Bonn, 28. Juni 2020 - ALBA Berlin ist hochverdienter Deutscher Basketball-Meister 2020 - nach zehn Siegen im historischen easyCredit BBL Final-Turnier. "Mein Herz ist voll", sagte ein stolzer ALBA- Geschäftsführer Marco Baldi nach dem Double, der die Frage zur Zukunft des Trainers Aito so beantwortete: "Aito kann bei uns so lange bleiben wie er will!"

"Es hätte nicht besser laufen können", bilanzierte BBL-Geschäftsführer Dr. Stefan Holz das easyCredit BBL Final-Turnier und mit Blick auf die neue Spielzeit sagt Holz: "Wir brauchen ein Konzept 2.0 mit Zuschauern, daran führt kein Weg vorbei!"

Nachfolgend die wichtigsten Zitate des zweiten Final-Spiels ALBA Berlin gegen MHP Riesen Ludwigsburg. Bei Verwendung der Zitate - bitte die Quelle MagentaSport nennen.

MHP Riesen Ludwigsburg - ALBA Berlin 74:75 (35:42)

Thomas Wimbush klang fast trotzig vor dem Spiel:
"Wir wollen die Meisterschaft." Auch ohne ihren Besten, Marcos Knight und 23 Punkten Rückstand. "Für den Jungen tut´s mir leid", sagte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldo über Knight. "Ich wünsche jeder Mannschaft, dass sie immer mit den besten Spielern antreten können!" Ludwigsburgs Aufbäumen gegen die Berliner war ein Zeugnis von großem Sportsgeist, den ersten ALBA-Titelgewinn seit 12 Jahren konnten die Riesen nicht verhindern. Baldi vor dem Spiel bei MagentaSport: "Wir waren in 30 Jahren über 30 mal in einem Finale. Heute wäre es der 20. Titel - das wäre doch auch schön!" Der erste Meister-Titel nach 12 Jahren, welche Möglichkeiten werden sich vielleicht für ALBA ändern? "Wir haben uns in den letzten Jahren immer stetig weiterentwickelt. Da ist auch unser Ziel für die Zukunft!"

Die Stimmen nach dem Spiel:

ALBA-Trainer Aito:
"Der Titel ist sehr gut für uns. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt mit dem Sieg im Pokal und der Deutschen Meisterschaft. Ich danke meinen Assistenten und den Spielern, dass sie immer daran arbeiten, sich zu verbessern." Zu seiner Zukunft sagte Aito: "Jetzt feiern wir die Meisterschaft, dann nehmen wir uns die Zeit, das zu besprechen."

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi, der nicht mit seinem Team auf dem Feld feiern konnte, er blieb in sicherer Entfernung auf der Tribüne: "Uff, das war hart. Dass man den einen oder anderen Spieler nicht mal in den Arm nehmen konnte. Aber mein Herz ist voll....Wir haben viel Energie, Aufwand und Geld in die Organisation des Turniers gesteckt, da gehört jetzt eine gewisse Demut dazu. Die Bedingungen sind auch bei den Feiern gleich.....Wir werden eine Feier sicher noch mit unseren Fans nachholen!"
Zur Zukunft des Trainer Aito in Berlin: "Aito kann bei uns so lange bleiben wie er will!"

ALBA-Kapitän Niels Giffey: "Der Meisterpokal hat sich sehr gut angefühlt. Die letzten Sekunden im Spiel, Ruhe zu bewahren, das war schwer. Das war eine richtig gute Saison und wir haben das Beste aus dem Turnier gemacht."
Zur Frage, wie wird gefeiert:"Im Zug werden wir ein bisschen etwas abreißen, mal sehen, was so ein Bordrestaurant hergibt."

Luke Sikma: "Das ist großartig. Wir waren so oft kurz davor, den Cup zu gewinnen. Das ist jetzt großartig für uns und für die Fans!"

Berlins Johannes Thielemann: "Ich freu mich riesig, dass wir´s geschafft haben. Ich bin ja erst zwei Jahre dabei, habe aber schon das eine oder andere Finale verloren. Schon deshalb bin ich froh, dass wir´s geschafft haben. Wir wollten auch das letzte Spiel gewinnen, auch wenn wir´s nach dem dritten Viertel ein bisschen lockerer haben angehen lassen."
Zur Feierstimmung in der Halle: "Ja, das ist schon eine verdammt komische Situation!"

Ludwigsburgs Jonas Wohlfarth-Bottermann: "Es fühlt sich gar nicht so arg krass wie eine Niederlage an. ALBA ist verdienter Meister, ist die beste Mannschaft der Saison, die beste Physis. Das war ein toughes Turnier. Wir sind stolz, dass wir das Finale erreicht haben."

Zum MVP wählten die Team-Kapitäne Ludwigsburgs Marcos Knight: "Heute nicht spielen zu können, war für mich der schlimmste Moment meiner Karriere....Danke an meine Mitspieler für die Unterstützung. Die Auszeichnung ist für mich eine Bestätigung meiner harten Arbeit. Jetzt will ich meine Familie endlich wiedersehen. Vor allem meinen Sohn, mit dem ich so oft gesprochen habe."

Halbzeit-Interview BBL-Geschäftsführer Dr. Stefan Holz zur Bilanz des easyCredit BBL Final-Turniers: "Es hätte nicht besser laufen können!"

In der Pause des zweiten Finales interviewte MagentaSport-Moderator Jan Lüdeke den BBL-Geschäftsführer Dr. Stefan Holz: "Es hätte nicht besser laufen können: sehr gute Organisation, kein Infektionsfall, keine schweren Verletzungen, gute Spielqualität!" An der Organisation der neuen Spielzeit werde schon gearbeitet: "Wir brauchen ein Konzept 2.0 mit Zuschauern, daran führt kein Weg vorbei!"


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