Unterföhring, 01. Juli 2020 - Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat die Entscheidung von Clemens Tönnies begrüßt, seine Ämter bei Schalke 04 mit sofortiger Wirkung niederzulegen. „Ich glaube, dass das eine gute Entscheidung war. Diese ganzen Probleme, die auf ihn hereinkommen, sowohl privat als auch was Schalke betrifft, das ist einfach zu viel auf einmal. Das kann nicht gehen“, schrieb Matthäus in seiner Kolumne: "So sehe ich das" auf skysport.de: „Jetzt hat er eben eine Priorität gesetzt – und ich glaube, dass er damit auch die richtige Priorität gesetzt hat. Sich darauf zu fokussieren, sein Business wieder in den Griff zu bekommen, so wie er das vorher schon immer im Griff gehabt hat.“

Matthäus sieht in der nun anstehenden Umstrukturierung bei den Königsblauen allerdings auch die Chance für einen Neuanfang. „Der Verein muss sich neu aufstellen. Ich weiß nicht, ob sie diesen Plan B schon hatten, aber das müssen sie jetzt. Man muss bei Schalke einfach einen klaren Strich machen und gemeinsam einen Weg gehen“, sagte der 59-Jährige. Ob der angeschlagene Trainer David Wagner Teil dieser Schalker Zukunft sein sollte, ließ er dabei offen: „Ich halte von David Wagner sehr viel. Aber es ist natürlich nicht gut für einen Trainer, der 16 Spiele nicht gewonnen hat und eigentlich auch für eine sportliche Krise steht, die Verantwortung für einen Neuanfang zu haben. Aber das müssen die Leute entscheiden, die im Endeffekt das Sagen haben. Zur Zeit hat man ganz sicher viel falsch gemacht und muss das schnellstmöglich korrigieren.“

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