Die „Hall of Fame des deutschen Sports“ ist die Ruhmeshalle des deutschen Sports, die 2006 von der Deutschen Sporthilfe initiiert wurde. Hier werden Athleten, Trainer, Funktionäre und Gestalter geehrt, die in der über einhundertjährigen Historie des deutschen Sports durch ihren Erfolg im sportlichen Wettkampf oder ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben.
Zu den derzeit 118 Mitgliedern gehören Persönlichkeiten wie Steffi Graf, Michael Groß, Rosi Mittermeier, Michael Schumacher oder auch Kati Witt. An dieser Stelle informieren wir in den kommenden Wochen über die wichtigsten Jahres- und Geburtstage oder Jubiläen. Zusätzliches Bildmaterial steht über einen speziellen Link bei der Picture Alliance zur Verfügung.


Kalenderblatt 05. August 1950
Rosi Mittermaier-Neureuther wird bei den Olympischen Winterspielen 1976 zur „Gold-Rosi“

Frankfurt, 03. August –
Vor 70 Jahren wird in Reit im Winkel Rosi Mittermaier-Neureuther geboren, die „Gold-Rosi“ der Olympischen Winterspiele von Innsbruck 1976. Damals gewann sie in allen drei alpinen Skiwettbewerben eine Medaille, darunter Gold in Abfahrt und Slalom – keine andere alpine Skiläuferin hatte dies vor ihr erreicht. Im gleichen Jahr wurde Rosi Mittermaier-Neureuther, seit 2006 Mitglied der „Hall of Fame des deutschen Sports“, Weltmeisterin in der Kombination sowie Gesamtweltcupsiegerin. Die Fachjournalisten wählten sie zur „Sportlerin des Jahres“ 1976.

Doch nicht allein der sportliche Erfolg stempelt Rosi Mittermaier-Neureuther, seit 1980 mit dem ehemaligen Skirennläufer Christian Neureuther verheiratet, zum Idol. Vielmehr zeichnen dafür auch das Charisma ihrer Gesamtpersönlichkeit und das von ihrem gesellschaftlichen Engagement gekennzeichnete Leben nach der Karriere verantwortlich. So widmet sich Mittermaier-Neureuther intensiv dem Charity-Gedanken. Sie ist Schirmherrin der Kinder-Rheuma-Stiftung, Botschafterin des Europäischen Parlaments für Sport, Toleranz und Fairplay und engagiert sich für organtransplantierte Kinder beim Verein Kinderhilfe Organtransplantation. 2001 verlieh ihr die Stiftung Deutsche Sporthilfe für ihr Lebenswerk die Goldene Sportpyramide.

Link zur Biographie:
https://www.hall-of-fame-sport.de/mitglieder/detail/Rosi-Mittermaier-Neureuther/

Link zum Bildmaterial:
https://t1p.de/PictureAlliance-RosiMittermaier-Neureuther



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