• Fischer enttäuscht: "Müssen uns an die eigene Nase fassen"
  • Darida gibt zu: "Schade, dass wir nicht mit unseren Fans gemeinsam feiern können"
  • DAZN-Experte Ralph Gunesch: "Hertha hat die Chancen eiskalt genutzt"

    Berlin (pps), 22. Mai -
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Partie Hertha BSC Berlin gegen 1. FC Union Berlin (4:0) - das Freitagsspiel am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Wir haben schon in der ersten Hälfte ein sehr gutes Spiel bestritten, gegen eine sehr organisierte Mannschaft. Die Art und Weise, wie wir dann in der zweiten Halbzeit agiert haben, war absolut spitze. Wir sind sehr glücklich, weil es sehr wichtige Punkte im Abstiegskampf waren. In der Saison-Unterbrechung haben wir an unseren Abläufen gearbeitet und auch das Spiel gegen den Ball imitiert. Die Mannschaft hat es sehr gut aufgenommen und das freut mich. Fußball macht Spaß, wenn man gewinnt und davon bekomme ich nicht genug. Ich hatte große Lust auf dieses Spiel. Ein Derby hat immer einen besonderen Reiz und es ist schade, dass unsere Fans nicht dabei waren. Es wäre natürlich gigantisch gewesen, wenn wir so eine Leistung vor 75.000 Zuschauern abgeliefert hätten. Aber ich hoffe, dass die Fans vor dem Fernseher Spaß gehabt haben."

    ... über die Personalie Vladimir Darida in der Startformation (vor dem Spiel): "Vladimir Darida ist ein sehr wichtiger Spieler, weil er Dinge verkörpert, die der Mannschaft weiterhelfen. Er ist permanent in Bewegung, seine tiefen Läufe kommen uns ebenfalls sehr entgegen und er ist jemand, der immer den Ball haben möchte. Dennoch ist mir die Entscheidung schwergefallen, weil Maximilian Mittelstädt in der letzten Partie ein gutes Spiel abgeliefert hat. Es war eine reine taktische Entscheidung und sie war nicht leistungsbedingt."

    Vladimir Darida (Hertha BSC Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Es ist schade, dass wir nicht mit unseren Fans gemeinsam feiern können. Aber ich denke, sie sitzen zu Hause vor den Bildschirmen und sind hoffentlich zufrieden. Die beiden schnellen Tore nach der Pause haben uns geholfen. Es war ein verdienter Sieg für uns. Man konnte sehen, dass wir läuferisch sehr stark agieren und in der Pause sehr viel gearbeitet haben. Das wird aktuell belohnt."

    Vedad Ibisevic (Torschütze Hertha BSC Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Ich spekuliere auf solche Flanken und das ist auch mein Job. Aber das war nun nicht mein erster Treffer in meiner Karriere, deshalb bin ich aktuell nur froh, dass es momentan so gut bei mir und der Mannschaft läuft. Bruno Labbadia und ich haben ein sehr gutes Verhältnis und wir kennen uns bereits von unserer gemeinsamen Zeit in Stuttgart. Auch dort hat es mit uns gut funktioniert und er gibt mir viel Selbstvertrauen. Aber ich erhalte keine Sonderbehandlung und arbeite wie alle anderen auch. Er hat mir eine faire Chance gegeben und die habe ich nun genutzt. Wir verfügen über eine Mannschaft mit hoher Qualität, was wir leider zu Beginn der Saison nicht gezeigt haben. Wir wissen genau, was dieses Spiel für die Fans bedeutet und auch wie schmerzhaft die Niederlage aus dem Hinspiel war. Dies wollten wir wieder revidieren und umso mehr bin ich glücklich, dass es uns auch gelungen ist."

    Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Zu Beginn der zweiten Hälfte macht es den Anschein, dass der erste Treffer uns völlig aus dem Konzept gebracht hat. Die erste Hälfte war ausgeglichen und über die zweiten 45 Minuten, müssen wir noch das ein oder andere Wort verlieren. Ich glaube nicht, dass taktische Mängel die Ursache war. Man muss auch mal einen Gegentreffer akzeptieren und dann nicht völlig den Kopf verlieren. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, denn Mittwoch wartet die nächste Aufgabe. Es geht nun darum, wieder aufzustehen. Wir haben ein Spiel verloren, nicht mehr und auch nicht weniger."

    Grischa Prömel (1. FC Union Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "In der ersten Halbzeit haben wir ganz ordentlich gespielt. Dann haben wir nach der Pause den Doppelschlag mit den beiden Gegentreffern erhalten, der uns das Genick gebrochen hat. Wir mussten in der Folge dann offensiver agieren und haben Räume Preis gegeben, die man gegen Hertha nicht zulassen darf. Die Herthaner haben ein Chancen-Plus gehabt und am Ende verdient gewonnen. Wir sind selbstbewusst und für uns ging es die ganze Zeit um den Klassenerhalt. Wir orientieren uns natürlich auch nach unten, schauen aber in erster Linie auf uns und hoffen, dass wir in der nächsten Partie wieder ein gutes Spiel zeigen werden."

    Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Sport 1. FC Union Berlin) ...
    ... zum Derby (in der Halbzeitpause):
    "Es ist natürlich ein ungewohntes Derby. Wenn man sich im Stadion umschaut, fehlt all das, was ein Derby ausmacht, nämlich die Stimmung. Die Jungs nehmen dennoch den Kampf an, denn sie wissen alle, dass es für die Fans in Berlin sehr wichtig ist."

    DAZN-Experte Ralph Gunesch
    ... zum Spiel:
    "Die Hertha hat nach der Pause mehr Räume bekommen. Union wollte mehr mitspielen und dies ist grundsätzlich auch eine gute Idee. Nur haben sie es dann mit dem Zustellen der Angriffe nach Ballverlusten nicht so hinbekommen, wie in der ersten Halbzeit. Dies hat Hertha dann sehr gut und eiskalt ausgenutzt."

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