• Günther Gorenzel, 1860-Geschäftsführer Sport, hatte ein „Wumms-Paket“ für Aufstiegsziele und Planungssicherheit der Sechziger gefordert. Mit „Wumms“ und Glück siegten die Löwen 3:1 in Uerdingen.
  • Hansa Rostock rutscht nach dem 3:1-Sieg gegen Magdeburg an die Aufstiegsplätze. Trainer Härtel will vom Aufstieg nichts wissen: „Das Faß machen wir jetzt nicht auf!“
  • Der abstiegsgefährdete Hallescher FC gewinnt mit neuem Trainer Schnorrenberg gegen den Aufstiegskandidaten Mannheim mit 3:0. Trares über Halle: „Das ist mit die beste Mannschaft in der 3. Liga!“

    Nachfolgend die wichtigsten Stimmen bei MagentaSport, wir bitten bei Verwendung, die Quelle MagentaSport zu benennen.

    Köllner hat keinen Zauberspruch bei Rückstand

    KFC Uerdingen – TSV 1860 München 1:3 – Uerdingen Trainer Stefan Krämer:
    „Wir waren bis zum 1:1 die klar bessere Mannschaft. Dann fressen wir das 1:2 nach eigenem Freistoß…….Mit der Leistung kann ich über weite Strecken gut leben, aber unser Problem heute war heute hausgemacht.“ Uerdingens Ersatzstürmer Grimaldi traf zum 1:0, freuen konnte sich der Ex-Löwe trotzdem nicht: „Nach so langer Zeit zu treffen, ist sicher schön. Aber lieber hätte ich nicht getroffen und wir hätten gewonnen…..Der Böhni (Böhnlein) macht dann ein Tor, das macht er so auch nie mehr…Die Niederlage müssen wir erst mal verdauen. Wir haben Big Points liegen lassen!“
    Der angesprochen „Böhni“, Kristian Böhnlein traf zum Ausgleich, sein erstes Tor als Profi: „Das war sicher einer der bewegendsten Momente in meiner Karriere.“ Sechzig Trainer Michael Köllner: „Das war heute sicher das schwierigste Spiel, auch wegen der Belastung und der Niederlage am Samstag.“ Erneut hat Sechzig einen Rückstand aufgeholt, wie machen die Löwen das? „Einen Zauberspruch habe ich nicht. Ich versuche den Spielern zu sagen, dass Du auch nach einem 0:1 immer noch etwas machen kannst. Wir haben den Glauben nicht verloren. Wir sind in einer guten Verfassung, körperlich und vor allem mental!“

    Youngster Stiller: „Männerfußball macht Spaß!“

    FC Bayern 2 – FSV Zwickau 2:0 – FCB-Youngster Angelo Stiller, gerade 19 Jahre jung und schon starker Mittelfeldstratege, hat Bock auf die 3. Liga:
    „Ich finde, es macht Spaß gegen Männer zu spielen!“ Stillers Analyse: „Zwickau hat gut zugestellt. Wir wußten am Anfang nicht, wie wir dagegen angehen sollen. Wir haben dann mit Geduld gespielt und unsere Tore gemacht!“
    Zwickaus Trainer Jo Enochs: „Das erste Gegentor war extrem bitter. Aus meiner Sicht war´s zuvor ein Stürmerfoul… Natürlich war der FCB spielerisch überlegen, aber wir haben gut dagegengehalten.“ Sein Torhüter Johannes Brinkies bilanzierte: „Das war ein sehr ordentliches Auswärtsspiel von uns. Wir wussten, dass wir gegen so eine spielstarke Mannschaft, die zuletzt auch einen guten Lauf hatte, die technisch unheimlich versiert ist, gut dagegen halten müssen. Das ist uns größtenteils auch gelungen….Wenn Du gegen so eine ballsichere Mannschaft hinten liegst, ist es schwierig, wieder zurückzukommen.“

