Unterföhring, 23. Juni 2020 - Rekordnationalspieler Lothar Matthäus übt scharfe Kritik am Hamburger SV, der durch das 1:2 beim 1. FC Heidenheim die Chance auf den direkten Aufstieg verspielt hat. "Seit fünf, sechs Jahren ist es mittlerweile so, dass man permanent denkt: schlechter geht's nicht. Und dann beweisen sie einem doch noch das Gegenteil", schrieb Matthäus in seiner Kolumne: "So sehe ich das" auf skysport.de: "Wenn man sarkastisch sein möchte, könnte man sagen, dass sie in dieser Saison einen Fortschritt gemacht haben."

Matthäus stellt vor allem Rothosen-Trainer Dieter Hecking und Präsidenten Marcel Jansen in Frage. Hecking habe zwar "über 20 Jahre überragende Arbeit in der Bundesliga geleistet", dennoch zweifle der TV-Experte daran, dass Hecking "der richtige Mann für "einen Neuaufbau, eine Aufbruchsstimmung, einen modernen und dynamischen Fußball" sei.

Dem jungen Präsidenten Jansen mache der Experte zwar "überhaupt keinen Vorwurf", trotzdem könne dieser mit 32 Jahren kaum eine "präsidiale Ausstrahlung" vorweisen, führt der Experte weiter aus und meint: "Jansen wäre möglicherweise besser als eine Art Sebastian Kehl des HSV aufgehoben. Als Bindeglied zwischen Trainer und Team."


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