• Punkt für RB Leipzig gegen Leverkusen im Meisterschaftskampf „zu wenig“
  • Bosz hadert mit Remis: „War vielleicht ein bisschen mehr für uns drin“
  • Leverkusen-Kapitän Haverzt kann „gut mit dem Punkt leben“

    Unterföhring, 1. März 2020
    - Die wichtigsten Stimmen zum Sonntagsspiel des 24. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen (1:1) bei Sky.

    Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...
    … zum Spiel:
    „Es war sehr träge von beiden Teams. Es war ein sehr einschläferndes Spiel, schwer zu greifen. Wir haben gut begonnen die ersten zehn Minuten. Dann haben wir uns einlullen lassen.“

    Marcel Sabitzer (Kapitän RB Leipzig) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben sehr träge gewirkt, obwohl wir eine Woche Zeit hatten und uns ausruhen konnten. Uns hat etwas die Intensität gefehlt in den Zweikämpfen und auch in den Aktionen nach vorne waren wir ungenau. So kannst du gegen eine Topmannschaft nur schwer gewinnen.“
    ... zum Titelkampf: „Wenn wir wirklich ganz vorne landen wollen, dann ist das heute zu wenig. Wir müssen uns wieder aufrappeln und nächste Woche besser machen und ein anderes Gesicht zeigen.“

    Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender RB Leipzig) ...
    ...zu Hassplakaten:
    „Wir haben hier sowieso eine Null-Toleranz-Politik, das gilt für Pyro und selbstverständlich würde es auch solche Aktionen betreffen. Diese Leute, diese Idioten müssen wir aus dem Stadion werfen. Die kommen hier nicht, um das Fußballspiel zu sehen, sondern die kommen, um sich selbst darzustellen, und um Angst und Schrecken zu verbreiten. Da müssen wir rigoros sein, Stadionverbote aussprechen, und gucken, dass die 95 oder 98 Prozent, die zu seinem Fußballspiel kommen, die mit ihren Familien kommen, die attraktiven Fußball erleben wollen, dass die das auch erleben können. Dass sie keine Angst haben müssen, dass solche Idioten um sie herumsitzen.“
    … zu Lösungen gegen Hassplakate: „Es sind alle gefordert. Alle Teilnehmer am Profifußball sind gefordert. Natürlich der DFB, natürlich die Liga und auch alle einzelnen Vereine. Wir dürfen uns dann auch nicht immer hinter den Ultras verstecken, sondern wir müssen da klare Grenzen aufziehen. Wenn diese Grenzen überschritten werden, wie im normalen Leben, dann muss man auch handeln. Die wurden oft genug überschritten, deswegen heißt es Null-Toleranz-Politik von Verbänden, Vereinen und allen Verantwortlichen.“
    ... zu vereinsinternen Lösungen bei RB Leipzig: „Wir schmeißen die Leute raus. Wir haben selbst schon Pyro-Fälle gehabt, sehr wenige, und dann greifen wir durch. Pyro und Gewalt haben hier nichts verloren, und wenn dann das eine oder andere stattfindet, alle Stadien sind mittlerweile mit top Kameras ausgestattet, sodass man auch die Täter definieren kann. Die müssen zur Rechenschaft gezogen werden und dürfen nie mehr ein Fußballspiel besuchen.“
    ... zum Nichtangriffspakt zwischen Hoffenheim und Bayern: „Ich fand es gut, wie gestern reagiert wurde. Es sind natürlich keine einfachen Situationen. Dass die Spiele unterbrochen werden, das ist sicherlich selbstverständlich. Ich finde auch nicht, dass ein Spielabbruch erst nach dem dritten Mal kommen sollte, es sollte möglicherweise auch direkt zu einem Spielabbruch kommen, weil es kann nicht sein, dass ich zweimal die Plakate hochhalten darf und dann beim dritten Mal erst das Spiel abgebrochen wird. Es gibt sicherlich noch Arbeit, die die DFL, der DFB und wir Vereine stecken müssen, und dann mit einem klaren Aktionsplan rauskommen, für Fälle, wenn sie wieder auftreten.“

    Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen)
    ... zum Spiel:
    „Ich glaube, dass vielleicht ein bisschen mehr für uns drin war, obwohl es keinen großen Unterschied zwischen beiden Mannschaften gab.“

    Kai Havertz (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) ...
    ... zum Spiel:
    „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns gute Torchancen herausgearbeitet. Deswegen glaube ich, hätten wir mehr verdient gehabt. Trotzdem können wir insgesamt gut mit dem Punkt leben."

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