München, 03. April 2020 - Die Welt des Sports ruht, und damit verbunden auch die MotoGP-Weltmeisterschaft. Aktuell sind alle Rennen bis einschließlich des Grand Prix in Le Mans in Frankreich (17. Mai) abgesagt bzw. verschoben. Damit stehen derzeit alle Motorräder still – auch das von ServusTV-Experte und Testfahrer Stefan Bradl. „Auf dem Bike geht zurzeit nichts, wir haben keine Zeit, rauszugehen, können keinen Meter abspulen. Das ist eine toughe Zeit. Aber es trifft ja nicht nur den Motorradsport, die ganze Sportwelt ist mittlerweile lahmgelegt.“

Für den 30-jährigen Zahlinger steht damit Improvisieren auf der Tagesordnung. „Ich nutze viele Trainings-Apps, um mit meinem eigenen Körpergewicht zu arbeiten und mich fit zu halten. Zudem habe ich einen kleinen Fitnessraum mit einem Ergometer zuhause.“ Das Training auf der Maschine ersetzt das aber nicht. Und das zu simulieren, ist nahezu unmöglich: „Natürlich kann man auf der Playstation ein bisschen zocken, das kommt noch am Nächsten an eine Simulation heran. Es macht auch Spaß, aber es ist zu weit weg von der Realität. Was das Thema Simulationen anbetrifft, kommen wir im Motorradsport nicht an die Formel 1 heran.“

Bradl hofft, „dass es die Statistiken irgendwann wieder erlauben, die ganze Situation ein wenig zu lockern. Wir müssen schauen, dass wir aus der schwierigen Zeit wieder gestärkt herauskommen. Bis dahin müssen wir uns alle zusammenreißen und die Zeit zuhause so gut wie möglich nutzen.“

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