Unterföhring, 28. April 2020 - Rekordnationalspieler Lothar Matthäus geht davon aus, dass die Zeit von Mario Götze bei Borussia Dortmund zu Ende geht, auch wenn dieser „zu seinen besten Zeiten an einen kleinen Südamerikaner, einen Mini-Maradona, erinnerte“, so Matthäus. „Aber es sind einige Jahre vergangen und der Fußball ist nicht mehr derselbe. Heute ist seine Art Fußball zu spielen nicht mehr so gefragt. Es fehlt ihm vor allem an Tempo, um mit dem Fußball mithalten zu können, den der BVB und viele andere Spitzenvereine praktizieren“, schreibt Matthäus in seiner Kolumne „So sehe ich das“ bei Sky. Götzes Vertrag in Dortmund läuft am 30. Juni dieses Jahres aus.

Italien, so Matthäus, sei möglicherweise eine passende Liga für den Siegtorschützen des WM-Finales von 2014. „Götze muss einen Verein und vor allem einen Trainer finden, der total auf ihn baut und das Spiel auf ihn ausrichtet. Gut möglich, dass Italien eine passende Liga für ihn wäre. Dort wird zumindest nicht ganz so schnell gespielt und das käme ihm zu Gute. Er ist aber auch nicht der Spieler, den man 30 Metern nach hinten rennen sehen will, um tief in der eigenen Hälfte Bälle zu erobern. Götze ist kein Fußball-Arbeiter. Wenn er solche Aufgaben verrichten muss, tut mir das fast schon leid“, so Matthäus.

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