• Glasner lobt seine Wolfsburger: „Haben die Tore zum richtigen Moment gemacht“
• Beierlorzer schimpft: „Haben es Wolfsburg viel zu einfach gemacht“
• Niederlechner zum Handspiel von Tapsoba: „Für mich ist das eine Rote Karte“
• Sky Experte Adler sieht bei Leverkusen „noch ein bisschen Entwicklungspotenzial“

Unterföhring, 23. Februar 2020 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 23. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Bayer 04 Leverkusen vs. FC Augsburg (2:0) sowie VfL Wolfsburg vs. 1. FSV Mainz 05 (4:0), bei Sky.

Simon Rolfes (Sportdirektor Bayer 04 Leverkusen) ...
... zum Spiel:
„Es war wichtig, dass wir gewonnen haben. Wir haben über weite Strecken das Spiel kontrolliert und verdient gewonnen. Nach hinten raus hätten wir es auch deutlich besser machen können, hätten bei unseren Chancen das dritte Tor machen müssen. Ich finde, die letzten 20 Minuten waren nicht ganz so gut, aber insgesamt war es ein gutes Spiel.“
... zur Leistung der Leverkusener: „Wichtig ist, dass wir immer wach bleiben, immer die nötige Spannung haben und das hatten wir die letzten 20 Minuten nicht. Aber insgesamt sind wir auf einem guten Weg.“

Florian Niederlechner (FC Augsburg) ...
... zum Spiel:
„Es ist eine verdiente Niederlage. Trotzdem glaube ich, dass wir es ganz gut verteidigt haben, in der ersten Halbzeit haben wir wenig zugelassen. Ich hatte eine gute Kopfballchance nach einem Eckball. Dann gibt es eine Szene, ich hätte alleine auf den Torwart zulaufen können, wenn Tapsoba den Ball nicht mit der Hand wegnimmt – ich verstehe das nicht. Also wenn man das sieht, er verhindert eine ganz klare Torchance. Für mich ist das eine Rote Karte. Keine Ahnung, wie das Regelwerk ist, für mich ist das eine klare Verhinderung einer Torchance.“
... zur Frage, ob er versucht hat, mit Schiedsrichter Sven Jablonski über die Szene zu reden: „Man sieht ja, wie emotional ich wirke, weil ich einfach alleine auf das Tor zulaufe und er nimmt ihn einfach mit der Hand mit und es ist ja nicht so, als würde er drauffallen und es wäre unabsichtlich, sondern er zieht den Ball einfach weg. Trotzdem haben wir verdient verloren, aber das sind so entscheidende Szenen. Wenn ich da alleine auf das Tor zulaufe und ich mache das 1:0 oder es gibt eine Rote Karte, dann verändert das ein Spiel komplett.“

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg) ...
... zum Spiel:
„Wir haben die Tore zum richtigen Moment gemacht. Das Spiel hat quasi mit einer Eckenserie von Mainz begonnen und dann haben wir gut reingefunden. Es war ein super Tor von Josip und nach der Halbzeit haben wir nachgelegt. Dann haben wir gesehen, dass die Spieler große Freude hatten nach vorne zu spielen, wir hatten richtig schöne Kombinationen, haben super Tore erzielt. So war es natürlich ein sehr, sehr schöner Abend für uns.“

Renato Steffen (Doppeltorschütze VfL Wolfsburg) ...
... zum Spiel:
„Wir sind rausgegangen und wollten das Spiel unbedingt gewinnen, mit einer Selbstverständlichkeit haben wir auch den Ball laufen lassen und den Gegner, wir haben unsere Tore auch herausgespielt. Es hat sehr Spaß gemacht, heute Fußball zu spielen.“

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg, gelbgesperrt) ...
... zur aktuellen Situation beim VfL Wolfsburg (vor dem Spiel):
„Wir haben die letzten vier Spiele nicht verloren, wollen auch das fünfte Spiel ungeschlagen bleiben, um wieder ein bisschen oben heranzuschnuppern.“
... zur Frage nach seiner Sehnsucht nach der Champions League (vor dem Spiel): „Ich glaube, wer einmal da gespielt hat, möchte da auch wieder hin. Das ist auch mein Ziel. Aber ein Schritt nach dem anderen. Wir wollen uns stabilisieren, weiterkommen in der Europa League und dann schauen, was in dieser Saison noch möglich ist.“
... zur Frage, wie sein Austausch mit Stefan Kunz ist im Hinblick auf Olympia (vor dem Spiel): „Wir haben kurz darübergesprochen, er hat aber noch nichts weiter dazu gesagt. Ich hoffe natürlich, dass ich dabei sein kann. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man dabei sein kann. Aber ich lasse mich einfach überraschen, was im Sommer passiert, denn wenn es nicht klappt, bin ich vielleicht enttäuscht.“
... zur Frage, wie sein Karriereplan für die Zukunft aussieht (vor dem Spiel): „Ich bin da sehr entspannt. Der VfL Wolfsburg ist nicht irgendein Verein für mich. Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich werde ganz entspannt in die Zukunft gehen. Falls es irgendwas gibt, werden wir sprechen, falls es nichts gibt, werden wir nicht sprechen.“

Achim Beierlorzer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
... zum Spiel:
„Wir haben es Wolfsburg viel zu einfach gemacht zu gewinnen. Da zählen wir alle dazu, alle, die auf dem Platz stehen, alle, die außen herum sind. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen von einem Fernschuss, der dann mal reingeht. Robin ist ein Top-Torwart, der uns immer hundert Prozent Unterstützung gibt. Jetzt hat er bei dem Tor einen kleinen Fehler gemacht, aber das darf uns nicht so umwerfen. Wir brauchen die Entschlossenheit in den Zweikämpfen und die war heute bei Wolfsburg größer.“

Sky Experte René Adler ...
... zur Leverkusener Schlussphase:
„Wenn man ganz nach oben will und die Ansprüche hat, in die Champions League zu kommen, dann muss man das Haar in der Suppe suchen. Mit ein bisschen Pech bekommst du ein Gegentor. Das ist dann der Unterschied. Eine absolute Spitzenmannschaft spielt das 90 Minuten so runter, dass der Gegner keine Chance hat und gewinnt das Spiel 4:0. Aber das ist doch gut, dass Leverkusen noch ein bisschen Entwicklungspotenzial hat und dass da genau der Finger in die Wunde gelegt wird.“
... zu Torhüter Tomas Koubek: „In dem Spiel breche ich eine Lanze für ihn und sage, er war der beste Augsburger. Er war sehr stabil. Die Situationen, die er klären musste, hat er sehr souverän geklärt. Deswegen ist er bei den Augsburgern positiv hervorzuheben.“
... zur Frage, was Wout Weghorst für den VfL Wolfsburg bedeutet (vor dem Spiel): „Er ist physisch brutal stark. Er läuft unheimlich viel. Seine Spielweise ist total kräftezehrend und aufreibend. Das hat man Ende der Hinrunde gesehen. Wenn er nicht richtig fit ist, merkt das auch der VfL Wolfsburg, denn er ist quasi die Lebensversicherung, die Tormaschine vom Dienst.“
... zum 1:0 für den VfL Wolfsburg: „Robin Zentner weiß, dass er den Ball hätte halten können. Er stand relativ weit vor dem Tor, das ist aber auch nachvollziehbar, weil er nicht damit rechnet. Aber es sind 26 Meter und er hat beide Hände dran. Vielleicht hätte er lieber nur die linke Hand nehmen sollen. Ich erwarte trotzdem, dass er den wegdrückt.“

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