber wir haben es nicht gut genug gespielt. Das muss man heute abhaken und am Donnerstag geht es weiter. Wir sind mit Selbstvertrauen angereist, haben in der ersten Halbzeit schon ein paar einfache Ballverluste gehabt, es von hinten heraus nicht offensiv genug gespielt und die Bälle vorne leicht verloren. Dann hast du gegen Dortmund auch keine Chance.“

Fredi Bobic (Vorstand Sport Eintracht Frankfurt) ...
… zur hohen Belastung (vor dem Spiel):
Wenn jemand 58 Spiele in 52 Wochen hat, da hatten wir gar keine Zeit zu trainieren. Wir waren ständig auf Reisen, das ist gar kein Gejammer, das freut uns ja. Aber es gibt dann schon irgendwo auch Gründe. Wir hatten auch die Phase in den USA, eine Woche lang komplett jeden Tag zweimal Training zu haben und viel taktisch einzustudieren. Wir haben jetzt mal normale Bundesligawochen gehabt, das ist auch ein schönes Gefühl. Wenn der Trainer mit der Mannschaft eine ganze Woche arbeiten kann, auch im taktischen Bereich. Das konnten wir im Dezember gar nicht mehr machen, da kannst du auch schwer etwas umstellen. Deswegen sind wir glücklich und froh, dass wir auch mal diese Luft hatten und das war das Entscheidende für uns.“
... zu den Fans (vor dem Spiel): „Wir haben fantastische Fans in Frankfurt, das weiß ja jeder. Auch hier mit den 80.000 Zuschauern und der Südtribüne, die machen auch ganz schön Welle.“
… zur Tabellensituation (vor dem Spiel): „Wir sind super gestartet in die Rückrunde und wollen heute auch was mitnehmen, sonst brauchen wir hier nicht antreten. Es ist schwierig und in der Vergangenheit haben wir auch keine guten Ergebnisse erzielt. Die Leistungen waren aber immer sehr gut. Wir müssen versuchen, die Chancen, die wir bekommen, auch zu nutzen. Wir schauen weniger darauf, ob es für die Europa League reichen kann. Wir haben am Donnerstag schon wieder die Europa League, sind im DFB-Pokal im Viertelfinale, aber die Bundesliga ist das täglich Brot. Da versuchen wir schon, Plätze gutzumachen, weil wir im Dezember in diesen sieben sieglosen Spielen viele Punkte verloren haben.“
… zur Taktik (vor dem Spiel): „Es ist interessant: Wenn du manchmal defensiver eingestellt bist, dass du fast bessere Ergebnisse erzielst. Das Umschaltspiel ist im modernen Fußball sehr wichtig. Heute erwarte ich ein offenes Spiel. Die Dortmunder sind sehr offensiv ausgerichtet, deswegen haben wir sicher gute Möglichkeiten. Die Abwehr muss stehen.“

Jan-Age Fjörtoft (ehemaliger Eintracht-Profi) in der Halbzeitpause zu Haaland: „Er ist 19 Jahre alt, das sollte man nie vergessen. Von der Einstellung her, er liebt seinen Fußball. Er versucht es heute, ist aber noch nicht zu Torchancen gekommen. Er hätte zu Manchester United oder zu Juventus gehen können. Er wollte hierherkommen, um sich zu entwickeln. Sein Team und Dortmund haben es nicht geplant, dass er so einschlägt. Sein Charakter ist weltklasse. Dortmund und die deutschen Fußballfans brauchen keine Angst haben.“

DAZN-Experte Ralph Gunesch...
… zum Spiel:
„Der Sieg war definitiv verdient, der Unterschied war auch mehr als nur ein Tor. Heute hat alles gepasst und insgesamt ein schöner Abend für alle BVB-Fans. Der BVB hat nach Ballverlust den ballführenden Spieler der Eintracht sehr schnell attackiert.“
… zu Haaland (vor dem Spiel): „Der Transfer von Haaland war sehr wichtig. Nicht nur seine Art und Weise zu spielen, sondern auch seine Mitspieler mitzureißen. Man darf nicht vergessen, er ist 19. Das hat dem BVB nach vorne sehr geholfen. Jetzt kommen die Prüfungen und da sind jetzt auch die anderen gefragt.“

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