Unterföhring, 30. April (pps) - Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, ist trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise der Meinung, dass der bisherige Betrieb im deutschen Fußball gut funktioniert. „Der Gesamtbetrieb an sich ist schon gesund. So wie er konzipiert ist - und man kann unterschiedlichster Meinung sein, wie er konzipiert ist - hat er aber funktioniert“, sagte Schmadtke in einem exklusiven Interview mit Sky Sport News.

Die „wirtschaftlichen Dinge“ hätten bisher gut funktioniert und der Grund für die schwierige Lage des ein oder anderen Vereins sei ein „wirklich harter Wettbewerb“, der es schwierig mache, „sich ein bisschen Polster anzufressen“, ergänzte Schmadtke weiter.

Einem "Salary Cap" mit Gehaltsobergrenzen nach dem Vorbild der USA zur Lösung des Problems steht er kritisch gegenüber: „Wenn man das einmal in Gänze aufbröselt, bezahlen wir hier relativ wenig für unsere Sportler. Daher ist die Diskussion zwar öffentlichkeitswirksam und wird sehr positiv wahrgenommen. Aber ob sie im Kern wirklich richtig ist, das sei einmal dahingestellt“, so Schmadtke.


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