Bonn (pps), 13. Juni - Sechzehn Trainerwechsel in der 3. Liga bislang, zwei haben sich in jüngster Zeit als lohnend erwiesen. Halles Trainer Schnorrenberg holte zwei Siege, Magdeburgs Interimscoach Hoßmang stoppte mit dem 2:0 gegen Köln den freien Fall. Dramatische Szene in Lautern für Chemnitz: Philipp Hosiner rutschte beim Elfmeter unglücklich aus, statt 1:0 für den CFC stand es dann bald 2:0 für Lautern. Duisburg glückt ein spätes 1:1 gegen Würzburg. Trainer Lieberknecht: „Ich wusste vor dem Spiel, dass Würzburg einer der schwersten Gegner überhaupt sein wird.“ Weiter stark: Rostock ist nach dem 1:0 bei TSV 1860 München auf Aufstiegskurs – auch wenn Trainer Härtel davon nichts wissen will. Immerhin: „Dass wir gegen so eine gute Mannschaft bestehen, obwohl wir so schwer ins Spiel gekommen sind, das ist sehr, sehr gut!“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen bei MagentaSport zum 32. Spieltag, wir bitten bei Verwendung, die Quelle MagentaSport zu benennen.

TSV 1860 München – Hansa Rostock 0:1:
Sechzig Trainer Michael Köllner und der matte Auftritt der Löwen:
„Es lag nicht an den Temperaturen. Der Gegner war sehr massiv, hat mit einer Fünfer-Abwehrkette gespielt. Das ist es schwer durchzukommen. Ich glaube, wir haben schon die Kontrolle über das Spiel gehabt. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Chance, das Spiel in unsere Richtung zu bringen, aber Rostock hat uns eiskalt bestraft.“

Rostocks Trainer Jens Härtel: „Wir sind schwer reingekommen ins Spiel. Wir haben zwar keine großen Chancen zugelassen, das war nicht das Spiel, was ich mir vorstelle. Das hat mir in der zweiten Halbzeit besser gefallen. Da haben wir dann zielstrebiger nach vorne gespielt, hintenraus sauber die Kugel laufen lassen. Alles sauber weg verteidigt, richtig klare Chance hatten die Löwen dann nicht! Dass wir gegen so eine gute Mannschaft bestehen, obwohl wir so schwer ins Spiel gekommen sind, das ist sehr, sehr gut!“

MSV Duisburg – Würzburger Kickers 1:1 -
Duisburgs Trainer Thorsten Lieberknecht:
„Ich wusste vor dem Spiel, dass Würzburg einer der schwersten Gegner überhaupt sein wird. Würzburg hat auf unsere Fehler gelauert. Wir waren beiden Standards überhaupt nicht präsent. Wir müssen respektvoll sagen, dass wir gegen starke Würzburger gespielt haben. Wir müssen respektvoll sagen, dass wir in der einen der anderen Situation glücklich waren. Dass es keine Rote Karte gegen uns gibt, das wäre dann wahrscheinlich eine sehr spielentscheidende Szene gewesen. Ich muss aber auch sagen, dass meine Mannschaft eine Wahnsinnsenergieleistung aufgebracht hat und ich glaube aufgrund der zweiten Halbzeit zollen uns auch die Würzburger Respekt.“

Würzburgs Torschütze zum 1:1 Hendrik Hansen: „Ja, wir haben den Sieg verschenkt. Schon in der ersten Hälfte hatten wir schon ein bisschen höher führen können. Wir hatten die gut im Griff, haben die nichts zugelassen. Zweite Halbzeit haben wir ein bisschen zu wenig nach vorne gemacht und fangen uns das Scheißgegentor ein. Da kam man von zwei verlorenen Punkten sprechen.“

FC Magdeburg- Viktoria Köln 2:0:
Interimstrainer Thomas Hoßmang vor dem Spiel bei MagentaSport:
„Wir haben der Mannschaft für die Defensive und die Offensive ein paar Anker gegeben, woran sie sich orientieren können. Vor allem muss hier wieder Leidenschaft, Emotionen – die Magdeburger Tugenden - müssen wieder auf den Platz. Dass wir da wieder kratzen, spucken, beißen und dennoch wieder Kontrolle ins Spiel kriegen.“ Nach dem Spiel erklärte Hoßmang bei MagentaSport: „Großes Kompliment an die Jungs, die sind schon auf dem Zahnfleisch gekrochen. Aber da war wieder eine Mannschaft auf dem Platz!“ Die ersten 15 Minuten sei Köln klar besser gewesen. „Dann haben wir umgestellt, dann waren wir auch besser im Spiel. Was ich bemängele, dass wir die guten Umschalt-Momente nicht eher genutzt haben, da müssen dran arbeiten!“