    Dotchev sauer: „Wenn wir so verteidigen, werden wir kein Spiel mehr gewinnen!“

    Viktoria Köln – SV Meppen 1:3 - Köln Trainer Pavel Dotchev:
    „Ich glaube schon, dass wir heute wieder sehr viel Aufwand betrieben haben und am Ende stehen wir wieder mit leeren Händen da. Das ist natürlich nicht schön, wenn Du immer so viel Gas gibst. Im Endeffekt, wenn wir immer so verteidigen, werden wir kein Spiel mehr gewinnen. Das ist schon sehr, sehr ärgerlich. Also wir müssen schon stabiler hinten stehen. So wie die Tore entstanden sind, ist für mich absolut enttäuschend….Drei Schüsse aufs Tor, drei Gegentore, das ist enttäuschend.“
    Meppens Trainer Christian Neidhart: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir uns mal belohnt haben….Wir haben unsere Chance auch gut erzwungen. Gerade beim 1:0. Da haben wir gut gepresst. Wir zwingen den Gegner dann zu Fehlern, machen dann zum 1:1 selbst die Fehler. Und eine Minute später kann Köln das 2:1 machen – dann läuft so ein Spiel ganz anders….Wir haben dann in der zweiten Halbzeit eine sehr guten Moment gehabt. Du musst nicht 10 Chancen haben, dann reichen auch mal die Chancen, die wir heute hatten, um ein Spiel zu gewinnen.“ Nach drei sieglosen Spielen ist Neidhart „total stolz auf die Jungs, vor allem wie intensiv das Spiel gestaltet haben.“

    Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 3:1 - Hansas Trainer Jens Härtel hoffte vor dem Spiel, dass „wir bei Aaron Opoku“, Doppeltorschütze in Meppen, „einen Ketchupflasche-Effekt haben: erst kommt lange nichts, wenn man schüttelt, und dann alles!“ Härtel war nach dem Spiel auch ohne Opoku-Treffer zufrieden: „Hintenraus ist es noch mal enger geworden, durch einen unnötigen Elfer. Über 90 Minuten sind wir der verdiente Sieger….Heute hat das super funktioniert, die Magdeburger haben uns nicht so früh angelaufen, dann war es auch nicht so schwierig für uns.“
    Zum Thema Aufsteig sagt Härtel: „Das Fass machen wir jetzt nicht noch mal auf!“
    Magdeburgs Trainer Claus-Dieter Wollitz: „Es ist erstmal wichtig, dass Du hinten kompakt stehst. Hansa hat bis zum Elfer keine echten Chancen gehabt…Wir haben im Halbfeld keine Entlastung gehabt. In den letzten Minuten haben wir´s einfach nicht clever gespielt. Wir haben den Ball einfach nur noch vorne gehauen anstatt weiter Fußball zu spielen. Wir haben überhaupt in den 90 Minuten zu wenig Fußball gespielt!“
    Christian Beck: „Meine Laune ist nicht so gut heute…In der ersten Hälfte ging nicht so viel zusammen. Erst nach dem 0:2 kamen wir besser ins Spiel. Kriegen dann einen Elfmeter und mit Glück machen wir vielleicht sogar das 2:2……Aber das war heute nicht unsere beste Leistung……Das ist jetzt harter Abstiegskampf!“

    Hallescher FC – Waldhof Mannheim 3:0 - Halles neuer Trainer Florian Schnorrenberg erklärte bei MagentaSport vorab wie schnelllebig das Trainergeschäft sei: am Sonntag der überraschende Anruf beim Berater des 43jährigen Siegeners, dann die Fahrt nach Halle, wieder zurück, am Montag wieder nach Halle, unterschrieben und dann die Mannschaft auf einem Abstiegsrang übernommen.
    Schnorrenberg vor dem Spiel bei MagentaSport: „Wir dürfen nicht groß darüber reden, was in den letzten Wochen passiert ist. Mich interessiert, was wir heute auf den Platz bringen! Darüber hinaus sollten wir mal zu null spielen bei Standardsituationen und vorne vielleicht mal eine Chance verwerten. Ich finde, wir haben auch Qualitäten in der Offensive. Ich bin ein positiver Typ….!“
    Toni Lindenhahn, Schütze zum 1:0 bestätigte das: „Für einen Trainer, der neu dazukommt, ist es natürlich schwer. Er hat alles probiert, positive Signale zu setzen – das hat uns schon sehr geholfen. Viel wichtiger war, dass wir wieder als Mannschaft aufgetreten sind….Respekt an die Mannschaft, wir haben die richtige Moral gezeigt.“
    Waldhof Trainer Bernhard Trares: „Insgesamt haben wir heute kein gutes Spiel gemacht…Halle ist kein Abstiegskandidat, Halle hat mit die beste Mannschaft in der 3. Liga. Der Trainerwechsel kam für uns ungünstig, die Mannschaft hat sich wieder gefunden.“


    Der nächste Spieltag 3. Liga LIVE bei MagentaSport – zu sehen als Einzelspiele und in der Konferenz mit dem Topspiel Kaiserslautern gegen Duisburg.
    Mittwoch, 10. Juni 2020:
    Ab 18.45 Uhr: Großaspach – Münster, Chemnitz – Ingolstadt, Würzburg – Jena
    ab 20.15 Uhr: Unterhaching – Braunschweig, Kaiserslautern - Duisburg



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