1.FC Kaiserslautern – Chemnitzer FC 2:0
Chemnitz-Trainer Patrick Glöckner:
„Die Mannschaft hat wirklich alles gegeben und gefightet. Wir haben uns diesmal sehr gute Torchancen erspielt, was uns zuletzt ein bisschen gefehlt hat. Den Elfmeter haben wir natürlich leider kläglich vergeben. Ich hoffe ja immer noch, dass sich das Glück irgendwann wendet.“ Zum vergebenen Elfmeter: „Am Ende ist es natürlich immer eine Riesenspekulation, wenn man hier 1:0 führt und so eine giftige Mannschaft wie uns vor der Nase hat.“ Aber: „Wir haben uns beim 0:1 auch nicht glücklich angestellt….Nach drei Niederlagen ist das Selbstvertrauen dann auch ein bisschen angeknackst!“

Preußen Münster – FC Ingolstadt 0:0
Münsters Trainer Sascha Hildmann:
„Ich kann gegen die Mannschaft nichts sagen was den Einsatz, die Leidenschaft betrifft, das war heute wieder sehr, sehr gut. Du wirst auch auf Strecke irgendwann dafür belohnt werden, davon bin ich überzeugt“
Ingolstadts Trainer Tomas Oral: „Mit dem 0:0 müssen wir leben. Konnten sehen, dass Münster schwer zu bespielen ist. Die haben in den letzten Wochen richtig gut gespielt. Sie hatten auch die klareren Chancen wie wir.“

Eintracht Braunschweig – SG Großaspach 2:1 -
Braunschweigs Trainer Marco Antwerpen:
„Wir haben zuletzt immer wieder Charaktertests bestehen müssen. Das war heute eine Zugabe. Wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen, vielleicht saß uns das Spiel gegen Haching npoch zu sehr in den Knochen. Haben es über frische Kräfte versucht, hat aber auch nicht funktioniert. Dennoch Respekt an die Mannschaft – wir haben uns wieder zurückgekämpft, machen das 2:1 und darüber sind wir sehr glücklich…..Die Jungs wollen, die Jungs wollen Spiele gewinnen!“

Die wichtigsten Aussagen des Freitagabendspiels der 3. Liga: Meppen vs Halle 2:3
Meppens Trainer Christian Neidhart:
„Das Spiel ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Beim 0:1 können 3 Spieler den Ball klären Dann drehen wir das Spiel und hauen uns die Bälle selbst rein….Tore geschossen haben wir genug, halt nur auf der falschen Seite.“ Zum Thema Ziele und verpasste Aufstiegschancen: „Wir wissen schon, wo wir herkommen. Wir reden nicht über die 2. Liga, dafür sind wir einfach noch nicht stabil genug.“
Meppens unglücklicher Eigentorschütze Stefan Puttkammer: „Mit meinem Geschenk kriegen wir das 1:2. Das tut mir total leid für die Jungs, weil wir die 2. Halbzeit so viel investiert haben. Ich habe mich auch bei der Mannschaft entschuldigt. Das Spiel dürfen wir nicht verlieren.“
Halles Trainer Florian Schnorrenberg: „Mann der Stunde ist übertrieben, das hat die Mannschaft geschafft. Wir haben viel gesprochen, ein bißchen Video-Analyse gemacht, so gut es geht trainiert…..Es geht darum, der Mannschaft ein bißchen die Angst zu nehmen……..Ich hatte von Anfang ein gutes Gefühl bei dem Klub. Ich bin einfach froh, dass ich hier bin und helfen kann.“ Schnorrenberg warnt nach zwei Siegen vor zu viel Euphorie: „Wir haben keine Zeit zum Genießen. Zwei Siege sind nur ein guter Start – wir müssen die Klasse halten“
Terrence Boyd, Schütze zum 1:0 für Halle: „Ich bin total platt…..Wochenlang ging gar nichts bei uns, dann drehen wir das Spiel durch zwei Eigentore. Das Glück hatten wir zuletzt eben nicht. Dickes Lob an den Trainer, wir haben wieder einen Plan, sind optimistisch.“

32. Spieltag LIVE MagentaSport - Sonntag, 14. Juni:
ab 12.45 Uhr: CZ Jena – KFC Uerdingen, ab 13.45 Uhr: FSV Zwickau – Unterhaching, ab 16.45 Uhr: Waldhof Mannheim – FC Bayern 2



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